Ensemble Mini

Das Ensemble Mini ist ein mutiges Kollektiv wahrer Überschall-Solisten aus deutschen Sinfonieorchestern, das super-sinfonische Musik für ein neues Publikum neu verpackt.

Das Ensemble Mini gibt oft Weltpremieren-Arrangements für innovative Late-Night-Projekte in Auftrag und hat sich zum Ziel gesetzt, den Stil, den Klang und den Rahmen klassischer Konzerte zu revolutionieren. Dies begann 2010 mit “mini-Mahler” im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, gefolgt von “Strauss 150: New Perspectives” im STATTBAD Berlin, “From Russia with Soul” in der Griessmühle Berlin und “Bartók Beyond Borders” in der Musikbrauerei Berlin.

Der britische Dirigent Joolz Gale gründete das Ensemble Mini (bestehend aus Solisten der deutschen Orchester) im Jahr 2010, um mit neuen Konzertformaten und alternativen Orten ein neues Publikum zu erreichen.
Für 2021/22 sind u.a. die Rückkehr von “Bartók Beyond Borders” auf Tournee, ein Strawinsky-Programm beim Musikfest Berlin, ein Bruckner-Projekt beim Rheingau Musik Festival, ein Zemlinsky-Programm mit dem RIAS Kammerchor, Mahlers 3. Sinfonie bei den Kasseler Musiktagen und der Start der neuen Clubkonzertreihe “Late-Night-Symphony” in Hamburg und Berlin geplant.

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PRESSESTIMMEN

“Ein Idealfall von Nähe.”

Tagesspiegel Berlin, 04. August 2021

„Dabei gibt es keinen Zweifel: Klein ist das neue Groß..“

Tagesspiegel Berlin, 31. Juli 2021

PROJEKTE 2023/24 – EINE AUSWAHL

Termin auf Anfrage
SCHOSTAKOWITSCH 8 & 9

S. Prokofjiew: Suite aus Romeo & Julia, arr. Gale

D. Schostakowitsch:
Sinfonie Nr. 8 c-Moll op. 65, arr. Gale,
Sinfonie Nr. 9 Es-Dur op. 70, arr. Gale

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Auf in die neue Saison

Mit aufregenden Programmen und neuen Projekten starten unsere Ensembles in die neue Saison:

  • Das Berliner Stegreif.Orchester feiert Europa bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen
  • Das Freiburger Barockorchester und Vox Luminis: Vive le roi! 
  • Barock im Minimal Sound: Das  Finnish Baroque Orchestra in der Elbphilharmonie
  • musicAeterna und Teodor Currentzis kehren nach Berlin zurück
  • Das Oberon Trio und Ian Bostridge präsentieren vielerlei Gassenhauer beim Mozartfest Augsburg
  • Die neue Aufnahme von Coro Ghislieri und Giulio Prandi erscheint am 08. Oktober

Alle Details finden sie hier.

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Oktober 2022

14. – 21. Oktober + 24. – 30. Oktober

CHAARTS
mit Regula Mühlemann, Sopran

»Feenlieder«

In der Welt der Feen, ihrer zauberhaften Klänge und betörenden Gesänge – umgeben von der Mystik des Nordens und ihrer schillernden Sagenwelt – sind die Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann und das internationale Kammerensemble CHAARTS wortwörtlich auf den ‹Flügeln des Gesanges› unterwegs. Hier werden große Oper, filigranes Singspiel und fulminante Orchestersuiten durch die kongeniale Instrumentierkunst von Wolfgang Renz für elf Instrumente zu packender Unmittelbarkeit verschmolzen und es eröffnen sich im Dialog zwischen Sängerin und elf Musiker:innen sowohl Oasen feinster Musikalität als auch Klangräume von bemerkenswerter Fülle.

