Orchestra of the 18th Century

1981 gründeten Frans Brüggen, Lucy van Dael und einige Freunde das Orchestra of the Eighteenth Century, bestehend aus fünfzig Mitgliedern zwanzig verschiedener Nationen. Das Orchester trifft sich mehrere Male im Jahr, um gemeinsam auf Tournee zu gehen. Die Musiker, alle Spezialisten für Musik des 18. und frühen 19. Jahrhunderts, spielen auf historischen Instrumenten oder auf zeitgenössischen Kopien.

Das umfangreiche Repertoire umfasst Werke von Purcell, Bach, Rameau, Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Mendelssohn und Chopin, bis hin zu Schumann und Brahms. Nach langjähriger Zusammenarbeit mit Philips Classics nimmt das Orchester gegenwärtig für “The Grand Tour / Glossa” auf.

2014 starb Frans Brüggen, der Spiritus Rector des Ensembles, gleichwohl bleibt sein musikalischer Einfluß bis heute bestehen, und das Orchester setzt die Tradition von jährlich sechs oder mehr Projekten mit renommierten Solisten und Dirigenten fort.

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PRESSESTIMMEN

„Ich für meinen Teil freue mich schon auf ein nächstes Mozart-Projekt des Orchestra of the Eighteenth Century.“

Bachtrack, 2015

PROJEKTE 2022/23 – EINE AUSWAHL

Termine auf Anfrage
Daniel Reuss, Leitung / Cappella Amsterdam / Carolyn Sampson, Sopran / Marianne Beate Kielland, Alt / Thomas Walker, Tenor / Tobias Berndt, Bass

L. Andriessen: May
J. de Prez: Nymphes des bois
W. A. Mozart: Requiem in d-Moll KV 626

Carolyn Sampson © Marco Borggreve

Termine auf Anfrage
Daniel Reuss, Leitung / Cor de Cambra del Palau de la Música
J. Haydn: „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz“ Oratorium für Soli, Chor und Orchester HOB. XX:2

© Ricardo Rios Visual Art
© Annelies van der Vegt

Termine auf Anfrage
GRAN Partita
The winds of the Orchestra of the Eighteenth Century / Ricardo Kanji, conductor

Wolfgang Amadeus Mozart:
Larghetto & Allegro two horns, KV 487 
Adagio two basset horns & bassoon, KV 410  
Adagio two clarinets & three basset horns, KV 411
Overture  Die Zauberflöte blaasoctet  KV 620 (arr. J. Heidenreich, c.1800)  
Serenade in b flat  Gran Partita K 361

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La Folia Barockorchester

Seit seiner Gründung 2007 belebt das La Folia Barockorchester (LFBO) auf historischen Instrumenten mit eben diesen Attributen die internationale Musikszene und sorgt wortwörtlich für Furore. Ob in kammermusikalischer Besetzung oder mit spätbarocker Opulenz, mit Instrumentalmusik oder in der Zusammenarbeit mit Vokalsolisten, immer steht das junge Ensemble um den Gründer und Konzertmeister Robin Peter Müller für vitale und mitreißende Interpretationen der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts.
Regelmäßig arbeitet das La Folia Barockorchester mit namhaften Instrumentalisten und Sängern zusammen, unter ihnen Hille Perl, die Wiener Sängerknaben, Regula Mühlemann, Mahan Esfahani und Jan Vogler, Dorothee Oberlinger, Dorothee Mields, Anna Prohaska, Maurice Steger und Stefan Temmingh. Gründer und Direktor Robin Peter Müller, in Dresden geboren, gehört zu den gefragtesten Musikern seiner Generation sowohl auf historischem Instrument als auch auf der modernen Violine.

