Continuum

CONTINUUM ist vor allem: vieles nicht. Zum Beispiel: kein festes Ensemble und kein Kollektiv. Es ist eher eine über den konkreten Projekten und Personen schwebende Gesamtidee, die in alle Richtungen sich lehnen kann. Ein Label unter diesem Namen gibt es schon – “CONTINUU|RECORDS|M” – vielleicht auch irgendwann einen Projektraum.

CONTINUUM ist die Freiheit, Alte Musik ganz neu zu denken, innovativ zu präsentieren und sie damit in Bezug setzen zu einer Gegenwart, die ihr nicht so fern liegt, wie der Name und die gewöhnliche Aufführungspraxis suggerieren.

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PROJEKTE 2023/24 – EINE AUSWAHL

Termine auf Anfrage
Missa Miniatura
mit Marie Luise Werneburg & Viola Blache, Sopran // Alex Potter & Tobias Knaus, Countertenor // Benedikt Kristjánsson, Tenor // Tobias Berndt, Bass // Thomas Hall, Sprecher

Was bei Elina Albachs Bearbeitungen großer barocker Werke für kleine Ensembles entsteht, ist mit “Miniatur” eher verharmlosend beschrieben. Die “Missa miniatura” nimmt sich Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe an. Zum einzigen Mal vertont Bach hier alle Texte der lateinischen Messe und übersetzt die überlieferten, beinahe schematischen Phrasen in eine jeden Einzelnen berührende Suche nach einem menschlichen Sein in Ganzheit. Eine Aneignung, die Albach und CONTINUUM mit ihrer Bearbeitung für sieben barocke Multi-Instrumentalis:innen und sechs Sänger:innen weiterdenken. Statt “bloß” innovativ gedachter Alter Musik wächst mit “Missa miniatura” ein Stück heran, das ein prägendes Werk der Kirchenmusik in zeitgenössische, agnostische Reflexion übersetzt und neue musikalische Facetten am altbekannten Material offenlegt.

Nach J. S. Bach: H-Moll-Messe, BWV 232
Besetzung: 7 Instrumentalist:innen, 6 Sänger:innen, 1 Sprecher

© Stephan Röhl
© Stephan Röhl
© Stephan Röhl
© Stephan Röhl
© Stephan Röhl
© Stephan Röhl
© Stephan Röhl

Termine auf Anfrage
Il Passagio (nach Monteverdi: L’Orfeo)
mit Lambert Colson, Zink & Blockflöte // Liam Byrne, Viola da Gamba // Philipp Lamprecht, Percussion // Elina Albach, Orgel & Cembalo

Radikale Neuinterpretation durch Reduktion als künstlerisches Prinzip: Barocke Opulenz, übersetzt in minimalistische, dennoch hochemotionale und musikalisch facettenreiche Settings und Arrangements, bietet Elina Albach und CONTINUUMs Version der mutmaßlich ersten Oper der Weltgeschichte. 1607 bereits fand Claudio Monteverdis “L’Orfeo” im antiken Stoff eine prägende Form der Kunstmusik der Neuzeit.

Statt eines großen Ensembles gestalten bei der modernen Interpretation “Il passagio” ganze vier Instrumentalist*innen die Klänge. Zinken und Gamben, Schlagwerk und barocke Tasteninstrumente kommen auf überraschende Weise zum Einsatz, ziehen das Publikum in immersiven Repetitionen in die Musik, lassen die anziehenden, klaren Melodien strahlen und schenken dabei den instrumental arrangierten Gesangspartien eine besondere, ungehörte Dramatik. Sparsame Textprojektionen ersetzen die in der Oper üblichen Untertitel und lassen den Hörenden Freiraum, die handlungstragenden musikalischen Elemente mit eigener Fantasie zu erschließen.

Nach C. Monteverdi: L’Orfeo, SV 318
Besetzung: 4 Instrumentalist:innen

© Bodo Gierga
© Bodo Gierga
© Bodo Gierga
© Bodo Gierga
© Bodo Gierga
© Bodo Gierga
© Bodo Gierga

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Phantasm

PHANTASM, ein preisgekröntes Gambenconsort, wurde 1994 von Laurence Dreyfus gegründet. Schnell setzte das Ensemble international einen neuen Standard für das Consortspiel, sowohl in der Tiefe seiner Interpretationen als auch in seiner Beherrschung makelloser Streichtechnik.