Edvard Grieg: Suite aus Peer Gynt Nr. 1 op. 46 / Vier Lieder: Solveigs Wiegenlied (Peer Gynt), Frühling (Lieder op. 33), Ein Schwan (6 Lieder op. 25), Solveigs Lied (Peer Gynt)
Giuseppe Verdi: Ninfe! Elfi! Silfi! … Sul fil d’un soffio eteseo (Arie der Nannetta aus Falstaff)
Felix Mendelssohn Bartholdy: In dem Mondenschein im Walde op. 19 Nr. 4 / Overtüre / Bunte Schlangen zweigezüngt / Scherzo / Bei des Feuers mattem Flimmern (Ein Sommernachtstraum)
Antonín Dvořák: Lied an den Mond (Rusalka) Charles Gounod: Je veux vivre dans le rêve (Arie der Juliette aus Roméo et Juliette)
und weitere Werke

Besetzung: 11 Instrumentalist:innen (5 Bläser, 5 Streicher, Harfe)

15. Oktober

Freiburger Barockorchester
mit Gottfried von der Goltz, künstlerische Leitung & Violine / Javier Zafra, Fagott / n.n. Orgel

»Ab in den Wald«

Werke von Georg Friedrich Händel, Francesco Geminiani, Antonio Vivaldi

Besetzung: 29 Musiker

Termine auf Anfrage

B’Rock Orchestra
mit Evgeny Sviridov, künstlerische Leitung / Nardus Williams, Sopran

»Adventures, Or: A Dirty Business«

Mit „Adventurers, Or: A Dirty Business“ legt B’Rock den Finger in die Wunde und lenkt den Blick des Publikums auf eine weithin übersehene Tatsache: die vielschichtigen Beziehungen zwischen (Barock-)Musik und Unterdrückung Schwarzer Menschen. Von der ökonomischen Abhängigkeit der Opernbestrebungen Händels von der Ausbeutung Schwarzer Menschen bis hin zum offenen Rassismus in der europäischen „Musikindustrie“ des 18. Jahrhunderts will B’Rock auf Mechanismen hinweisen, die noch in der heutigen Gesellschaft nachhallen.

G. F. Händel:
Ouvertüre aus Wassermusik Suite Nr. 1 HWV 348
Recitative und Arie aus Acis and Galatea HWV 49
Rigaudon & Menuett aus Wassermusik Suite Nr. 3 HWV
Arie Make me a clean heart aus Chandos Anthem Nr. 3
Have Mercy upon Me, O God HWV 248
Air aus Wassermusik Suite Nr. 1 HWV 348
Auszüge aus Esther HWV 50
C. Th. Pachelbel:
God of sleep, for whom I Linguish (mit Sopran)
J. Boulogne Chevalier de Saint-Georges:
Ouvertüre aus dem Ballett L’amant anonyme
Contredanse, Ballett Nr. 1 & 6 aus L’amant anonyme
Sinfonie G-Dur op. 11 Nr. 1

September 2022

19. – 21. September

Freiburger Barockorchester
mit René Jacobs, Leitung / Kateryna Kasper, Sopran / Yannick Debus

»Delirio e Apollo«

Georg Friedrich Händel:
Apollo e Daphne HWV 122
Il delirio amoroso HWV 99

Besetzung: 19 Musiker, Sopran, Bass

24. – 30. September

B’Rock Orchestra
mit Dorothee Oberlinger, künstlerische Leitung & Blockflöte / Dmitry Sinkovsky, Violine & Countertenor / Lee Santana, Theorbe & E-Gitarre / Margret Köll o. Johanna Seitz Harfe / Sebastian Wienand o. Giampietro Rosato, Cembalo & Truhenorge

»Händel und Hendrix«

Lange bevor aus dem georgianischen Wohnhaus in Londons Mayfair das Händel House Museum wurde, strömten Pilger auf der Suche nach einem anderen Musikriesen dorthin, der in der Brook Street 23 und 25 lebte: Jimi Hendrix. Dieses Programm ist daher als eine Hommage an die zwei außergewöhnlichen Mitbewohner Georg Friedrich Händel und Jimi Hendrix zu verstehen, die zwar zwei Jahrhunderte von einander getrennt, durch das Bewohnen des selben Haus jedoch miteinander verbunden sind.