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PRESSESTIMMEN

„Standing Ovations für einen überragenden Countertenor mit einem erlesenen Orchester und für ein spannendes, die interpretatorischen Grenzen durchaus tangierendes Programm.“

Die Nordwest-Zeitung, 31.08.2019

„Ein wunderbarer Abend mit Riesenbeifall.“

Weser Kurier, 22.09.2019

PROJEKTE 2022/23 – EINE AUSWAHL

Termine auf Anfrage
Celebration of Life in Death – Totentänze und die Liebe (nicht nur) in Zeiten der Pest
mit Anna Prohaska

Pandemien haben die Menschheit seit jeher begleitet. In den verschiedenen Kulturen wurden sie zugleich künstlerisch reflektiert. In der Musik finden sich dabei, verteilt über die letzten 500 Jahre, vielfältige Trauermusiken, Tänze, Volksweisen, Arien und Kantaten. Doch all diese Werke haben eines gemeinsam: Sie sind ein klares Bekenntnis zum Leben!

Werke von Oswald von Wolkenstein, Guillaume de Machaut, Christoph Graupner, Henry Purcell u.a.

Crossover-Variante: Auf Wunsch auch mit Songs von Leonard Cohen (Hallelujah), City (Am Fenster) und The Beatles (Eleanor Rigby) am Schluss des Programms.

Anna Prohaska © Marco Borggreve

Termine auf Anfrage
Cesare! – A Hero’s Journey
mit Bejun Mehta, Countertenor

In einem raffiniert kreierten Vokalprogramm beleuchten ausgewählte Instrumentalwerke des Barock die vielschichtigen Gefühlswelten Giulio Cesare, Titelheld aus Händel berühmter Oper.

Werke von Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi, Archangelo Corelli u.a.

Bejun Mehta © Marco Borggreve



„Eine derartige Fülle an barocker Pracht wird nicht jeden Tag serviert.“

Tiroler Tageszeitung, 29. August 2019

Termine auf Anfrage
Cleopatra
mit Regula Mühlemann

Regula Mühlemann © Martin Förster

„Nach dem letzten Werk des regulären Programms, dem sich noch zwei Zugaben anschlossen, erhob sich das ganze Haus wie ein Mann zu Standing Ovations.“

Luzerner Zeitung, 29. April 2019

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VERGANGENE KONZERTE – EINE AUSWAHL

16. September 2019
Lausitz Festival
Robin Peter Müller, Leitung / Elisabeth Breuer, Sopran / Tim Mead, Countertenor

G.-B. Pergolesi: Stabat Mater f-Moll, P.77
J.-S. Bach: Kantate »Tilge, Höchster, meine Sünden«, BWV 1083

10. September 2019
Harbour Front Literaturfestival, Elbphilharmonie Hamburg
Robin Peter Müller, Leitung / Anna Prohaska, Sorpan / Carolin Emcke, Text

Anna Prohaska und das La Folia Barockorchester gaben musikalische Antworten auf Fragen zwischen Liebe und Verlust aus acht Jahrhunderten. Gemeinsam begingen die Autorin und die Musiker:innen an jenem Abend bei HARBOUR FRONT SOUNDS „Celebration of Life in Death“ und gaben der Hoffnung und der Trauer in Zeiten der Pandemie Ausdruck.

6. + 27. August 2019
Festwochen Innsbruck, Musikfest Bremen
Robin Peter Müller, Leitung / Bejun Mehta, Countertenor

G. F. Händel: Ouvertüre, Marsch und Arien des Cesare aus der Oper „Giulio Cesare in Egitto“ HWV 17

Il Giardino Armonico

Il Giardino Armonico, gegründet 1985 und geleitet von Giovanni Antonini, hat sich längst als eines der führenden Originalklang-Ensembles etabliert. Es führt regelmäßig Musiker der wichtigsten Musikinstitutionen Europas zusammen. Das Repertoire des Ensembles konzentriert sich größtenteils auf Werke des 17. und 18. Jahrhunderts. Je nach Anforderung des Programms besteht das Ensemble aus drei bis 30 Instrumentalisten.

