Finnish Baroque Orchestra

Auftragsproduktionen für Instrumente der Epoche, neue Interpretationen traditioneller Repertoires, mutige und innovative Arbeitsmethoden, einzigartige Konzepte, die ein bunt gemischtes Publikum anziehen – FiBO bietet all dies und ist zeitgleich eine wichtige Größe im Kulturleben der nordischen Länder.

Das 1989 gegründete Finnische Barockorchester (FiBO) hat sich als fester Bestandteil der finnischen Orchesterszene etabliert. Im Lauf der Jahre hat das Orchester mit bedeutenden Solisten und Dirigenten gearbeitet sowie breitgefächerte Programme aufgeführt. Im Zentrum des Orchesterschaffens steht die Barockmusik, das Ensemble spielt aber auch oft Musik aus anderen Epochen, vom Frühbarock bis zur Frühromantik, ebenso wie zeitgenössische, für Barockensemble komponierte Musik und hat einige Auftragsarbeiten uraufgeführt. itself.

Während seiner ganzen Geschichte ist das Finnische Barockorchester in vielerlei Hinsicht ein Vorreiter gewesen. Die brillanten Aufführungen, die kreative Repertoireplanung sowie innovative Konzepte wie etwa die Arbeit des FiBO Collegium-Publikumsgremiums begeistern Konzertveranstalter und Publikum in ganz Europa.

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PRESSESTIMMEN

„From the opening track onwards, elegant playing launches a programme rich in charm from Ilya Gringolts and the Finnish Baroque Orchestra, all on sparkling form.“

Gramophone Magazin, 19.02.2021

„Sharp-edged playing from the Finnish Baroque Orchestra.”

The Guardian, 27.01.2019

PROJEKTE 2022/23 – EINE AUSWAHL

Termine auf Anfrage
DIE GEBURT DER WELT – FRÜHBAROCK UND FINNISCHE VOLKSMUSIK
Virpi Räisänen, Mezzosopran / Taito Hoffrén, Runengesang

Das Programm zum 30-jährigen Jubiläum des Finnish Baroque Orchestra führt zu den Wurzeln der Barockmusik und erforscht eines ihrer wichtigsten Themen: die Verbindung von Sprache und Musik.

Werke von Claudio Monteverdi, Enríquez de Valderrábano, Tarquinio Merula u.a.

Virpi Räisänen © Jukka Lehtinen

Termine auf Anfrage
UN’ ALMA INNAMORATA – HÄNDELS ITALIENISCHE KANTATEN
mit Carolyn Sampson, Sopran

Georg Friedrich Händel: Andante aus der Triosonate c-Moll HWV 386a – attaca – Kantate Alpestre monte HVW 81
Antonio Vivaldi: Konzert für 2 Flöten C-Dur RV 533
Domenico Scarlatti: Sonate für Cembalo A-Dur K 208
Georg Friedrich Händel: Kantate Un’ alma innamorata HVW 173
Georg Friedrich Händel: Kantate Tra le fiamme HWV 170

Carolyn Sampson © Marco Borggreve

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VERGANGENE KONZERTE – EINE AUSWAHL

19. August 2019, Brühler Schlosskonzerte
„From Russia with love“
Irma Niskanen, Violine & Leitung / Petteri Pitko, Cembalo

Werke von G. Pasiello, D. Cimarosa, J. Haydn und B. Galuppi: Concerto a quattro

© Brühler Schlosskonzerte

21. Juli 2019, Herrenchiemsee Festspiele
Dancing Queen“
Kajsa Dahlbäck, Sopran / Olga Heikkilä, Sopran / Katariina Heikkilä, Alt / Jukka Jokitalo, Tenor / Juha-Pekka Mitjonen, Bass

Werke von A. Scarlatti, A. Corelli, G. Düben, J. H. Schmelzer, C. Gesualdo, V. Albrici, A. Cesti u.a.

Europa Galante

Europa Galante wurde 1989 von seinem heutigen musikalischen Leiter Fabio Biondi gegründet, der schon länger die Idee verfolgte, ein italienisches Spezialistenensemble für barockes und klassisches Repertoire ins Leben zu rufen. Das Orchester tritt in variablen Besetzungen auf, einen Schwerpunkt bildet die Interpretation einschlägiger Kammermusikliteratur, wie beispielsweise italienische Streichersonaten des 17. Jahrhunderts.