Werke von Georg Friedrich Händel, Jimi Hendrix (Arrangement Lee Santana) und Lee Santana (nach einem Text von John Milton)

Besetzung: 17 Musiker, Sopran, Soloflöte

August 2022

12. + 13.08. / 20.08. / 26. + 27.08. sowie auf Anfrage

Finnish Baroque Orchestra
mit Virpi Räisänen, Mezzosopran / Taito Hoffrén, Runengesang

»Die Geburt der Welt – Frühbarock und Finnische Volksmusik«

Werke von Enríquez de Valderrábano, Tarquinio Merula, Barbara Strozzi, Marco Uccellini, Claudio Monteverdi

Besetzung: 6 Musiker, Mezzosopran, Runengesang

13. – 17. August

B’Rock Orchestra
mit Evgeny Sviridov, künstlerische Leitung / Nardus Williams, Sopran

»Adventures, Or: A Dirty Business«

Mit „Adventurers, Or: A Dirty Business“ legt B’Rock den Finger in die Wunde und lenkt den Blick des Publikums auf eine weithin übersehene Tatsache: die vielschichtigen Beziehungen zwischen (Barock-)Musik und Unterdrückung Schwarzer Menschen. Von der ökonomischen Abhängigkeit der Opernbestrebungen Händels von der Ausbeutung Schwarzer Menschen bis hin zum offenen Rassismus in der europäischen „Musikindustrie“ des 18. Jahrhunderts will B’Rock auf Mechanismen hinweisen, die noch in der heutigen Gesellschaft nachhallen.

G. F. Händel:
Ouvertüre aus Wassermusik Suite Nr. 1 HWV 348
Recitative und Arie aus Acis and Galatea HWV 49
Rigaudon & Menuett aus Wassermusik Suite Nr. 3 HWV
Arie Make me a clean heart aus Chandos Anthem Nr. 3
Have Mercy upon Me, O God HWV 248
Air aus Wassermusik Suite Nr. 1 HWV 348
Auszüge aus Esther HWV 50
C. Th. Pachelbel:
God of sleep, for whom I Linguish (mit Sopran)
J. Boulogne Chevalier de Saint-Georges:
Ouvertüre aus dem Ballett L’amant anonyme
Contredanse, Ballett Nr. 1 & 6 aus L’amant anonyme
Sinfonie G-Dur op. 11 Nr. 1

27.08. / 29.08.

Il Giardino Armonico
mit Giovanni Antonini, künstlerische Leitung / Patricia Kopatchinskaja, Violine

»What’s next, Vivaldi?«

Il Giardino Armonico und Giovanni Antonini haben unser Vivaldi-Bild revolutioniert, Patricia Kopatchinskaja unsere Klangvorstellung des Geigenspiels. Gemeinsam haben sie mit „What’s next Vivaldi?“ ein Programm „voller Überraschungen und Freude“ (The Strad) entwickelt.

mit Werken von Antonio Vivaldi, Luca Francesconi (1956 Mailand), Simone Movio (1978 Latisana), Salvatore Sciarrino (1947 Palermo), Marco Stroppa (1959 Verona), Aureliano Cattaneo (1974 Codogno), Giovanni Sollima (1962 Palermo)

Besetzung: 17 Musiker, Solovioline

Zweite Hälfte August sowie auf Anfrage.

Finnish Baroque Orchestra
mit Alfredo Bernardini, Oboe / Myriam Arbouz Sopran

»Wasser, Feuer, Erde & Luft – Elemente in der Musik«

Jean-Féry Rebel: „Les Élémens“ – Neue Symphonie
Louis-Nicolas Clérambault: Kantate „Le Soleil, vainqueur des nuages“
Antonio Vivaldi: Concerto F-Dur „La tempesta di mare“ RV 98
Georg Friedrich Händel: Wassermusik, Suiten D-Dur & G-Dur HWV 349 & 350

Besetzung: 25 Musiker, Solooboe, Sopran

Stegreif – The Improvising Symphony Orchestra

Ohne Noten – Ohne Dirigent*in – Ohne Stühle: Stegreif zeigt neue Wege, wie ein zeitgenössisches Orchester heute aussehen kann. Die internationalen Musiker*innen verbinden in radikalen Rekompositionen sinfonische Musik mit Improvisation und Einflüssen anderer Genres und binden das Publikum in originelle Raumkonzepte ein. Mit diesen innovativen Konzertformaten begeistert das junge Ensemble ein wachsendes Publikum unterschiedlicher Zielgruppen.