Il Giardino Armonico wird regelmäßig zu Festivals auf der ganzen Welt eingeladen, tritt in den großen Konzerthäusern auf und wird für Konzerte ebenso gefeiert, wie für seine Opernproduktionen, darunter Monteverdis Orfeo, Händels Agrippina, Il trionfo del tempo del disinganno und La resurrezione, Vivaldis Ottone in villa und Händels Giulio Cesare in Egitto bei den Salzburger Festspielen und den Pfingstfestspielen 2012.

2014 startete unter der musikalischen Leitung Giovanni Antoninis das auf 20 Jahre angelegte Projekt Haydn2032, das die Einspielung und Aufführung sämtlicher Sinfonien Haydns bis zu dessen 300. Geburtstag im Jahr 2032 vorsieht. Bislang sind acht zum Teil preisgekrönte Aufnahmen erschienen.

Zu den jüngsten Projekten gehört die Aufnahme von Haydns Schöpfung, die gemeinsam mit dem Chor des Bayerischen Rundfunk eingespielt und 2020 bei Alpha Classics veröffentlicht wurde. 

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PRESSESTIMMEN

„Das in Mailand gegründete Ensemble Il Giardino Armonico beeindruckte das Publikum mit Brillanz und Feuer.“

Mittelbayerische Zeitung, 25.10.2020

„Atemberaubend!“

Rondo, 26.09.2020

„Großartig, was auch die vielen und intensiven Bravi-Rufe betonten.“

a3kultur, 15.5.2019

„In jedem Satz wurde ein anderer Kosmos aufgebaut mit individueller Atmosphäre, wo deutlich wurde, welch unglaubliches Potenzial in diesem Orchester steckt.“

Rhein-Neckar-Zeitung, 07.04.2018

PROJEKTE 2022/23 – EINE AUSWAHL

Termine auf Anfrage
WHAT’S NEXT VIVALDI?
mit Giovanni Antonini, künstlerische Leitung / Patricia Kopatchinskaja, Violine

Werke von Antonio Vivaldi, Luca Francesconi, Simone Movio, Salvatore Sciarrino u.a.

© Patricia Kopatchinskaja

Termine auf Anfrage
Katia und Marielle Labèque, Hammerklavier

Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 43 Es-Dur I:43 „Merkur“
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert F-Dur für 2 Hammerklaviere und Orchester KV 242
Joseph Martin Kraus: Ouvertüre aus „Olympie“
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert Es-Dur für 2 Hammerklaviere und Orchester KV 365

© Stefania Paparelli

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VERGANGENE KONZERTE – EINE AUSWAHL


10. + 11. Mai 2019, Herkulessaal der Residenz, München
13. Mai 2019, Mozartfest Augsburg
14. Mai 2019, Konzerthaus Wien
23. Juni 2019, Soli Deo Gloria – Braunschweig Festival
28. Juni 2019, Rheingau Musik Festival
Giovanni Antonini, Dirigent / Anna Lucia Richter, Sopran / Maximilian Schmitt, Tenor / Florian Boesch, Bassbariton / Chor des Bayerischen Rundfunks
J. Haydn: Die Schöpfung Hob. XXI:2

14. November 2018, Konzerthaus Berlin
Giovanni Antonini, Dirigent / Patricia Kopatchinskaja, Geige
Werke von A. Vivaldi, L. Francesconi, S. Movio, A. Cattaneo

© Patricia Kopatchinskaja

„Genau diese Power schlägt dem Hörer aus jedem Takt der gemeinsam eingespielten CD „What’s Next Vivaldi?“ entgegen.“

concerti, 18. Oktober 2020

26. Juli 2018 + 07. August 2018
„Serpent & fire“
Giovanni Antonini, Dirigent / Anna Prohaska, Sopran

„Die Energie und durchdringende Gestaltungskraft nahmen unmittelbar gefangen: ein Musizieren an der Stuhlkante.“

