Das 1983 von Mitgliedern der Berliner Philharmoniker gegründete Scharoun Ensemble gehört zu den profiliertesten Kammermusikformationen Deutschlands. Mit einem breit gefächerten Repertoire, das von ausgewählten Kompositionen des musikalischen Barockzeitalters über Kammermusikwerke der Klassik und Romantik bis hin zu zeitgenössischer Musik reicht, begeistert das Scharoun Ensemble seit über einem Vierteljahrhundert ein Publikum in Europa und Übersee. Innovative Programmgestaltung, ausgefeilte Klangkultur und lebendige Interpretationen sind die Markenzeichen des in flexiblen Besetzungen musizierenden Ensembles.
Eine klassische Oktettformation (Klarinette, Fagott, Horn, zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass) bildet den bestehenden Kern des Scharoun Ensembles. Außer Wolfram Brandl und Claudio Bohórquez sind alle anderen Musiker Mitglieder der Berliner Philharmoniker.
Termine auf Anfrage VOKALPROGRAMM mit Christiane Karg, Sopran
A. Berg: „Sieben frühe Liedere“ für Sopran und Ensemble (Bearbeitung von R. de Leeuw) B. Dean: „Ich lausche und ich höre“ für Sopran und Oktett S. Gubaidulina: Hommage à T. S. Elliot für Sopran und Oktett G. Mahler: „Lieder eines fahrenden Gesellen“ für Kammerensemble (Bearbeitung von A. Schönberg)
Concerto Copenhagen (CoCo) verbindet künstlerische Authentizität und Innovation durch originelle und kompromisslose Interpretationen, die der Musik neues Leben einhauchen und sie für ein modernes Publikum erneut relevant machen. Seit 1999 hat die Zusammenarbeit zwischen CoCo und Lars Ulrik Mortensen zu einer aufregenden künstlerischen und musikalischen Reise geführt, die von Publikum und Kritikern in aller Welt geschätzt und gelobt wird. Mit einem einzigartigen Repertoire, das bekannte europäische Musik mit weniger bekannten Werken skandinavischen Ursprungs sowie mit neuer Musik kombiniert, feierte CoCo 2021 sein 30-jähriges Bestehen.
„Auch als Dirigent seines Ensembles Concerto Copenhagen, das er an die Weltspitze geführt hat, leistet er (Lars Ulrik Mortensen) Mustergültiges in der theologisch grundierten Sprechfähigkeit des Klanges.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09. November 2025
„Beim Adagio hatte ich außerdem das Gefühl, der Komponist hockte auf der Schulter des Dirigenten, um ihm zu gratulieren!“
Termine auf Anfrage QUEEN KRISTINA Concerto Copenhagen / Lars Ulrik Mortensen, Dirigent
Das Projekt zeichnet das außergewöhnliche Leben von Königin Kristina von Schweden (1626–1689) nach – einer brillanten und unkonventionellen Monarchin, die mit nur 28 Jahren auf den Thron verzichtete, um geistige und künstlerische Freiheit zu suchen. Das Konzert folgt Kristinas Lebensweg und beleuchtet, wie ihre Ideale einige der ausdrucksstärksten und fortschrittlichsten Werke des italienischen Barock inspirierten.
Werke von A. Düben, W. Young, A. Stradella, B. Pasquini, A. Corelli, A. Scarlatti, C. Gesualdo, J. H. Kapsberger & A. Stradella
Termine auf Anfrage SIX NEW BRANDENBURG COCNERTOS Concerto Copenhagen / Antoine Torunczyk, Oboe / Lars Ulrik Mortensen, musikalische Leitung
Concerto Copenhagen präsentiert J. S. Bachs sechs Triosonaten für Orgel in einer völlig neuen, farbenreichen Orchestrierung, inspiriert von den Brandenburgischen Konzerten. In enger Zusammenarbeit mit den Musikerinnen und Musikern von CoCo und dem künstlerischen Leiter Lars Ulrik Mortensen hat der Oboist Antoine Torunczyk die Werke für ein vielfältiges Ensemble neu arrangiert. Entstanden ist ein faszinierender Klangkosmos, der Bachs Musik zugleich vertraut und neu erscheinen lässt.