Das Consort, das unter anderem mit drei Gramophone Awards ausgezeichnet wurde, reist um die ganze Welt und tritt in Konzertreihen und bei Festivals in ganz Europa, Amerika und Asien auf. Die Auftritte und mehr als 20 CD-Aufnahmen von Phantasm werden immer wieder gelobt, wobei Kritiker ihre „Intensität und Homogenität des Klangs und ihre Schärfe für den stets aktiven emotionalen Fluss der Musik“ hervorheben. Ihre jüngsten Auszeichnungen sind der Gramophone Award 2017 für Alte Musik und der Diapason d’or de l’année 2017, der für ihre Aufnahme von Dowlands Lachrimae verliehen wurde.

Die Mitglieder von Phantasm (aus Großbritannien, Finnland und Deutschland) waren von 2005 bis 2015 Consort-in-Residence an der University of Oxford und dem Magdalen College. Im Jahr 2015 verlagerte sich die Kunstaktivität der Gruppe nach Berlin.

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PRESSESTIMMEN

„Das beste Gambenensemble der Welt“

BR Klassik

„Rigoroser Intellekt mit sensibler Musikalität.“

BBC Music Magazine

PROJEKTE 2023/24 – EINE AUSWAHL

Termine auf Anfrage
Das Wohltemperierte Consort: Musik von J. S. Bach

In diesem Programm versuchen wir, uns in Bachs Kopf hineinzuversetzen, um in Bachs glorreicher Polyphonie nicht nur seine zahlreichen Bezüge zu Arien, Konzerten, Tänzen und Sonaten zu erfassen, sondern auch, um uns als Instrumentalisten mit der erstaunlichen Vielfalt an Charakteren, Stilen und Emotionen zu beschäftigen, die unter der Oberfläche der Noten verborgen sind. Selbst diejenigen, die mit diesem Repertoire für das Tasteninstrument bereits vertraut sind, werden verblüfft sein, wie die Klarheit der Linien, auf den Gamben gespielt, zu ganz neuen Werken aus Bachs genialer Feder zu führen scheint.

Termine auf Anfrage
The Art of Being Human

The Art of Being Human ist eine Erkundung des Gefühls, lebendig zu sein und unter anderen zu existieren, in Beziehungen, die durch die Polyphonie der Alten Musik – ihre Dissonanzen und Harmonien – perfekt zum Ausdruck gebracht werden und sich in der Bewegung der Körper der Tänzer widerspiegeln, in einer Aufführung, die tiefe Einblicke in den eigentlichen Sinn des Lebens bietet. The Art of Being Human wurde vom Pierre- Boulez-Saal, Berlin in Auftrag gegeben und wird dort im März 2023.

5 Musiker:innen, 5 Tänzer:innen

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Orchestra of the Eighteenth Century

1981 gründeten Frans Brüggen, Lucy van Dael und einige Freunde das Orchestra of the Eighteenth Century, bestehend aus fünfzig Mitgliedern zwanzig verschiedener Nationen. Das Orchester trifft sich mehrere Male im Jahr, um gemeinsam auf Tournee zu gehen. Die Musiker, alle Spezialisten für Musik des 18. und frühen 19. Jahrhunderts, spielen auf historischen Instrumenten oder auf zeitgenössischen Kopien.

Das umfangreiche Repertoire umfasst Werke von Purcell, Bach, Rameau, Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Mendelssohn und Chopin, bis hin zu Schumann und Brahms. Nach langjähriger Zusammenarbeit mit Philips Classics nimmt das Orchester gegenwärtig für “The Grand Tour / Glossa” auf.

2014 starb Frans Brüggen, der Spiritus Rector des Ensembles, gleichwohl bleibt sein musikalischer Einfluß bis heute bestehen, und das Orchester setzt die Tradition von jährlich sechs oder mehr Projekten mit renommierten Solisten und Dirigenten fort.

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PRESSESTIMMEN

„Ich für meinen Teil freue mich schon auf ein nächstes Mozart-Projekt des Orchestra of the Eighteenth Century.“

Bachtrack, 2015

PROJEKTE 2023/24 – EINE AUSWAHL

18. – 28. Juli 2023


J. Haydn: Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze (Orchesterfassung)

Credits: Annelies van der Vegt

15. November – 2. Dezember 2023

mit Nicolas Altstaedt, Cello & Leitung
J. Haydn: Cellokonzert Nr. 1 C-Dur, Hob. VIIb:1
J. Haydn: Sinfonie Nr. 97 C-Dur, Hob. I: 97
W. A. Mozart: Sinfonie C-Dur, KV 551, „Jupiter“

