Das legendäre Kronos Quartet hat die Grenzen des Streichquartetts mit Sound- und Stilexperimenten, Ausflügen in klassikferne Genres und multimediale Welten massiv erweitert, wo nicht gesprengt. In der laufenden Saison feiert das Quartett seinen 50. Geburtstag mit einer Europatournee: neue Auftragswerke, charakteristische Interpretationen aus dem umfangreichen Repertoire und Stücke aus seinem jüngsten Projekt „Kronos Fifty for the Future“ stehen auf dem Jubiläums-Programm.
14. Mai 2024, Elbphilharmonie Hamburg / 15. Mai 2024, Konzerthaus Wien / 17. Mai 2024, Volkshaus Zürich / 21. Mai 2024, Kunstfestspiele Herrenhausen / 25. Mai 2024, Muziekgebouw Amsterdam KRONOS – FIVE DECADES CELEBRATION David Harrington, Violine / John Sherba, Violine / Hank Dutt, Viola / Paul Wiancko Cello Werke von Jlin, A. Vrebalov, T. Riley, S. Gubaidulina u.a.
Das Orpheus Chamber Orchestra ist ein radikales Experiment in Sachen musikalischer Demokratie und beweist seit fünfzig Jahren, was passiert, wenn sich außergewöhnliche Künstler zusammenfinden, die sich gegenseitig voll vertrauen und an den kreativen Prozess glauben. Im Zeitalter der Kooperativen und Kommunen verließen die idealistischen Orpheus-Mitglieder den tradierten Weg der Symphonieorchester und lernten, wie man als echtes Kollektiv Konzerte spielt, plant und vermarktet, wobei die Stimmführer-Positionen vom ersten Auftritt an wechselten und dies auch heute noch tun.
Der Klang von Orpheus wird durch seine Beziehungen definiert, und Gastkünstler waren schon immer wichtige Partner in diesem Prozess. Orpheus holt das Beste aus allen Beteiligten heraus, und diese Bindungen vertiefen sich im Laufe der Zeit, wie man an der langen Tradition des Musizierens mit Solisten wie Richard Goode und Branford Marsalis und an dem Engagement für Nachwuchskünstler wie Nobuyuki Tsujii und Tine Thing Helseth sehen kann. Partnerschaften mit Brad Mehldau, Wayne Shorter, Ravi Shankar und vielen anderen aus dem Bereich des Jazz und darüber hinaus haben die Möglichkeiten eines Kammerorchesters neu definiert und die Grenzen des klassischen Repertoires gesprengt.
Zu Hause in New York und in den vielen Konzertsälen, die es in den USA und darüber hinaus besucht, beginnt Orpheus seine nächsten fünfzig Jahre mit einem erneuerten Engagement für die Bereicherung und Reflektion der umgebenden Gemeinschaft. Es wird seine bahnbrechende Arbeit mit Menschen, die mit der Alzheimer-Krankheit leben, durch Orpheus Reflections fortsetzen, und die Orpheus Academy sowie das Orpheus Leadership Institute werden die positiven Lektionen von Vertrauen und Demokratie an junge Musiker und Menschen in Führungspositionen weitergeben.
„Diese voll und ganz auf Zusammenarbeit zugeschnittene, fast schon kammermusikalische Herangehensweise an Musik war großartig.“ (Jan Lisiecki)
M. Ravel: Très rythmé aus dem Streichquartett F-Dur (arr. Michi Wiancko) J. Beal: Konzert für Saxophon E. Lecuona: Andalucia, Suite Espagnol (orch. Janina Norpoth) G. Gershwin: An American in Paris (arr. Javier Diaz)
Das 1970 von Philippe Herreweghe gegründete Collegium Vocale Gent revolutionierte die barocke Vokalmusik durch die Einführung neuer Aufführungspraktiken. Die Betonung von Authentizität und Textklarheit verschaffte dem Ensemble internationale Anerkennung und führte es auf Bühnen von Europa bis Asien. Seit 2017 veranstaltet das Ensemble sein eigenes Sommerfestival, Collegium Vocale Crete Senesi, in der malerischen Umgebung der Toskana, Italien.