Seit der Gründung des Orchesters im Jahre 2015 wurde jedes Jahr mindestens ein neues Konzertprogramm erarbeitet: #freebeethoven, #freeschubert, #freebrahms, #free∃roica, #bfree, #freemahler, #explore_mozart, #explorefreischütz, #bechange. Zudem wurden Koproduktionen u.a. mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und der jungen norddeutschen Philharmonie (TRIKESTRA) realisiert. Stegreif spielte dabei Konzerte auf renommierten Bühnen wie der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, der Elbphilharmonie Hamburg, der Alten Oper Frankfurt, dem Brucknerhaus Linz, dem Radialsystem Berlin, dem Beethovenfest Bonn oder dem Prinzregententheater München sowie bei alternativen Festivals wie z. B. der FUSION, dem Detect Classic, PODIUM Esslingen, dem Düsseldorf Festival oder dem Oranjewoud Festival (NL).

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PRESSESTIMMEN

„Selten ist die Leidenschaft für Musik, die Virtuosität der einzelnen Stücke so nah erlebbar“

Ulrike Gerner in der taz, 12.10.2019

„Genau diese Meisterschaft auf unterschiedlichen musikalischen Ebenen und die Freude daran, das scheinbar Gegensätzliche oder Divergierende zu verknüpfen, kennzeichnet das Stegreif Orchester.“

Markus Dippold in der Stuttgarter Zeitung, 09.05.2019

„Es wirkt wie das zufällige Treffen von Freunden, die sich musizierend grüßen.“

Ein Feature von Stefan Zednik auf Deutschlandfunk Kultur

PROJEKTE 2022/23 – EINE AUSWAHL

Termine auf Anfrage
#Freebrahms 
mit Juri de Marco

„Sinfonie“ heißt, etwas gemeinsam zum Klingen bringen – und genau das tun die 30 jungen, genreübergreifenden Musiker*innen des Stegreifs Orchesters in #freebrahms mit Brahms‘ Dritter. Ausgangspunkt ist die eigene Stimme – metaphorisch und wörtlich, denn #freebrahms beginnt und endet mit Gesang. In vier 15-minütigen Sätzen, deren Klänge von Rock- und Balkanmusik, meditativen Flächen und Balladen bis hin zu Salsa-Rhythmen reichen, wird die Sinfonie unter Hinzunahme von E-Gitarre, Drumset und Saxofon entfesselt.

Künstlerische Leitung: Juri de Marco
Rekomposition: Juri de Marco, Alistair Duncan
Arrangement: Wolf Kerschek
Regie, Choreographie: Ela Baumann, Viola Schmitzer

„Freiheit ist das, wonach diese Musiker streben und woher sie kommen.“

Süddeutsche Zeitung, 07. Mai 2019

Termine auf Anfrage
#bfree – Connecting European cultures through Beethoven‘s 9th Symphony

Das Öffnen von Grenzen – zwischen Ländern, Kulturen, musikalischen Genres – ist die Idee dieses Programms. Im Zentrum steht der Verbrüderungswunsch aus Beethovens berühmter 9. Sinfonie, deren Musik sich im Arrangement #bfree mit internationalen Volksliedern verbindet. Das theatralisch durch Bewegung im Raum umgesetzte Projekt zeigt, wie Grenzen überbrückt und kulturelle Unterschiede zu einer farbenreichen Europamusik verschmelzen. 

Rekomposition/Arrangement: Uri Caine, Juri de Marco, Alistair Duncan, Bertram Burkert // Regie, Choreographie: Viola Schmitzer, David Fernandez 

„Aber mitreißend und originell ist diese Beethoven-Dekonstruktion allemal. Ovationen.“

Rheinische Post, 16. September 2020

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Chaarts

Das Schweizer Ensemble CHAARTS versteht sich als grösstes Streichquartett der Welt. Nach Vorbild des Lucerne Festival Orchestra lädt CHAARTS Mitglieder international erfolgreicher Streichquartette und Kammerensembles, Solisten, Konzertmeister und Solobläser aus führenden europäischen Orchestern ein. In Besetzungen von 8 bis 40 Spielern erarbeiten die Musiker aussergewöhnliche Konzertprogramme, nicht selten nach der Devise ‹das Grosse klein und das Kleine gross›, also Adaptionen von Werken für grosses Orchester in kleinen oder etwa Streichquartette in grossen Besetzungen. Dadurch werden diese Meisterwerke oft völlig neu erschlossen und in Räumen oder Konzertreihen spielbar, die ansonsten diese Musik nicht präsentieren könnten.