Credits: Marco Borggreve

22. – 29. März 2024

mit Daniel Reuss, Leitung // Cappella Amsterdan
J. S. Bach: Johannes-Passion BWV 245

 

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La Folia Barockorchester

Seit seiner Gründung 2007 belebt das La Folia Barockorchester (LFBO) auf historischen Instrumenten mit eben diesen Attributen die internationale Musikszene und sorgt wortwörtlich für Furore. Ob in kammermusikalischer Besetzung oder mit spätbarocker Opulenz, mit Instrumentalmusik oder in der Zusammenarbeit mit Vokalsolisten, immer steht das junge Ensemble um den Gründer und Konzertmeister Robin Peter Müller für vitale und mitreißende Interpretationen der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts.
Regelmäßig arbeitet das La Folia Barockorchester mit namhaften Instrumentalisten und Sängern zusammen, unter ihnen Hille Perl, die Wiener Sängerknaben, Regula Mühlemann, Mahan Esfahani und Jan Vogler, Dorothee Oberlinger, Dorothee Mields, Anna Prohaska, Maurice Steger und Stefan Temmingh. Gründer und Direktor Robin Peter Müller, in Dresden geboren, gehört zu den gefragtesten Musikern seiner Generation sowohl auf historischem Instrument als auch auf der modernen Violine.

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PRESSESTIMMEN

„Standing Ovations für einen überragenden Countertenor mit einem erlesenen Orchester und für ein spannendes, die interpretatorischen Grenzen durchaus tangierendes Programm.“

Die Nordwest-Zeitung, 31.08.2019

„Ein wunderbarer Abend mit Riesenbeifall.“

Weser Kurier, 22.09.2019

PROJEKTE 2023/24 – EINE AUSWAHL

Termine auf Anfrage
Celebration of Life in Death
– Totentänze und die Liebe (nicht nur) in Zeiten der Pest
mit Anna Prohaska, Sopran
Pandemien haben die Menschheit seit jeher begleitet. In den verschiedenen Kulturen wurden sie zugleich künstlerisch reflektiert. In der Musik finden sich dabei, verteilt über die letzten 500 Jahre, vielfältige Trauermusiken, Tänze, Volksweisen, Arien und Kantaten. Doch all diese Werke haben eines gemeinsam: Sie sind ein klares Bekenntnis zum Leben!

Werke von Oswald von Wolkenstein, Guillaume de Machaut, Christoph Graupner, Henry Purcell u.a.

Crossover-Variante: Auf Wunsch auch mit Songs von Leonard Cohen (Hallelujah), City (Am Fenster) und The Beatles (Eleanor Rigby) am Schluss des Programms.

Anna Prohaska © Marco Borggreve

Anna Prohaska wechselt „die Sprachen und Stile ebenso (…) wie die Bewältigungsmodi der Krisen. Ihre glasklare Sprache und Artikulation, die Springlebendigkeit ihrer Stimme und ihre irre Lust am Ausdruck, egal, wie schön oder unschön das dann klingt.“


Christine Lemke-Matwey für SWR 2

Termine auf Anfrage
Cesare! – A Hero’s Journey
mit Bejun Mehta, Countertenor
In einem raffiniert kreierten Vokalprogramm beleuchten ausgewählte Instrumentalwerke des Barock die vielschichtigen Gefühlswelten Giulio Cesare, Titelheld aus Händel berühmter Oper.

Werke von Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi, Archangelo Corelli u.a.

Bejun Mehta © Marco Borggreve



„Eine derartige Fülle an barocker Pracht wird nicht jeden Tag serviert.“

Tiroler Tageszeitung, 29. August 2019

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VERGANGENE KONZERTE – EINE AUSWAHL

16. September 2021
Lausitz Festival
Robin Peter Müller, Leitung / Elisabeth Breuer, Sopran / Tim Mead, Countertenor

G.-B. Pergolesi: Stabat Mater f-Moll, P.77
J. S. Bach: Kantate „Tilge, Höchster, meine Sünden“, BWV 1083

10. September 2021
Harbour Front Literaturfestival, Elbphilharmonie Hamburg
Robin Peter Müller, Leitung / Anna Prohaska, Sorpan / Carolin Emcke, Lesung

Anna Prohaska und das La Folia Barockorchester gaben musikalische Antworten auf Fragen zwischen Liebe und Verlust aus acht Jahrhunderten. Gemeinsam begingen die Autorin und die Musiker:innen an jenem Abend bei HARBOUR FRONT SOUNDS „Celebration of Life in Death“ und gaben der Hoffnung und der Trauer in Zeiten der Pandemie Ausdruck.