Das Repertoire umfasst Opern von Händel (Agrippina und Idomino) und Vivaldi (Bajzet, Ercole sul Termodonte, Oracolo in Messenia) sowie Instrumentalwerke der vorklassischen Zeit. Maßstäbe setzte Europa Galante ebenfalls mit Werken von Alessandro Scarlatti, unter anderem mit den Oratorien Maddalena und La Santissima Trinità, seinen Serenaden Blori, Domino e Amore und seinen Opern Massimo Puppieno, Il Trionfo dell’Onore, La Principessa Fedele und Carlo Re d’Allemagna.

Europa Galante tritt regelmäßig in den international bedeutendsten Konzertsälen auf, unter anderem am Teatro della Scala in Mailand, in der Académie di Santa Cecilia in Rom, in der Suntory Hall in Tokio, im Concertgebouw in Amsterdam, in der Royal Albert Hall in London, im Wiener Musikverein, im Lincoln Center in New York und im Sydney Opera House. Internationale Tourneen führten das Ensemble bis nach Australien, Japan, Kanada, Nord- und Südamerika sowie durch Europa und Israel.

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PRESSESTIMMEN

„Berechtigter Jubel.“

Die Welt, 23.04.2019

„Mit geschmeidiger Präzision und reicher Farbpalette bilden die sieben Musiker um den behutsam leitenden Geiger Fabio Biondi ein schönes Pendant zum souverän gestaltenden Gesang.“

Berliner Tagesspiegel, 25.04.2019

„So zeigt Biondi mit sicherer Hand und solistischem Gestus die ganze Welt dieser Zeit auf.“

pizzicato, 01.07.2019

PROJEKTE 2022/23 – EINE AUSWAHL

Termine auf Anfrage
Die Stimme der Natur
Fabio Biondi, Leitung & Violine / Emöke Baráth, Mezzosopran

A. Vivaldi: 
Violinkonzert op. 8/1 RV 269 E-Dur ‚La Primavera’
Violinkonzert op. 8/4, RV 297 f-Moll ‚L’ Inverno’
‘Thus the ever Grateful Spring’ 
‘See, see my many Colour’d Fields’ 
‘Dance for the Followers of Night’ 
‘See, even Night herself is here’ 
‘Dance of the Haymakers’  
‘Now the Night is chas’d away’ 

G. F. Händel: 
Aria ‘Like clouds, stormy winds them impelling’ from The Triumph of Time and Truth
Aria ‘Finché d’un Zeffiro Soave’ aus Ezio 
Aria ‘Da Tempeste’ aus Giulio Cesare

Emoke Barath @ Zsófi Raffay

Termine auf Anfrage
A. Vivaldi: Argippo

Termine auf Anfrage
Violinissimo – Fabio Biondi

Johann Sebastian Bach
Fabio Biondi, Violine
Sonaten und Partien für Violine Solo

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VERGANGENE KONZERTE – EINE AUSWAHL

20. April 2019
C. Monteverdi: Il ritorno d’Ulisse in patria
Fabio Biondi, Dirigent / Furio Zanasi, Ulisse / Sara Mingardo, Penelope / Ewa Leszczynska Ericlea / Matheus Pompeu, Giove / Coro Costanzo Porta / Walter Le Moli (Regie) u.a.

Ulisses © Patrick Klein

8. Juni 2018 / 21. Juli 2018 / 11. September 2018
EUROPÄISCHE MIGRANTEN


Werke von M. Mascitti, A. Vivaldi, G.F. Händel, F. Geminianio, F. Barsanti, G. Paisiello, J. Stamitz, A. Soler, L. Boccherini und G. P. Telemann

© Musikfestspiele Potsdam Sanssouci

Compagnia di Punto

Die im Jahr 2010 gegründete Compagnia di Punto ist ein Ensemble der historischen Aufführungspraxis, das Musik vom Barock bis zur Frühromantik in fließenden Übergängen vom Kammerensemble bis zur Orchesterformation spielt. Neben dem gängigen Repertoire dieser Epochen haben sich die Musiker der Entdeckung eines unbekannten und selten gespielten Repertoires in der Instrumentierung von Flöten, Hörnern und Streichern verschrieben.