Traunsteiner Tagblatt, 28. Juli 2018

Freiburger Barockorchester

Das Freiburger Barockorchester (FBO) blickt auf eine mehr als 30-jährige musikalische Erfolgsgeschichte zurück: 1987 entstand innerhalb weniger Jahre ein international gefragter Klangkörper, der inzwischen regelmäßig in den bedeutendsten Konzert- und Opernhäusern gastiert. Neben der Vielfalt des Repertoires vom Frühbarock bis in die Gegenwart wird vor allem die besondere Klangkultur des auf historischen Instrumenten spielenden FBO gerühmt. Seit Mai 2012 verfügt das Orchester gemeinsam mit den Kollegen vom ensemble recherche über ein international einzigartiges Domizil: das Ensemblehaus Freiburg, eine musikalische Werkstatt und Ideenschmiede für zwei Spitzenensembles der älteren und neuen Musik unter einem Dach.

Das FBO arbeitet mit bedeutenden Künstlern wie René Jacobs, Andreas Staier, Jean-Guihen Queyras, Isabelle Faust, Kristian Bezuidenhout, Christian Gerhaher und Pablo Heras-Casado zusammen und ist in einer engen Kooperation mit dem Label harmonia mundi verbunden.

Unter der künstlerischen Leitung von Gottfried von der Goltz und Kristian Bezuidenhout sowie unter der Stabführung ausgewählter Dirigenten präsentiert sich das FBO mit rund einhundert Auftritten pro Jahr in unterschiedlichen Besetzungen vom Kammer- bis hin zum Opernorchester als selbstverwaltetes Ensemble mit eigenen Konzertreihen im Freiburger Konzerthaus, in der Stuttgarter Liederhalle und der Berliner Philharmonie sowie mit Tourneen in der ganzen Welt.

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PRESSESTIMMEN

„Der stürmische junge Beethoven muss einfach mitreißen.“

Süddeutschen Zeitung, 02.03.2020

„O namenlose Freude!

nmz, 10.02.2020

PROJEKTE 2022/23 – EINE AUSWAHL

Termine auf Anfrage
Mozart Evolution
Kristian Bezuidenhout, Klavier und Leitung (tbc) / Lorenzo Coppola, Klarinette / Corina Golomoz, Viola

Wolfgang Amadeus Mozart:
Sinfonie Nr. 25 g-Moll KV 183 Trio KV 498 „Kegelstatt“
Klavierkonzert KV 271 „Jenamy“

Kristian Bezuidenhout © Marco Borggreve

Termine auf Anfrage
Ein Sommernachtstraum
Pablo Heras-Casado, Dirigent / SWR Vokalensemble (Frauenchor SSAA, tbc) / n.n.. Sopran (2X) / n.n.: Ouvertüre

Franz Schubert: Sinfonie Nr. 6 C-Dur D. 589
Felix Mendelssohn: A Midsummer Night’s Dream op. 61

Pablo Heras-Casado © Dario Acosta

Termine auf Anfrage
Christoph Willibald Gluck: Orfeo ed Euridice (konzertant)
mit René Jacobs, Dirigent / n.n., Chor /n.n., Solisten (SATB)

René Jacobs © Molina Visuals

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VERGANGENE KONZERTE – EINE AUSWAHL

10. März 2020, Melbourne Recital Center
Gottfried von der Goltz, Leitung / Kris Bezuidenhout, Klavier
L. v. Beethoven: Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15 / Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19 / Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37

11. März 2020, Melbourne Recital Center
L. v. Beethoven: Ouvertüre zu Die Geschöpfe des Prometheus op.43 / Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 / Ouvertüre zu Coriolan op. 62, Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73

© Melbourne Recital Center

27. November 2018, Elbphilharmonie
Hippolyte et Aricie
Sir Simon Rattle, Dirigent / Aletta Collins, Inszenierung, Choreographie / Ólafur Elíasson, Bühnenbild, Lichtgestaltung, Kostüme / Anna Prohaska, Aricie / Reinoud van Mechelen, Hippolyte / Magdalena Kozená, Phèdre / Gyula Orendt, Thésée / Elsa Dreisig, Diane / Staatsopernchor

J.-P. Rameau: Hippolyte et Aricie

© Thies Rätzke Images

Finnish Baroque Orchestra

Auftragsproduktionen für Instrumente der Epoche, neue Interpretationen traditioneller Repertoires, mutige und innovative Arbeitsmethoden, einzigartige Konzepte, die ein bunt gemischtes Publikum anziehen – FiBO bietet all dies und ist zeitgleich eine wichtige Größe im Kulturleben der nordischen Länder.