J. S. Bach: Concerto VII (nach Triosonate Nr. 1, BWV 525) J. S. Bach: Concerto IX (nach Triosonate Nr. 3, BWV 527) J. S. Bach: Concerto XII (nach Triosonate Nr. 6, BWV 530) J. S. Bach: Concerto X (nach Triosonate Nr. 4, BWV 528) J. S. Bach: Concerto VIII (nach Triosonate Nr. 2, BWV 526) J. S. Bach: Concerto XI (nach Triosonate Nr. 5, BWV 529)
Termine auf Anfrage PÄRT UND HÄNDEL Concerto Copenhagen / Estonian Philharmonic Chamber Choir / Tõnu Kaljuste, künstlerischer Leiter
Zum 90. Geburtstag von Arvo Pärt vereinen sich Concerto Copenhagen und der Estonian Philharmonic Chamber Choir unter Leitung des Grammy-Gewinners Tõnu Kaljuste, um Kompositionen des Jubilars mit einigen Werken seines großen Vorbilds Georg Friedrich Händel zu kombinieren. Die Aufführung von Pärts Werken auf historischen Instrumenten verspricht ein besonderes Klangerlebnis – gerade im Zusammenspiel mit den Stimmen dieses Chors, der für seine herausragende Interpretation dieses Repertoires berühmt ist.
A. Pärt: Silouan’s Song / Festina Lente für Orchester Trisagion / Cantus in memoriam Benjamin Britten für Orchester Stabat Mater / Berliner Messe für Chor und Orchester G. F. Händel: Concerto grosso Op. 6, Nr. 5 für Orchester Dixit Dominus für Solisten, Chor und Orchester
Seit fast 50 Jahren hat das Kronos Quartet aus San Francisco – David Harrington (Violine), Gabriela Díaz (Violine), Ayane Kozasa (Viola) und Paul Wiancko (Cello) – das Erlebnis Streichquartett neu definiert. Als eines der berühmtesten und einflussreichsten Ensembles unserer Zeit hat Kronos weltweit Tausende von Konzerten gegeben, mehr als 70 Aufnahmen veröffentlicht und mit vielen der weltweit erfolgreichsten Komponist:innen und Interpret:innen aus vielen Genres zusammengearbeitet. Kronos hat mehr als 40 Auszeichnungen erhalten, darunter drei Grammys und die Polar Music, Avery Fisher und Edison Klassiek Oeuvre Prizes.
Über seine gemeinnützige Organisation Kronos Performing Arts Association (KPAA) hat Kronos mehr als 1.000 Werke und Arrangements für Quartett in Auftrag gegeben. Die KPAA verwaltet auch die Konzerttourneen, lokalen Aufführungen, Aufnahmen und Bildungsprogramme von Kronos und organisiert ein jährliches Kronos Festival in San Francisco. In ihrem bisher anspruchsvollsten Auftragsprojekt hat die KPAA kürzlich 50 for the Future: TheKronos Learning Repertoire fertiggestellt. Im Rahmen dieser Initiative hat Kronos 50 neue Werke für Streichquartett von Komponist:innen aus der ganzen Welt in Auftrag gegeben, die sich an Studierende und angehende Profis richten, und diese kostenlos online zur Verfügung gestellt.
Termine auf Anfrage A HARD RAIN David Harrington, Violine / Gabriela Díaz, Violine / Ayane Kozasa, Viola / Paul Wiancko, Cello
Am 16. Juli 1945 explodierte die erste Atombombe – achtzig Jahre später widmet das Grammy-prämierte Kronos Quartet mit A Hard Rain diesem Thema einen eindrucksvollen Konzertabend, der Musik, Zeitzeugnisse und künstlerische Reflexionen miteinander verbindet. Die Dramaturgie spannt den Bogen von intimen, leisen Momenten bis zu eruptiven Klangwelten, die die Bedrohung der atomaren Zerstörung spürbar machen. Zugleich ist A Hard Rain eine Feier der Menschlichkeit: ein Abend über Hoffnung, Widerstandskraft und die Kraft der Kunst, Verantwortung einzufordern.