Im Vorfeld des Beethoven-Jahres 2020 hat die Compagnia di Punto die ersten drei Sinfonien des Bonner Meisters auf CD eingespielt. Weiter nichts Besonderes? Ganz im Gegenteil: Das Außergewöhnliche an dem Projekt ist, dass die in unserer Zeit als monumental, unantastbar und geradezu heilig geltenden Sinfonien von der Compagnia di Punto in Bearbeitungen von Beethovens Zeitgenossen für ein Kammerensemble von nur zehn Musikern gespielt werden. Für Puristen vielleicht ein Affront, für echte Klassikfans dürfte diese Aufnahme jedoch eine faszinierende Rarität rein. Originale Bearbeitungen berühmter Werke zeigen zum einen, wie locker man noch in Beethovens Zeit mit dem „Heiligtum Musik“ umgegangen ist, zum anderen werfen sie ein völlig neues Licht auf scheinbar in- und auswendig gekannte Musik. Bei Ausnahmewerken wie Beethovens Sinfonien ist das ein besonders lohnendes Unterfangen. Nominiert für den OPUS Klassik 2020 in der Kategorie „Ensemble/Orchester des Jahres“!

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PRESSESTIMMEN

„Ein hervorragendes Ensemble eröffnet uns neue Perspektive auf Beethovens Sinfonien 1 bis 3“

NDR Kultur, 21.02.2020

„Geistesgegenwart und Vitalität von neun phantastisch motivierten Spielern reißen den Hörer hinein in die symphonische Kammer(gebrauchs)musik von einst…“

Süddeutschen Zeitung, 02.02.2020

„Fazit: Auf jeden Fall spannend!“

onlineMerker, 07.02.2020

PROJEKTE 2022/23 – EINE AUSWAHL

Termine auf Anfrage
BEETHOVEN en miniature

Die Compagnia die Punto spielt auf historischen Instrumenten Beethovens Sinfonien im kammermusikalischen Format, bearbeitet von den Zeitgenossen Carl Friedrich Ebers und Ferdinand Ries. Die Sinfonien können beliebig miteinander kombiniert oder mit weiteren klein besetzten Werken Beethovens ergänzt werden.

L. v. Beethoven: Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21, bearbeitet von Karl Friedrich Ebers (1770-1836)
L. v. Beethoven: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 38, bearbeitet von Ferdinand Ries (1784-1838)
L. v. Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55, bearbeitet von Carl Friedrich Ebers

Ergänzende Werke: Serenade für Flöte, Violine, Viola op. 25, Sextett op. 81b (mit 2 Hörnern und Klavier), Hornsonate

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Sinfonie Nr. 2 D-Dur – IV. Allegro molto (Auszug) © Sony / Deutsche Harmonia Mundi

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B’Rock Orchestra

Das B’Rock Orchestra gründete sich 2005 in Gent aus dem Bedürfnis einer Verjüngung der Welt der Alten Musik heraus. Die für das B’Rock Orchestra ausgewählten internationalen Musiker sind auf die historische Aufführungspraxis spezialisiert und zeichnen sich durch ihre unvoreingenommene Einstellung sowie Flexibilität gegenüber dem jeweiligen Repertoire und dem Musizierstil aus.

In der Auswahl des Konzertprogramms kombiniert das B’Rock Orchestra bekannte Barockkompositionen mit weniger bekanntem Repertoire aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Darüber hinaus verfolgt das Orchester mit der befruchtenden Verknüpfung von alter und zeitgenössischer Musik einen innovativen Programmansatz. Im Mittelpunkt steht dabei die Uraufführung neuer Musik, die für das Spiel auf historischen Instrumenten geschrieben wurde. Zudem entwickelt das Orchester genreübergreifende Projekte. Die Kombination von alter Musik, Theater, bildender Kunst und/oder Video bilden ebenfalls einen Teil von B’Rocks DNA.

Das B’Rock Orchestra engagiert regelmäßig prominente Gastdirigenten und Solisten wie René Jacobs, Jérémie Rhorer, Leonardo García Alarcón, Peter Dijkstra, Bejun Mehta, Alexander Melnikov, Kristian Bezuidenhout, Dmitry Sinkovsky, Sophie Karthäuser und viele andere. Zudem kooperiert das Orchester mit international führenden Chören wie dem RIAS Kammerchor, Collegium Vocale Ghent, Nederlands Kamerkoor und Cappella Amsterdam. In den Bereichen Oper und Musiktheater entwickelt B’Rock Partnerschaften mit dem Brüsseler De Munt/La Monnaie und dem Muziektheater Transparant, Borgerhout.