Das 1989 gegründete Finnische Barockorchester (FiBO) hat sich als fester Bestandteil der finnischen Orchesterszene etabliert. Im Lauf der Jahre hat das Orchester mit bedeutenden Solisten und Dirigenten gearbeitet sowie breitgefächerte Programme aufgeführt. Im Zentrum des Orchesterschaffens steht die Barockmusik, das Ensemble spielt aber auch oft Musik aus anderen Epochen, vom Frühbarock bis zur Frühromantik, ebenso wie zeitgenössische, für Barockensemble komponierte Musik und hat einige Auftragsarbeiten uraufgeführt. itself.

Während seiner ganzen Geschichte ist das Finnische Barockorchester in vielerlei Hinsicht ein Vorreiter gewesen. Die brillanten Aufführungen, die kreative Repertoireplanung sowie innovative Konzepte wie etwa die Arbeit des FiBO Collegium-Publikumsgremiums begeistern Konzertveranstalter und Publikum in ganz Europa.

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PRESSESTIMMEN

„From the opening track onwards, elegant playing launches a programme rich in charm from Ilya Gringolts and the Finnish Baroque Orchestra, all on sparkling form.“

Gramophone Magazin, 19.02.2021

„Sharp-edged playing from the Finnish Baroque Orchestra.”

The Guardian, 27.01.2019

PROJEKTE 2022/23 – EINE AUSWAHL

Termine auf Anfrage
DIE GEBURT DER WELT – FRÜHBAROCK UND FINNISCHE VOLKSMUSIK
Virpi Räisänen, Mezzosopran / Taito Hoffrén, Runengesang

Das Programm zum 30-jährigen Jubiläum des Finnish Baroque Orchestra führt zu den Wurzeln der Barockmusik und erforscht eines ihrer wichtigsten Themen: die Verbindung von Sprache und Musik.

Werke von Claudio Monteverdi, Enríquez de Valderrábano, Tarquinio Merula u.a.

Virpi Räisänen © Jukka Lehtinen

Termine auf Anfrage
UN’ ALMA INNAMORATA – HÄNDELS ITALIENISCHE KANTATEN
mit Carolyn Sampson, Sopran

Georg Friedrich Händel: Andante aus der Triosonate c-Moll HWV 386a – attaca – Kantate Alpestre monte HVW 81
Antonio Vivaldi: Konzert für 2 Flöten C-Dur RV 533
Domenico Scarlatti: Sonate für Cembalo A-Dur K 208
Georg Friedrich Händel: Kantate Un’ alma innamorata HVW 173
Georg Friedrich Händel: Kantate Tra le fiamme HWV 170

Carolyn Sampson © Marco Borggreve

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VERGANGENE KONZERTE – EINE AUSWAHL

19. August 2019, Brühler Schlosskonzerte
„From Russia with love“
Irma Niskanen, Violine & Leitung / Petteri Pitko, Cembalo

Werke von G. Pasiello, D. Cimarosa, J. Haydn und B. Galuppi: Concerto a quattro

© Brühler Schlosskonzerte

21. Juli 2019, Herrenchiemsee Festspiele
Dancing Queen“
Kajsa Dahlbäck, Sopran / Olga Heikkilä, Sopran / Katariina Heikkilä, Alt / Jukka Jokitalo, Tenor / Juha-Pekka Mitjonen, Bass

Werke von A. Scarlatti, A. Corelli, G. Düben, J. H. Schmelzer, C. Gesualdo, V. Albrici, A. Cesti u.a.