CHAARTS arbeitet regelmässig mit dem ungarischen Dirigenten Gábor Takács-Nagy zusammen und ist mit grossem Erfolg mit Musikern wie Martha Argerich, Vilde Frang, Ian Bostridge, Giovanni Sollima, Mischa Maisky, Roby Lakatos, Fazil Say, Regula Mühlemann, David Orlowsky, Felix Klieser und den King’s Singers aufgetreten. 

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PRESSESTIMMEN

„Die Klassik-Band Chaarts Chamber Artists und Regula Mühlemann (…) versetzten das Publikum in Wonneschauer und ließen es manchmal sogar ein bisschen mitschunkeln

Kultur – Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft, 16.01.2020

PROJEKTE 2023/24 – EINE AUSWAHL

1. – 8. Mai, 5. – 18. Juni, Juli, August 2023 und
15. Januar – 15. April 2024
Feenlieder
mit Regula Mühlemann

Werke von Edvard Grieg, Jules Massenet, Giuseppe Verdi, Felix Mendelssohn Bartholdy u.a.

11. – 17. Dezember 2023,
22. – 28. Januar und 4. – 10. März 2024
Seelenlust
mit Felix Klieser

Werke von Mozart, Vivaldi, Bach, Händel u.a.

„Kein Wunder, dass machem Hörer die Tränen kommen – vor Glück.“

chrismon, 13. März 2021

24. Juli – 06. August 2023
Ein Sommernachtstraum
mit Anna-Maria und Malte Arkona, Schauspiel

Shakespeares legendäres Bühnenstück kombiniert mit Mendelssohn verspielter Schauspielmusik

Ein Sommernachtstraum, Chaarts © Glacinto Carlucci

Ein Sommernachtstraum, Chaarts & Malte Arkona © Glacinto Carlucci

„Sommernachtstraum als exquisites Klangerlebnis“

Neue Württembergische Zeitung, 16. August 2021

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Molyvos International Music Festival

Das Molyvos International Music Festival (MIMF), 2015 von Danae und Kiveli Dörken gegründet, ist ein einzigartiges Projekt im nördlichen Mittelmeerraum, das die größten internationalen jungen Talente zu einem viertägigen Fest klassischer Musik zusammenbringt.

Zentraler Spielort des Festivals ist Molyvos auf der griechischen Insel Lesbos. Die aus prähistorischer Zeit stammende Kleinstadt kann auf eine lange und wechselhafte Geschichte zurückblicken. Seit jeher sowohl von europäischen als auch außereuropäischen Traditionen geprägt, bildet sie heute die ideale Kulisse für das junge Festival, das es sich zum Ziel gesetzt hat, die musikalische Vielfalt der Welt für das Publikum unmittelbar erlebbar zu machen. Auch deshalb gibt es neben den fünf Hauptkonzerten sogenannte „Molyvos Musical Moments“: An unterschiedlichen Plätzen des malerischen Ortes, am Strand, am Hafen oder einfach auf den Straßen treffen sich die Musiker zu kleinen musikalischen Einlagen und verwandeln das Dorf für vier Tage in ein musikalisches Klang-Kaleidoskop.

Die Festivalausgabe „ODYSSEE“ vom 11. bis 19. August 2022 ist inspiriert von Homers Epos über die Abenteuerreise des Odysseus, die Danae und Kiveli als Griechinnen seit Kindertagen auswendig können. „Wir alle kennen die Geschichte, die ein Symbol für die menschliche Willenskraft, für Stärke und Erfindungsreichtum ist. […] Mit diesem Thema möchten wir ein Schlaglicht auf die Reisen werfen, auf die Menschen sich unter den schwierigsten und unvorhersehbaren Umständen in Hoffnung auf eine bessere Zukunft begeben.“

Für das MIMF 2022 haben Danae und Kiveli über 15 Weggefährtinnen und -gefährten aus der internationalen Klassikszene eingeladen. Unter ihnen sind die Geigerinnen Antje Weithaas und Clemence de Forceville, der Cellist Benedict Kloeckner, der Klarinettist Sebastian Manz, der Bratschist Adrien La Marca, der Gitarrist Petrit Ceku und die Sopranistin Danae Kontora.