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PRESSESTIMMEN

„Aus dem Orchestergraben lodert und glüht es intensiv mit wohldosierter Dramatik.“

concerti, November 2019

„Hier ist dem Klangkörper alles sanges- und wanderfrohe Phlegma dank Abstinenz im orchestralen Fitness-Studio abhanden gekommen.“

Frankfurter Rundschau, 15.03.2018

„Hochspannung herrschte vom ersten bis zum letzten Takt!“

Mannheimer Morgen, 08.06.2017

PROJEKTE 2022/23 – EINE AUSWAHL

Termine auf Anfrage in Oktober 2022 oder April 2023
Adventurers, Or: A Dirty Business
Cecilia Bernardini, künstlerische Leitung // Jeanine de Bique, Sopran (tbc)

Mit „Adventurers, Or: A Dirty Business“ legt B’Rock den Finger in die Wunde und lenkt den Blick des Publikums auf eine weithin übersehene Tatsache: die vielschichtigen Beziehungen zwischen (Barock-)Musik und Unterdrückung Schwarzer Menschen. Von der ökonomischen Abhängigkeit der Opernbestrebungen Händels von der Ausbeutung Schwarzer Menschen bis hin zum offenen Rassismus in der europäischen „Musikindustrie“ des 18. Jahrhunderts will B’Rock auf Mechanismen hinweisen, die noch in der heutigen Gesellschaft nachhallen. 

Werke von G. F. Händel, C. Th. Pachelbel und J. Boulogne Chevalier de Saint-Georges

 
 

Termine auf Anfrage
Next stop: Mendelssohn
René Jacobs, Dirigent // Solist, Piano ODER Sopran (tbc)

Nach dem erfolgreichen Schubert-Zyklus begeben sich B’Rock und René Jacobs gemeinsam auf ein neues symphonisches Abenteuer. (Projekt wird in der Saison 25/26 fortgesetzt)

F. Mendelssohn: 1. & 5. Sinfonie
F. Mendelssohn: 1. Klavierkonzert g-Moll op. 25 (tbc)
(Alternativprogramm: W. A. Mozart: Konzertarien ODER Klarinettenkonzert)

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VERGANGENE KONZERTE – EINE AUSWAHL


11. + 19. März 2018
B’rock Orchestra, René Jacobs, Robin Johanssen
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 1 D-Dur D 82
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 6 C-Dur D 589

musicAeterna

Das russische Orchester musicAeterna wurde 2004 von Teodor Currentzis in Nowosibirsk mit dem Ziel gegründet, barocke und klassische Werke im Originalklang aufzuführen, aber auch neue Impulse im Bereich der zeitgenössischen Musik zu setzen. Von der Spielzeit 2011_12 bis 2019_20 war das Ensemble, zu dem auch der musicAeterna Kammerchor gehört, am Staatlichen Ballett- und Operntheater Perm (Ural) beheimatet.

Überdies gibt es zahlreiche, zum Teil preisgekrönte Aufnahmen, darunter ein maßstabsetzender Mozart-Da-Ponte-Zyklus sowie die international ebenso gefeierte Einspielung von Mahlers Sinfonie Nr. 6 aus dem Jahr 2018.

Zahlreiche Tourneen führten das Orchester an die renommiertesten Konzerthäuser Europas. Zuletzt setzten Teodor Currentzis und musicAeterna im April 2019 mit Verdis Messa di Requiem sowie im September 2019 mit ihrem Da Ponte-Zyklus neue Maßstäbe.

Mit der Gründung der musicAeterna byzantina erweiterte Teodor Currentzis im Jahr 2018 die musicAeterna-Familie um ein weiteres Mitglied. Der neue Chor besteht aus den 16 besten Absolventen der Schulen für byzantinische Musik in Griechenland und soll unter der Leitung von Antonios Koutroupis die Schätze der byzantinischen Musikkultur dem internationalen Konzertpublikum zugänglich machen.

Seit September 2019 ist musicAeterna als unabhängiges, privat finanziertes Ensemble unterwegs.