Europa Galante

Europa Galante wurde 1989 von seinem heutigen musikalischen Leiter Fabio Biondi gegründet, der schon länger die Idee verfolgte, ein italienisches Spezialistenensemble für barockes und klassisches Repertoire ins Leben zu rufen. Das Orchester tritt in variablen Besetzungen auf, einen Schwerpunkt bildet die Interpretation einschlägiger Kammermusikliteratur, wie beispielsweise italienische Streichersonaten des 17. Jahrhunderts.

Das Repertoire umfasst Opern von Händel (Agrippina und Idomino) und Vivaldi (Bajzet, Ercole sul Termodonte, Oracolo in Messenia) sowie Instrumentalwerke der vorklassischen Zeit. Maßstäbe setzte Europa Galante ebenfalls mit Werken von Alessandro Scarlatti, unter anderem mit den Oratorien Maddalena und La Santissima Trinità, seinen Serenaden Blori, Domino e Amore und seinen Opern Massimo Puppieno, Il Trionfo dell’Onore, La Principessa Fedele und Carlo Re d’Allemagna.

Europa Galante tritt regelmäßig in den international bedeutendsten Konzertsälen auf, unter anderem am Teatro della Scala in Mailand, in der Académie di Santa Cecilia in Rom, in der Suntory Hall in Tokio, im Concertgebouw in Amsterdam, in der Royal Albert Hall in London, im Wiener Musikverein, im Lincoln Center in New York und im Sydney Opera House. Internationale Tourneen führten das Ensemble bis nach Australien, Japan, Kanada, Nord- und Südamerika sowie durch Europa und Israel.

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PRESSESTIMMEN

„Berechtigter Jubel.“

Die Welt, 23.04.2019

„Mit geschmeidiger Präzision und reicher Farbpalette bilden die sieben Musiker um den behutsam leitenden Geiger Fabio Biondi ein schönes Pendant zum souverän gestaltenden Gesang.“

Berliner Tagesspiegel, 25.04.2019

„So zeigt Biondi mit sicherer Hand und solistischem Gestus die ganze Welt dieser Zeit auf.“

pizzicato, 01.07.2019

PROJEKTE 2022/23 – EINE AUSWAHL

Termine auf Anfrage
Die Stimme der Natur
Fabio Biondi, Leitung & Violine / Emöke Baráth, Mezzosopran

A. Vivaldi: 
Violinkonzert op. 8/1 RV 269 E-Dur ‚La Primavera’
Violinkonzert op. 8/4, RV 297 f-Moll ‚L’ Inverno’
‘Thus the ever Grateful Spring’ 
‘See, see my many Colour’d Fields’ 
‘Dance for the Followers of Night’ 
‘See, even Night herself is here’ 
‘Dance of the Haymakers’  
‘Now the Night is chas’d away’ 

G. F. Händel: 
Aria ‘Like clouds, stormy winds them impelling’ from The Triumph of Time and Truth
Aria ‘Finché d’un Zeffiro Soave’ aus Ezio 
Aria ‘Da Tempeste’ aus Giulio Cesare

Emoke Barath @ Zsófi Raffay

Termine auf Anfrage
A. Vivaldi: Argippo

Termine auf Anfrage
Violinissimo – Fabio Biondi

Johann Sebastian Bach
Fabio Biondi, Violine
Sonaten und Partien für Violine Solo

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VERGANGENE KONZERTE – EINE AUSWAHL

20. April 2019
C. Monteverdi: Il ritorno d’Ulisse in patria
Fabio Biondi, Dirigent / Furio Zanasi, Ulisse / Sara Mingardo, Penelope / Ewa Leszczynska Ericlea / Matheus Pompeu, Giove / Coro Costanzo Porta / Walter Le Moli (Regie) u.a.