6. + 27. August 2019
Festwochen Innsbruck, Musikfest Bremen
Robin Peter Müller, Leitung / Bejun Mehta, Countertenor

G. F. Händel: Ouvertüre, Marsch und Arien des Cesare aus der Oper „Giulio Cesare in Egitto“ HWV 17

Il Giardino Armonico

Il Giardino Armonico, gegründet 1985 und geleitet von Giovanni Antonini, hat sich längst als eines der führenden Originalklang-Ensembles etabliert. Es führt regelmäßig Musiker der wichtigsten Musikinstitutionen Europas zusammen. Das Repertoire des Ensembles konzentriert sich größtenteils auf Werke des 17. und 18. Jahrhunderts. Je nach Anforderung des Programms besteht das Ensemble aus drei bis 30 Instrumentalisten.

Il Giardino Armonico wird regelmäßig zu Festivals auf der ganzen Welt eingeladen, tritt in den großen Konzerthäusern auf und wird für Konzerte ebenso gefeiert, wie für seine Opernproduktionen, darunter Monteverdis Orfeo, Händels Agrippina, Il trionfo del tempo del disinganno und La resurrezione, Vivaldis Ottone in villa und Händels Giulio Cesare in Egitto bei den Salzburger Festspielen und den Pfingstfestspielen 2012.

2014 startete unter der musikalischen Leitung Giovanni Antoninis das auf 20 Jahre angelegte Projekt Haydn2032, das die Einspielung und Aufführung sämtlicher Sinfonien Haydns bis zu dessen 300. Geburtstag im Jahr 2032 vorsieht. Bislang sind acht zum Teil preisgekrönte Aufnahmen erschienen.

Zu den jüngsten Projekten gehört die Aufnahme von Haydns Schöpfung, die gemeinsam mit dem Chor des Bayerischen Rundfunk eingespielt und 2020 bei Alpha Classics veröffentlicht wurde.

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PRESSESTIMMEN

„Das in Mailand gegründete Ensemble Il Giardino Armonico beeindruckte das Publikum mit Brillanz und Feuer.“

Mittelbayerische Zeitung, 25.10.2020

„Atemberaubend!“

Rondo, 26.09.2020

„Großartig, was auch die vielen und intensiven Bravi-Rufe betonten.“

a3kultur, 15.5.2019

„In jedem Satz wurde ein anderer Kosmos aufgebaut mit individueller Atmosphäre, wo deutlich wurde, welch unglaubliches Potenzial in diesem Orchester steckt.“

Rhein-Neckar-Zeitung, 07.04.2018

PROJEKTE 2023/24 – EINE AUSWAHL

Dezember 2023 und auf Anfrage
Projekt mit Giovanni Antonini, Leitung und Blockflöte und Avi Avital, Mandoline

J. Haydn: Ouvertüre: Allegro con Espressione zu Philemon und Baucis Hob. XXIXa:1
C. W. Gluck: Dance of the Blessed Spirits aus Orfeo ed Euridice
J. S. Bach: Doppelkonzert in c-Moll BWV 1060 (Transkription für Blockflöte, Mandoline und Orchester: Avi Avital)
J. S. Bach: Cembalokonzert Nr. 1 d-Moll BWV 1052 (Transkription für Mandoline und Orchester: Avi Avital)
J. N. Hummel: Konzert für Mandoline und Orchester G-Dur S28
J. Haydn: Sinfonie Nr. 43 Es-Dur Hob. I:43 „Merkur“

Termine auf Anfrage
Serpent & Fire
mit Giovanni Antonini, Leitung und Blockflöte & Anna Prohaska, Sopran

Werke von H. Purcell, C. Graupner, J. A. Hasse, G. F. Händel und anderen


Dieses Album ist einfach meisterhaft – sowohl konzeptionell als auch künstlerisch.

Dirk Kruse, BR Klassik

Termine auf Anfrage
WHAT’S NEXT VIVALDI?
mit Giovanni Antonini, künstlerische Leitung / Patricia Kopatchinskaja, Violine

Werke von Antonio Vivaldi, Luca Francesconi, Simone Movio, Salvatore Sciarrino u.a.