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PRESSESTIMMEN

„Mit seinem unglaublich fitten, auf Originalinstrumenten spielenden Orchester MusicAeterna, das total auf ihn als Herrn und Meister und Guru eingeschworen ist, gelingt Currentzis etwas wirklich Unwahrscheinliches: Er gewinnt einem der am häufigsten aufgenommenen Werke der klassischen Musik neue, selten in dieser Form gehörte Aspekte ab.“

BR Klassik, 17.04.2021

„Bei aller Schroffheit, die sie auch besitzt, ist Currentzis und seinem Orchester MusicaAeterna mit dieser Fünften eine Aufnahme von fast zärtlicher Radikalität gelungen, die auch für die bereits eingespielte, aber noch nicht veröffentlichte Siebte eine Liebeserklärung an Beethoven als Revolutionär erwarten lässt.“

Deutschlandfunk, 07.06.2020

„Es gibt ein Staunen darüber, wie sich in diesem Orchester Emotionalität und Akribie die Waage halten, wie prächtig laut und wie nah am Unhörbaren leise sie spielen (ein Hoch auf die oft geschmähte Gasteig-Akustik!), wie kollegial die Instrumentalgruppen miteinander dialogisieren.“

Süddeutsche Zeitung, 09.10.2019

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Chamber Orchestra of Europe

Das Chamber Orchestra of Europe (COE) wurde im Jahr 1981 von einer Gruppe junger Musikerinnen und Musiker gegründet, die sich damals im European Community Youth Orchestra (heute: EUYO) kennengelernt hatten. Heute umfasst die Kernbesetzung rund 60 Mitglieder die von den Musiker selbst ausgewählt werden: sie vereint Solisten und Stimmführer namhafter Klangkörper, renommierte Kammermusiker und Musikprofessoren.

Von Beginn an prägte die Kooperation mit bedeutenden Dirigenten und Solisten das Profil. In den ersten Jahren war vor allem Claudio Abbado ein wichtiger Mentor: Er präsentierte mit dem COE auch szenische Werke wie Rossinis Il viaggio a Reims und Il barbiere di Siviglia oder Mozarts Figaro und Don Giovanni. Mit Aufführungen und vor allem der Einspielung aller Beethoven Sinfonien sowie durch Opernproduktionen bei den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen und der Styriarte setzte auch Nikolaus Harnoncourt wesentliche Akzente.

Heute arbeitet das Orchester eng mit Sir András Schiff und Yannick Nézet-Séguin zuzammen, den Ehrenmitgliedern des Orchesters neben Bernard Haitink und Nikolaus und Alice Harnoncourt zählen, unter anderem mit Sir Simon Rattle, Sir Antonio Pappano, Robin Ticciati und Vladimir Jurowski.

Das COE ist regelmäßig in den prominentesten Festspielen und Konzerthäusern Europas zu Gast. Dazu zählen unter anderem die Philharmonie in Paris, Köln und Luxemburg, das Concertgebouw in Amsterdam und die Alte Oper in Frankfurt. Diese und weitere führende europäischen Veranstaltungsorte bilden die Basis für die ausgedehnten Tourneeaktivitäten des Orchesters mit gelegentlichen Konzerten in dem Nahost und den Vereinigten Staten. Ab der Saison 2021/22 wird das COE das erste Orchestra in Residence im neuen Casals Forum der Kronberg Academy. Das Chamber Orchestra of Europe ist auch ab 2022 Residenzorchester im Schloss Esterházy.

Mehr als 250 Werke hat das Chamber Orchestra of Europe aufgenommen; seine CDs wurden mit verschiedenen Preisen ausgezeichten sowie zwei «Grammys» und drei «Record of the Year»-Awards von Gramophone. Im November erschien hingegen das neue Album des COE, eine Schubert Box, mit bislang unveröffentlichten Aufnahmen aus dem Jahr 1988, dirigiert von Nikolaus Harnoncourt, die zugleich Rückblende und Aussicht auf das anstehende 40. Jubiläum des Orchesters im Jahr 2021 sind.

2009 wurde die COE-Academy ins Leben gerufen, die jedes Jahr volle Stipendien an postgraduierte Studenten und junge Musiker mit außergewöhnlich hohem Talent vergibt. Die Akademisten begleiten das Orchester auf einer Tournee und erhalten währenddessen Unterricht bei Solospielern des COE.

Das COE ist ein frei finanziertes Orchester und erhält wertvolle Unterstützung von einer Reihe privater Spender sowie der Gatsby Charitable Foundation, ohne die es nicht existieren könnte. Der Konzertmeister-Stuhl und weiteren Solistenstellen werden gefördert von Dasha Shenkman, Sir Siegmund Warburg’s Voluntary Settlement, dem Rupert Hughes Will Trust, den 35th Anniversary Friends, den American Friends und vom Underwood Trust.