Ulisses © Patrick Klein

8. Juni 2018 / 21. Juli 2018 / 11. September 2018
EUROPÄISCHE MIGRANTEN


Werke von M. Mascitti, A. Vivaldi, G.F. Händel, F. Geminianio, F. Barsanti, G. Paisiello, J. Stamitz, A. Soler, L. Boccherini und G. P. Telemann

© Musikfestspiele Potsdam Sanssouci

Compagnia di Punto

Die im Jahr 2010 gegründete Compagnia di Punto ist ein Ensemble der historischen Aufführungspraxis, das Musik vom Barock bis zur Frühromantik in fließenden Übergängen vom Kammerensemble bis zur Orchesterformation spielt. Neben dem gängigen Repertoire dieser Epochen haben sich die Musiker der Entdeckung eines unbekannten und selten gespielten Repertoires in der Instrumentierung von Flöten, Hörnern und Streichern verschrieben.

Im Vorfeld des Beethoven-Jahres 2020 hat die Compagnia di Punto die ersten drei Sinfonien des Bonner Meisters auf CD eingespielt. Weiter nichts Besonderes? Ganz im Gegenteil: Das Außergewöhnliche an dem Projekt ist, dass die in unserer Zeit als monumental, unantastbar und geradezu heilig geltenden Sinfonien von der Compagnia di Punto in Bearbeitungen von Beethovens Zeitgenossen für ein Kammerensemble von nur zehn Musikern gespielt werden. Für Puristen vielleicht ein Affront, für echte Klassikfans dürfte diese Aufnahme jedoch eine faszinierende Rarität rein. Originale Bearbeitungen berühmter Werke zeigen zum einen, wie locker man noch in Beethovens Zeit mit dem „Heiligtum Musik“ umgegangen ist, zum anderen werfen sie ein völlig neues Licht auf scheinbar in- und auswendig gekannte Musik. Bei Ausnahmewerken wie Beethovens Sinfonien ist das ein besonders lohnendes Unterfangen. Nominiert für den OPUS Klassik 2020 in der Kategorie „Ensemble/Orchester des Jahres“!

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PRESSESTIMMEN

„Ein hervorragendes Ensemble eröffnet uns neue Perspektive auf Beethovens Sinfonien 1 bis 3“

NDR Kultur, 21.02.2020

„Geistesgegenwart und Vitalität von neun phantastisch motivierten Spielern reißen den Hörer hinein in die symphonische Kammer(gebrauchs)musik von einst…“

Süddeutschen Zeitung, 02.02.2020

„Fazit: Auf jeden Fall spannend!“

onlineMerker, 07.02.2020

PROJEKTE 2022/23 – EINE AUSWAHL

Termine auf Anfrage
BEETHOVEN en miniature

Die Compagnia die Punto spielt auf historischen Instrumenten Beethovens Sinfonien im kammermusikalischen Format, bearbeitet von den Zeitgenossen Carl Friedrich Ebers und Ferdinand Ries. Die Sinfonien können beliebig miteinander kombiniert oder mit weiteren klein besetzten Werken Beethovens ergänzt werden.

L. v. Beethoven: Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21, bearbeitet von Karl Friedrich Ebers (1770-1836)
L. v. Beethoven: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 38, bearbeitet von Ferdinand Ries (1784-1838)
L. v. Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55, bearbeitet von Carl Friedrich Ebers

Ergänzende Werke: Serenade für Flöte, Violine, Viola op. 25, Sextett op. 81b (mit 2 Hörnern und Klavier), Hornsonate

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Sinfonie Nr. 2 D-Dur – IV. Allegro molto (Auszug) © Sony / Deutsche Harmonia Mundi

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B’Rock Orchestra

Das B’Rock Orchestra gründete sich 2005 in Gent aus dem Bedürfnis einer Verjüngung der Welt der Alten Musik heraus. Die für das B’Rock Orchestra ausgewählten internationalen Musiker sind auf die historische Aufführungspraxis spezialisiert und zeichnen sich durch ihre unvoreingenommene Einstellung sowie Flexibilität gegenüber dem jeweiligen Repertoire und dem Musizierstil aus.