© Patricia Kopatchinskaja


Genau diese Power schlägt dem Hörer aus jedem Takt der gemeinsam eingespielten CD „What’s Next Vivaldi?“ entgegen.

concerti, 18. Oktober 2020

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VERGANGENE KONZERTE – EINE AUSWAHL


10. + 11. Mai 2019, Herkulessaal der Residenz, München
13. Mai 2019, Mozartfest Augsburg
14. Mai 2019, Konzerthaus Wien
23. Juni 2019, Soli Deo Gloria – Braunschweig Festival
28. Juni 2019, Rheingau Musik Festival
Giovanni Antonini, Dirigent / Anna Lucia Richter, Sopran / Maximilian Schmitt, Tenor / Florian Boesch, Bassbariton / Chor des Bayerischen Rundfunks
J. Haydn: Die Schöpfung Hob. XXI:2

14. November 2018, Konzerthaus Berlin
Giovanni Antonini, Dirigent / Patricia Kopatchinskaja, Geige
Werke von A. Vivaldi, L. Francesconi, S. Movio, A. Cattaneo

© Patricia Kopatchinskaja

„Genau diese Power schlägt dem Hörer aus jedem Takt der gemeinsam eingespielten CD „What’s Next Vivaldi?“ entgegen.“

concerti, 18. Oktober 2020

26. Juli + 07. August 2018
„Serpent & fire“
Giovanni Antonini, Dirigent / Anna Prohaska, Sopran

„Die Energie und durchdringende Gestaltungskraft nahmen unmittelbar gefangen: ein Musizieren an der Stuhlkante.“

Traunsteiner Tagblatt, 28. Juli 2018

Freiburger Barockorchester

Das Freiburger Barockorchester (FBO) blickt auf eine mehr als 30-jährige musikalische Erfolgsgeschichte zurück: 1987 entstand innerhalb weniger Jahre ein international gefragter Klangkörper, der inzwischen regelmäßig in den bedeutendsten Konzert- und Opernhäusern gastiert. Neben der Vielfalt des Repertoires vom Frühbarock bis in die Gegenwart wird vor allem die besondere Klangkultur des auf historischen Instrumenten spielenden FBO gerühmt. Seit Mai 2012 verfügt das Orchester gemeinsam mit den Kollegen vom ensemble recherche über ein international einzigartiges Domizil: das Ensemblehaus Freiburg, eine musikalische Werkstatt und Ideenschmiede für zwei Spitzenensembles der älteren und neuen Musik unter einem Dach.

Das FBO arbeitet mit bedeutenden Künstlern wie René Jacobs, Andreas Staier, Jean-Guihen Queyras, Isabelle Faust, Kristian Bezuidenhout, Christian Gerhaher und Pablo Heras-Casado zusammen und ist in einer engen Kooperation mit dem Label harmonia mundi verbunden.

Unter der künstlerischen Leitung von Gottfried von der Goltz und Kristian Bezuidenhout sowie unter der Stabführung ausgewählter Dirigenten präsentiert sich das FBO mit rund einhundert Auftritten pro Jahr in unterschiedlichen Besetzungen vom Kammer- bis hin zum Opernorchester als selbstverwaltetes Ensemble mit eigenen Konzertreihen im Freiburger Konzerthaus, in der Stuttgarter Liederhalle und der Berliner Philharmonie sowie mit Tourneen in der ganzen Welt.

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PRESSESTIMMEN

„Der stürmische junge Beethoven muss einfach mitreißen.“

Süddeutschen Zeitung, 02.03.2020

„O namenlose Freude!

nmz, 10.02.2020

PROJEKTE 2022/23 – EINE AUSWAHL

Termine auf Anfrage
Ein Sommernachtstraum
Pablo Heras-Casado, Dirigent / SWR Vokalensemble (Frauenchor SSAA, tbc) / n.n.. Sopran (2X) / n.n.: Ouvertüre

Franz Schubert: Sinfonie Nr. 6 C-Dur D. 589
Felix Mendelssohn: A Midsummer Night’s Dream op. 61

Pablo Heras-Casado © Dario Acosta

Termine auf Anfrage
Christoph Willibald Gluck: Orfeo ed Euridice (konzertant)
mit René Jacobs, Dirigent / n.n., Chor /n.n., Solisten (SATB)

René Jacobs © Molina Visuals

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VERGANGENE KONZERTE – EINE AUSWAHL

10. März 2020, Melbourne Recital Centre
Gottfried von der Goltz, Leitung / Kris Bezuidenhout, Klavier
L. v. Beethoven: Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15 / Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19 / Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37

11. März 2020, Melbourne Recital Centre
L. v. Beethoven: Ouvertüre zu Die Geschöpfe des Prometheus op.43 / Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 / Ouvertüre zu Coriolan op. 62, Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73