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Aga Khan Music Programme

Aga Khan Music Programme wurde von Karim Aga Khan mit dem Ziel ins Leben gerufen, herausragende Musiker und Musiklehrer darin zu unterstützen, ihr musikalisches Erbe zu bewahren, zu vermitteln, es in zeitgenössischen Formen weiter zu entwickeln und durch Konzerte und Aufnahmen weltweit zu verbreiten. Das Programm initiiert und implementiert länderspezifische Aktionsprogramme, um die Wiederbelebung und Bewahrung kulturellen Erbes zu unterstützen. Unter dieser Prämisse werden unter anderem besondere Programmreihen, in denen herausragende renommierte Künstler neue Kompositionen, Improvisationen und Arrangements eines stark durch die jeweilige Tradition inspirierten Repertoires vorstellen, entwickelt. Die Programme stellen stets künstlerische Begegnungen zwischen altehrwürdigen Traditionen und zeitgenössischen Formen dar, indem eine neue Generation hochkarätiger Musiker alte Musiktraditionen weiter entwickelt und variiert. Durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen entsteht so eine einzigartige musikalische Kreativität.

Im Februar 2019 waren Musiker des Aga Khan Music Programms zum ersten Mal in Deutschland zu Gast und präsentierten am Konzerthaus Dortmund in vier Konzerten, darunter ein Schulkonzert, die facettenreiche klassische Musik der Seidenstraße. Renommierte Musiker wie die chinesische Pipa-Spielerin Wu Ma, der syrische Komponist und Musiker Basel Rajoub oder Dutar- und der Tanburspieler Sirojiddin Juraev vereinten in ihren Auftritten Musiktraditionen ihrer Länder mit Improvisation und Anleihen aus der westlichen Jazz-Tradition. Das Multimediakonzert Qyrq Qyz – Vierzig Mädchen erzählte und reflektierte musikalisch wie bildlich eine jahrhundertealte Sage Zentralasiens, die die westliche Sicht auf Frauenbilder des Ostens möglicherweise verändern könnte.

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PRESSESTIMMEN

„Es ist nachhaltig beeindruckend zu sehen, welch schwindelerregend intellektuelle Leistungen klassischen Musikern in der Türkei, in Thailand und Java abverlangt werden.“

(Michael Church, Old and New Music from the Ends of the Silk Route, 2016, 2)

„Ein musikalisch hoch eindrucksvoller Abend, nicht zuletzt, um sich über das Fremde im Anderen und im eigenen Wesen klarzuwerden“

(Eva-Maria Reuther im Volksfreund, 12.08.2019)

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VERGANGENE KONZERTE – EINE AUSWAHL

Februar 2019
Zeitinsel am Konzerthaus Dortmund

Vom 15. bis 17. Februar 2019 waren Künstler des Aga Khan Music Programme zum ersten Mal in Deutschland zu Gast und präsentierten am Konzerthaus Dortmund in vier Konzerten, darunter ein Schulkonzert, die facettenreiche klassische Musik der Seidenstraße.


„Die dreitägige Zeitinsel „Klang der Seidenstraße“ war ein Kurzurlaub in einer fremden, fernen Welt.“

Ruhrnachrichten, 18. Februar 2019

Neue Musik von beiden Enden der Seidenstraße
mit Wu Man, Pipa / Feras Charestan, Qqnun / Sirojiddin Juraev, Dutar & Tanbur / Basel Rajoub, Duclar & Soprano Saxophon / Abbos Kosimov, Doira

Mit dem Programm Neue Musik von beiden Enden der Seidenstraße führten Künstler aus China, Syrien, Usbekistan und Tadschikistan beim Mosel Musikfestival 2019 westliche und östliche, alte und neue Traditionen genre- und stilübergreifend zusammen. Eine einmalige Kombination von Instrumenten stellte die Klangvielfalt der arabischen Kastenzither Qanun, der persischen Langhalslaute Tanbur, der zentralasiatischen Pipa und weiterer exotischer Instrumente vor.

Aga Khan Music Programme © Sebastian Schutyser