Musik von Terry Riley, Bob Dylan, Tanya Tagaq, Laurie Anderson, Gabriella Smith, Philip Glass, Hildur Guðnadóttir und Viet Cuong, Arrangements traditioneller Musik Texte aus Tagebüchern, Briefen und Reden von Kiyoshi Tanimoto, Nikita Chruschtschow, Saddam Hussein und General Lee Butler
14. Mai 2024, Kunstfestspiele Herrenhausen KRONOS FIVE DECADES Das legendäre Kronos Quartet hat die Grenzen des Streichquartetts mit Sound- und Stilexperimenten, Ausflügen in klassikferne Genres und multimediale Welten massiv erweitert, wo nicht gesprengt. In der Saison 2023/24 feierte das Quartett seinen 50. Geburtstag mit einer Europatournee: neue Auftragswerke, charakteristische Interpretationen aus dem umfangreichen Repertoire und Stücke aus seinem jüngsten Projekt „Kronos Fifty for the Future“ standen auf dem Jubiläums-Programm.
Werke von Terry Riley, Sun Ra, Aleksandra Vrebalov, Nicole Lizee, Tanya Tagaq
„Ein intensiver Abend endet in Standing Ovations.“
Hannoversche Allgemeine Zeitung, 22. Mai 2024
16. Mai 2023, Pierre Boulez Saal A THOUSAND THOUGHTS – Eine Live-Dokumentation mit dem Kronos Quartet Sam Green, Sprecher
20. Mai 2023, Pierre Boulez Saal BLACK ANGELS Werke für Streichquartett von F. Ali-Sade, S. Gubaidulina, M. Gordon, T. Riley & G. Crumb
21. Mai 2023, Pierre Boulez Saal Tag der offenen Tür Werke für Streichquartett verschiedener Komponisten Kronos Quartet / Studierende der Barenboim-Said Akademie, der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und der Berliner Universität der Künste
Das legendäre Kronos Quartet war im Rahmen des Quartett-Sommers für eine Woche zu Gast im Berliner Pierre Boulez Saal. Neben einem Konzert mit wegweisenden Streichquartettwerken des 20. und 21. Jahrhunderts präsentierte das Quartett auch eine musikalische Live-Dokumentation seiner bewegten Geschichte. Zudem begleitete ein umfassendes Educationprogramm mit Nachwuchs-Streichquartetten die Residenz.
Das Oberon Trio gründete sich im Jahr 2006. Schon nach dem ersten Konzert bescheinigte das Flensburger Tageblatt dem Oberon Trio „eine enorme interpretatorische Leistung, die von berückender Reife und stilistischer Souveränität dieses neuen Ensembles zeugte“. Inzwischen konzertierte das Trio unter anderem in der Berliner Philharmonie, dem Wiener Konzerthaus, der Hamburger Laeiszhalle, im Konzerthaus Dortmund, im Schloss Esterházy sowie in Italien, Bulgarien, Israel, Indien, Ägypten und der Ukraine. Die drei Musiker haben es sich zur Aufgabe gemacht, neben den etablierten Meisterwerken auch unbekanntere Literatur zur Aufführung zu bringen. Ihr Repertoire erstreckt sich von den Wegbereitern des Klaviertrios, CPE Bach und Joseph Haydn, bis zu Komponisten wie Jörg Widmann und Charlotte Bray, deren Trios das Ensemble ersteingespielt hat. Immer wieder arbeitet das Oberon Trio außerdem mit Kammermusikpartnern wie Tabea Zimmermann, Ian Bostridge, Christoph Prégardien und Shirley Brill zusammen.