© Melbourne Recital Centre

27. November 2018, Elbphilharmonie
Hippolyte et Aricie
Sir Simon Rattle, Dirigent / Aletta Collins, Inszenierung, Choreographie / Ólafur Elíasson, Bühnenbild, Lichtgestaltung, Kostüme / Anna Prohaska, Aricie / Reinoud van Mechelen, Hippolyte / Magdalena Kozená, Phèdre / Gyula Orendt, Thésée / Elsa Dreisig, Diane / Staatsopernchor

J.-P. Rameau: Hippolyte et Aricie

© Thies Rätzke Images

Finnish Baroque Orchestra

Auftragsproduktionen für Instrumente der Epoche, neue Interpretationen traditioneller Repertoires, mutige und innovative Arbeitsmethoden, einzigartige Konzepte, die ein bunt gemischtes Publikum anziehen – FiBO bietet all dies und ist zeitgleich eine wichtige Größe im Kulturleben der nordischen Länder.

Das 1989 gegründete Finnische Barockorchester (FiBO) hat sich als fester Bestandteil der finnischen Orchesterszene etabliert. Im Lauf der Jahre hat das Orchester mit bedeutenden Solisten und Dirigenten gearbeitet sowie breitgefächerte Programme aufgeführt. Im Zentrum des Orchesterschaffens steht die Barockmusik, das Ensemble spielt aber auch oft Musik aus anderen Epochen, vom Frühbarock bis zur Frühromantik, ebenso wie zeitgenössische, für Barockensemble komponierte Musik und hat einige Auftragsarbeiten uraufgeführt.

Während seiner ganzen Geschichte ist das Finnische Barockorchester in vielerlei Hinsicht ein Vorreiter gewesen. Die brillanten Aufführungen, die kreative Repertoireplanung sowie innovative Konzepte wie etwa die Arbeit des FiBO Collegium-Publikumsgremiums begeistern Konzertveranstalter und Publikum in ganz Europa.

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PRESSESTIMMEN

„From the opening track onwards, elegant playing launches a programme rich in charm from Ilya Gringolts and the Finnish Baroque Orchestra, all on sparkling form.“

Gramophone Magazin, 19.02.2021

„Sharp-edged playing from the Finnish Baroque Orchestra.”

The Guardian, 27.01.2019

PROJEKTE 2023/24 – EINE AUSWAHL

Termine auf Anfrage
DIE GEBURT DER WELT – FRÜHBAROCK UND FINNISCHE VOLKSMUSIK
Virpi Räisänen, Mezzosopran / Taito Hoffrén, Runengesang

Das Programm zum 30-jährigen Jubiläum des Finnish Baroque Orchestra führt zu den Wurzeln der Barockmusik und erforscht eines ihrer wichtigsten Themen: die Verbindung von Sprache und Musik.

Werke von Claudio Monteverdi, Enríquez de Valderrábano, Tarquinio Merula u.a.

Virpi Räisänen © Jukka Lehtinen

Termine auf Anfrage
Nordische Grüße – Eine musikalische Postkarte aus Finnland
mit Jonte Knif, Knifonium

Was bedeutet es, das Finnische Barockorchester zu sein? Dieses Konzert geht dieser Frage auf den Grund, indem es sowohl die spannende Programmgestaltung des FiBO als auch die Vielseitigkeit seiner Musiker:innen und Komponisten unter Beweis stellt. Das Programm stellt Altes und Neues, Italienisches und Französisches, sorgfältig komponierte und improvisierte Musik einander gegenüber. Der krönende Abschluss des Programms ist Ambrosian Delights, ein Werk, das Olli Virtaperko für FiBO und Jonte Knif mit seinem einzigartigen analogen Retro-Röhren-Synthesizer, dem Knifonium, komponiert hat.

© Juuso Westerlund

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VERGANGENE KONZERTE – EINE AUSWAHL

19. August 2019, Brühler Schlosskonzerte
„From Russia with love“
Irma Niskanen, Violine & Leitung / Petteri Pitko, Cembalo

Werke von G. Pasiello, D. Cimarosa, J. Haydn und B. Galuppi: Concerto a quattro

© Brühler Schlosskonzerte

21. Juli 2019, Herrenchiemsee Festspiele
Dancing Queen“
Kajsa Dahlbäck, Sopran / Olga Heikkilä, Sopran / Katariina Heikkilä, Alt / Jukka Jokitalo, Tenor / Juha-Pekka Mitjonen, Bass

Werke von A. Scarlatti, A. Corelli, G. Düben, J. H. Schmelzer, C. Gesualdo, V. Albrici, A. Cesti u.a.