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PRESSESTIMMEN

„Elan, Spannkraft, markante Klangfarben, solistische Profile, gemeinsames musikalisches Atmen, Stilbewusstsein, von historisch informierte bis experimentierfreudige Interpretationen bestimmen die Spielkultur.“

concerti, 07.11.2020

„Dieses Orchester braucht keine Hierarchien, es schenkt seinen Dirigenten das kostbare Gefühl, selbst vollends Musiker sein zu können. Bei Rattle bringt das eine souveräne Gelassenheit ans Licht, die er in seinen Philharmonikerjahren nicht immer fand.“

Tagesspiegel, 06.10.2020

„Das aufs Minimum reduzierte Chamber Orchestra of Europe unter der Leitung von Sir Antonio Pappano gelingt dabei die besondere Gratwanderung, sich auf radikale Transparenz einzulassen und gleichzeitig die ganze sinfonische Kraft quasi subkutan mitzudenken.“

Frankfurter Rundschau, 04.06.2019

PROJEKTE 2022/23 – EINE AUSWAHL

5. – 13. September 2022
Robin Ticciati, Dirigent / Francesco Piemontesi, piano

A. Dvořák: Piano Concerto in G minor op. 33
J. Brahms: Symphony no. 1 in C minor op. 68

Robin Ticciati © Camille Blake
Francesco Piemontesi © Marco Borggreve
Chamber Orchestra of Europe © Julia Wessely

2. – 4. Dezember 2022
Antonio Pappano, Leitung / Janine Jansen, Violine
M. Ravel: Tombeau de Couperin (tbc)
S. Prokofjew: Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 19 (tbc)
A. Dvořák: Serenade für Streichorchester E-Dur op. 22 B.52 (tbc)
Z. Kodály: Dances of Galanta (tbc)

© Musacchio & Ianniello licensed to EMI Classics
© Marco Borggreve

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VERGANGENE KONZERTE – EINE AUSWAHL

5. Oktober 2020
Sir Simon Rattle, Leitung / Vilde Frang, Violine
L. v. Beethoven: Violinkonzert D-Dur op. 61
J. Haydn: Sinfonie Nr. 90 C-Dur

 
 
 

„SImon Rattle am Pult dirigierte das Chamber Orchestra of Europe in Bestform.“

rbbKultur, 06. Oktober 2019

06. Oktober 2019
András Schiff
J. Haydn: Ouvertüre zu L’isola disabitata, Hob. Ia:13 / Klavierkonzert in D-DUr / Sinfonie Nr. 88 in G-Dur
F. Mendelssohn Bartholdy: Klavierkonzert Nr. 1 in g-Moll op. 25 / Sinfonie Nr. 4 A major, op. 90 „Italienische“

 
 

„Den Abend wünschte man sich in der Philharmonie und nicht im Kammermusiksaal.“

Tagesspiegel Berlin, 06. Oktober 2019

Budapest Festival Orchestra

Das Budapest Festival Orchestra zählt zu den besten Orchestern der Welt. Das Orchester tritt regelmäßig an den wichtigsten Konzertorten der internationalen Musikszene auf, darunter in der Carnegie Hall und im Lincoln Center in New York, im Musikverein in Wien sowie in der Royal Albert Hall und im Barbican Center in London. Das Ensemble wird regelmäßig zu bedeutenden internationalen Festivals wie den Mostly Mozart Festspielen, den Salzburger Festspielen und dem Edinburgh International Festival eingeladen.

Iván Fischer ist Gründer und Musikdirektor des Budapest Festival Orchestra. Er ist Ehrendirigent des Berliner Konzerthauses und Konzerthausorchesters. In den letzten Jahren hat sich Iván Fischer auch als Komponist einen Namen gemacht. Seine Werke wurden in den USA, den Niederlanden, Belgien, Ungarn, Deutschland und Österreich aufgeführt. Er hat eine Reihe erfolgreicher Opernproduktionen inszeniert und 2018 das Vicenza Opera Festival gegründet.

Alle kommenden Konzerte können im Konzertkalender des Budapest Festival Orchestra eingesehen werden.

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PRESSESTIMMEN

„Ein erstklassiges Orchester, dessen Einzelkönner sich immer geschmeidig ins große Ganze einfügen.“

Hamburger Abendblatt, 18.11.2021

„The Budapest Festival Orchestra has, under its director of music Iván Fischer, become one of Europe’s most important ensembles.“

BBC Music Magazine, 14.09.2021

„Eine in Originalität und musikalischem Feingefühl einmalige Vorstellung.“

Wiener Zeitung, 04.12.2018

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