In der Auswahl des Konzertprogramms kombiniert das B’Rock Orchestra bekannte Barockkompositionen mit weniger bekanntem Repertoire aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Darüber hinaus verfolgt das Orchester mit der befruchtenden Verknüpfung von alter und zeitgenössischer Musik einen innovativen Programmansatz. Im Mittelpunkt steht dabei die Uraufführung neuer Musik, die für das Spiel auf historischen Instrumenten geschrieben wurde. Zudem entwickelt das Orchester genreübergreifende Projekte. Die Kombination von alter Musik, Theater, bildender Kunst und/oder Video bilden ebenfalls einen Teil von B’Rocks DNA.

Das B’Rock Orchestra engagiert regelmäßig prominente Gastdirigenten und Solisten wie René Jacobs, Jérémie Rhorer, Leonardo García Alarcón, Peter Dijkstra, Bejun Mehta, Alexander Melnikov, Kristian Bezuidenhout, Dmitry Sinkovsky, Sophie Karthäuser und viele andere. Zudem kooperiert das Orchester mit international führenden Chören wie dem RIAS Kammerchor, Collegium Vocale Ghent, Nederlands Kamerkoor und Cappella Amsterdam. In den Bereichen Oper und Musiktheater entwickelt B’Rock Partnerschaften mit dem Brüsseler De Munt/La Monnaie und dem Muziektheater Transparant, Borgerhout.

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PRESSESTIMMEN

„Aus dem Orchestergraben lodert und glüht es intensiv mit wohldosierter Dramatik.“

concerti, November 2019

„Hier ist dem Klangkörper alles sanges- und wanderfrohe Phlegma dank Abstinenz im orchestralen Fitness-Studio abhanden gekommen.“

Frankfurter Rundschau, 15.03.2018

„Hochspannung herrschte vom ersten bis zum letzten Takt!“

Mannheimer Morgen, 08.06.2017

PROJEKTE 2022/23 – EINE AUSWAHL

Termine auf Anfrage in Oktober 2022 oder April 2023
Adventurers, Or: A Dirty Business
Cecilia Bernardini, künstlerische Leitung // Jeanine de Bique, Sopran (tbc)

Mit „Adventurers, Or: A Dirty Business“ legt B’Rock den Finger in die Wunde und lenkt den Blick des Publikums auf eine weithin übersehene Tatsache: die vielschichtigen Beziehungen zwischen (Barock-)Musik und Unterdrückung Schwarzer Menschen. Von der ökonomischen Abhängigkeit der Opernbestrebungen Händels von der Ausbeutung Schwarzer Menschen bis hin zum offenen Rassismus in der europäischen „Musikindustrie“ des 18. Jahrhunderts will B’Rock auf Mechanismen hinweisen, die noch in der heutigen Gesellschaft nachhallen. 

Werke von G. F. Händel, C. Th. Pachelbel und J. Boulogne Chevalier de Saint-Georges

 
 

Termine auf Anfrage
Next stop: Mendelssohn
René Jacobs, Dirigent // Solist, Piano ODER Sopran (tbc)

Nach dem erfolgreichen Schubert-Zyklus begeben sich B’Rock und René Jacobs gemeinsam auf ein neues symphonisches Abenteuer. (Projekt wird in der Saison 25/26 fortgesetzt)

F. Mendelssohn: 1. & 5. Sinfonie
F. Mendelssohn: 1. Klavierkonzert g-Moll op. 25 (tbc)
(Alternativprogramm: W. A. Mozart: Konzertarien ODER Klarinettenkonzert)

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VERGANGENE KONZERTE – EINE AUSWAHL


11. + 19. März 2018
B’rock Orchestra, René Jacobs, Robin Johanssen
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 1 D-Dur D 82
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 6 C-Dur D 589