Europa Galante

Europa Galante wurde 1989 von seinem heutigen musikalischen Leiter Fabio Biondi gegründet, der schon länger die Idee verfolgte, ein italienisches Spezialistenensemble für barockes und klassisches Repertoire ins Leben zu rufen. Das Orchester tritt in variablen Besetzungen auf, einen Schwerpunkt bildet die Interpretation einschlägiger Kammermusikliteratur, wie beispielsweise italienische Streichersonaten des 17. Jahrhunderts.

Das Repertoire umfasst Opern von Händel (Agrippina und Idomino) und Vivaldi (Bajzet, Ercole sul Termodonte, Oracolo in Messenia) sowie Instrumentalwerke der vorklassischen Zeit. Maßstäbe setzte Europa Galante ebenfalls mit Werken von Alessandro Scarlatti, unter anderem mit den Oratorien Maddalena und La Santissima Trinità, seinen Serenaden Blori, Domino e Amore und seinen Opern Massimo Puppieno, Il Trionfo dell’Onore, La Principessa Fedele und Carlo Re d’Allemagna.
Europa Galante tritt regelmäßig in den international bedeutendsten Konzertsälen auf, unter anderem am Teatro della Scala in Mailand, in der Académie di Santa Cecilia in Rom, in der Suntory Hall in Tokio, im Concertgebouw in Amsterdam, in der Royal Albert Hall in London, im Wiener Musikverein, im Lincoln Center in New York und im Sydney Opera House. Internationale Tourneen führten das Ensemble bis nach Australien, Japan, Kanada, Nord- und Südamerika sowie durch Europa und Israel.

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PRESSESTIMMEN

„Berechtigter Jubel.“

Die Welt, 23.04.2019

„Mit geschmeidiger Präzision und reicher Farbpalette bilden die sieben Musiker um den behutsam leitenden Geiger Fabio Biondi ein schönes Pendant zum souverän gestaltenden Gesang.“

Berliner Tagesspiegel, 25.04.2019

„So zeigt Biondi mit sicherer Hand und solistischem Gestus die ganze Welt dieser Zeit auf.“

pizzicato, 01.07.2019

PROJEKTE 2023/24 – EINE AUSWAHL

Termine auf Anfrage
Antonio Vivaldi – „Les Adieux“
mit Fabio Biondi, künstlerische Leitung und Violine und Ann Hallenberg, Mezzosopran

A. Vivaldi:
Sinfonie aus Griselda RV 718
Arie „Vorrei dirti il mio dolore“ aus Rosmira fidele RV 731
Arie “Un certo freddo orrore” aus Feraspe RV 713
Violinkonzert B-Dur RV 372 “Per la Signora Chiara“
Sinfonie G-Dur RV 149 “Il coro delle muse“
Concerto für Viola d’Amore, Laute, Streicher & Bc RV 540
Arien „Sarebbe un bel diletto“ und „Sposa, non mi conosci?“ aus Oracolo in Messenia RV 726
Violinkonzert b-Moll RV 390
Sonate Es-Dur RV 130 “Al santo sepolcro“

Termine auf Anfrage
A. Vivaldi: Argippo RV 697

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VERGANGENE KONZERTE – EINE AUSWAHL

20. April 2019
C. Monteverdi: Il ritorno d’Ulisse in patria
Fabio Biondi, Dirigent / Furio Zanasi, Ulisse / Sara Mingardo, Penelope / Ewa Leszczynska Ericlea / Matheus Pompeu, Giove / Coro Costanzo Porta / Walter Le Moli (Regie) u.a.

Ulisses © Patrick Klein

8. Juni 2018 / 21. Juli 2018 / 11. September 2018
EUROPÄISCHE MIGRANTEN


Werke von M. Mascitti, A. Vivaldi, G.F. Händel, F. Geminianio, F. Barsanti, G. Paisiello, J. Stamitz, A. Soler, L. Boccherini und G. P. Telemann

© Musikfestspiele Potsdam Sanssouci

Compagnia di Punto

Die im Jahr 2010 gegründete Compagnia di Punto ist ein Ensemble der historischen Aufführungspraxis, das Musik vom Barock bis zur Frühromantik in fließenden Übergängen vom Kammerensemble bis zur Orchesterformation spielt. Neben dem gängigen Repertoire dieser Epochen haben sich die Musiker der Entdeckung eines unbekannten und selten gespielten Repertoires in der Instrumentierung von Flöten, Hörnern und Streichern verschrieben.