Ein besonderes Anliegen des Oberon Trios ist es, mehr Nähe zwischen Publikum und Künstlern zu schaffen. Die Musiker gewähren den Zuhörern unter anderem durch die Moderation von Konzerten und das Verfassen eigener Werkbeschreibungen Einblicke in den Prozess und den Hintergrund ihrer Interpretationen.
Am 19. November 2022 lud das Oberon Trio zum TRIOGIPFEL E.T.A.200. Gemeinsam mit dem Amatis Trio, dem Morgenstern Trio und der Schauspielerin Stella Maria Adorf feierte das Ensemble den Dichter, Komponisten und Karikaturisten E.T.A. Hoffmann, dessen Todestag sich 2022 zum 200. Mal jährte.
„Sehr fein, leicht und voller Spielfreude musizierte das Oberon Trio.“
Unnaer Zeitung, 17. Januar 2023
„Zuhören einfach ein Genuss!“
Passauer Neue Presse, 16. Juli 2022
„Haydn und Schumann klingen frisch wie am ersten Tag, Hosokawas spirituelle Dimension ist geradezu eine Offenbarung, und Copland stringentes Doppelspiel mit Zwischentönen gelingt grandios.“
Termine auf Anfrage LIEBST DU UM SCHÖNHEIT Oberon Trio / Ian Bostridge, Tenor
Der Dichter, Philosoph und Philologe Friedrich Rückert arbeitete zeitlebens an der Entwicklung einer idealen Sprachform. Seine Poesie inspirierte die Komponisten des 19. Jahrhunderts weit über seinen Tod hinaus – Friedrich Rückert zählt zu den meistvertonten Dichtern deutscher Sprache.
Rückert-Lieder von Franz Schubert, Gustav Mahler, Clara Schumann u.a.
Termine auf Anfrage VOLKSLIEDERBEARBEITUNGEN VON HAYDN UND BEETHOVEN Oberon Trio / Ian Bostridge, Tenor
Das Oberon Trio und der Tenor Ian Bostridge sind ein eingespieltes Team. Vor allem, wenn es um die gemeinsamen Programme mit Bearbeitungen englischer, schottischer und walisischer Volkslieder für Gesang und Kammermusik durch Beethoven und Haydn geht.
19. November 2022, Kühlhaus Berlin TRIOGIPFEL E.T.A. 200 – „Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an“ Oberon Trio, Amatis Trio, Morgenstern Trio, Stella Maria Adorf
Am 19. November 2022 wurde mit einer langen Konzertnacht einenr der bedeutendsten Künstler der deutschen Romantik gefeiert: E.T.A. Hoffmann, seines Zeichens Dichter, Karikaturist, Komponist, Musikkritiker und Musikliebhaber, Schöpfer phantastischer (Traum-)Welten und spottfreudiger Beobachter kleinstbürgerlichen Philistertums – kurz: der Inbegriff des romantischen Universalkünstlers, dessen Todestag sich im Juni 2022 um 200. Mal jährte. Drei Klaviertrios sowie die Berliner Schauspielerin Stella Adorf präsentierten ein musikalisch-literarisches Programm mit Werken von Ludwig van Beethoven, Robert Schumann, Johannes Brahms, zwei Uraufführungen von Frank Zabel und Britta Byström – und natürlich mit Musik und Texten von E.T.A. Hoffmann.
L. v. Beethoven: Klaviertrio D-Dur op. 70/1 „Geistertrio“ B. Byström: Doppelgänger Music (Uraufführung im Auftrag des Oberon Trio) J. Brahms: Klaviertrio H-Dur op. 8 R. Schumann: Klaviertrio Nr. 2 F-Dur op. 80 F. Zabel: 3. Trio (Der Sandmann) (Uraufführung im Auftrag des Oberon Trio) E.T.A. Hoffmann: Klaviertrio E-Dur „Grand Trio“