Im Vorfeld des Beethoven-Jahres 2020 hat die Compagnia di Punto die ersten drei Sinfonien des Bonner Meisters auf CD eingespielt. Weiter nichts Besonderes? Ganz im Gegenteil: Das Außergewöhnliche an dem Projekt ist, dass die in unserer Zeit als monumental, unantastbar und geradezu heilig geltenden Sinfonien von der Compagnia di Punto in Bearbeitungen von Beethovens Zeitgenossen für ein Kammerensemble von nur zehn Musikern gespielt werden. Für Puristen vielleicht ein Affront, für echte Klassikfans dürfte diese Aufnahme jedoch eine faszinierende Rarität rein. Originale Bearbeitungen berühmter Werke zeigen zum einen, wie locker man noch in Beethovens Zeit mit dem „Heiligtum Musik“ umgegangen ist, zum anderen werfen sie ein völlig neues Licht auf scheinbar in- und auswendig gekannte Musik. Bei Ausnahmewerken wie Beethovens Sinfonien ist das ein besonders lohnendes Unterfangen. Nominiert für den OPUS Klassik 2020 in der Kategorie „Ensemble/Orchester des Jahres“!

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PRESSESTIMMEN

„Ein hervorragendes Ensemble eröffnet uns neue Perspektive auf Beethovens Sinfonien 1 bis 3“

NDR Kultur, 21.02.2020

„Geistesgegenwart und Vitalität von neun phantastisch motivierten Spielern reißen den Hörer hinein in die symphonische Kammer(gebrauchs)musik von einst…“

Süddeutschen Zeitung, 02.02.2020

„Fazit: Auf jeden Fall spannend!“

onlineMerker, 07.02.2020

PROJEKTE 2023/24 – EINE AUSWAHL

Termine auf Anfrage
Rätsel Rosetti
mit Nicolas Altstaedt, künstlerische Leitung & Violoncello

In enger Verbindung zu Compagna di Puntos zweiter CD „Trovatello“ ist die Idee zu diesem Kammermusik-Pasticcio entstanden. Berichte der Zeitgenossen Rosettis, Briefzitate und Ausschnitte der Novelle „Concert spirituel“ von Hans Joachim Schädlich leuchten das Rätsel Rosetti facettenreich aus.
Mit Klängen und mit Worten erzählt die Compagnia di Punto von zwei auf besondere Weise verwobenen Schicksalen, vor deren Hintergrund eine Musik von ganz eigenem Kolorit entstanden ist.

A. Rosetti (Arr. G. Punto): Quintett F-Dur
J. Fiala: Quintett Es-Dur
W. A. Mozart: Quartett D-Dur KV 285
J. A. Amon: Quartett op. 109 Nr. 2
A. Rosetti: Sextett D-Dur Murray B24
J. A. Amon: Quintett Nr. 1 F-Dur op. 110

Termine auf Anfrage
En miniature

Die Compagnia die Punto spielt auf historischen Instrumenten Sinfonien von Beethoven, Mozart und Haydn im kammermusikalischen Format, bearbeitet von den Zeitgenossen Carl Friedrich Ebers und Ferdinand Ries. Die Sinfonien können beliebig miteinander kombiniert oder mit weiteren klein besetzten Werken Beethovens ergänzt werden.

L. v. Beethoven: Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21, bearbeitet von Karl Friedrich Ebers (1770-1836)
L. v. Beethoven: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 38, bearbeitet von Ferdinand Ries (1784-1838)
L. v. Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55, bearbeitet von Carl Friedrich Ebers
L. v. Beethoven: Sinfonie Nr. 6 „Pastorale“ F-Dur op. 68
W. A. Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550
J. Haydn: Sinfonie Nr. 99 Es-Dur Hob. I:99
J. Haydn: Sinfonie Nr. 101 D-Dur Hob. I:101
A. Rosetti: Sinfonie G-Dur Murray A41
A. Rosetti: Sinfonie F-Dur Murray A35
A. Rosetti: Sinfonie C-Dur Murray A3

Ergänzende Werke von Beethoven: Serenade für Flöte, Violine, Viola op. 25, Sextett op. 81b (mit 2 Hörnern und Klavier), Hornsonate

Die Sammlung André - Compagnia di Punto

Symphony No. 2 in D Major, Op. 36: IV. Allegro molto (Arr. for Small Orchestra by Ferdinand Ries)

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