Mit einem vielfältigen Repertoire, das Jahrhunderte umspannt, hat sich Collegium Vocale Gent zu einem vielseitigen Ensemble entwickelt, das seine Kräfte auf jedes Projekt abstimmt. Die Anpassungsfähigkeit des Ensembles kennt keine Grenzen und reicht von intimen Interpretationen von Renaissancemusik bis hin zu großen symphonischen Aufführungen von Werken der Romantik und der Gegenwart. Die Beherrschung des deutschen Barockrepertoires, insbesondere der Vokalkompositionen von J.S. Bach, ist unübertroffen.
Durch die Zusammenarbeit mit führenden historischen Orchestern und Sinfonieorchestern hat sich das Collegium Vocale Gent als eine dynamische Kraft in der Welt der klassischen Musik etabliert. Unter der Leitung von Herreweghe hat das Ensemble eine umfangreiche Diskografie erstellt, die sein künstlerisches Können und seine Innovationskraft unter Beweis stellt. Mit Unterstützung der Flämischen Gemeinschaft, der Stadt Gent und der belgischen Nationallotterie inspiriert das Collegium Vocale Gent das Publikum in aller Welt mit seinen zeitlosen Interpretationen und seinem unermüdlichen Einsatz für musikalische Spitzenleistungen.
„Selten hat man virtuose Koloratur mit solcher Selbstverständlichkeit und zugleich Ausdruckskraft vernommen wie bei dem Collegium vocale aus Gent.“
Tagesspiegel Berlin, 16. September 2022
„Es gibt Ensembles und Dirigenten, die für die Aufführungsgeschichte eines Komponisten nicht wegzudenken sind. Beim von Philippe Herreweghe erdachten Collegium Vocale Gent ist dies der in sehr kleiner Besetzung schlank auf das musikalische Schild emporgehobene Johann Sebastian Bach.“
Mit dem Orchestra of the Eighteenth Century und Collegium Vocale Gent widmen sich in der zweiten Jahreshälfte 2027 zwei Spitzenensembles des barocken und klassischen Repertoires der bahnbrechenden Komposition – und Philippe Herreweghe als Dirigent lässt ebenfalls einen ebenso spannenden wie berührenden Konzertabend erwarten.
L. v. Beethoven: Missa Solemnis D-Dur op. 123
Regula Mühlemann, Sopran // Anna Lucia Richter, Mezzo // Benjamin Hulett, Tenor // Johannes Kammler, Bass // Orchestra of the 18th Century // Philippe Herreweghe, Dirigent
Dezember 2027 MESSIAS
Die Uraufführung des Messias bescherte Händel während einer krisenhaften Phase einen Triumph in Dublin, in London dagegen reagierte das Publikum zunächst verhalten – und lag mit dieser Einschätzung bemerkenswert daneben. Benjamin Bayl leitet das Finnish Baroque Orchestra (FiBO) und Collegium Vocale Gent bei seinem ersten gemeinsamen Projekt.
G. F. Händel: Der Messias HWV 56
Carolyn Sampson, Sopran // Helen Charlston, Mezzosopran // Guy Cuttingh, Tenor // Florian Störtz, Bass // Finnish Baroque Orchestra // Benjamin Bayl, Dirigent
Seit einigen Jahren feiert Sarah Willis mit ihrem „Mozart y Mambo”-Projekt große Erfolge in Europa – sowohl in den Konzertsälen, als auch mit den drei Aufnahmen, die mittlerweile vorliegen. Im Mai gibt „Mozart y Mambo“ sein Debüt im Fernen Osten, um auch das Publikum in den großen Konzerthäusern Taiwans mit südamerikanischen Rhythmen von den Stühlen zu reißen!
„Sicher hätte ihm (Mozart) dieser lebendige Zugriff gefallen!“ (Tagesspiegel Berlin, 12. Aug. 2023)
01. Mai 2024, National Taichung Theatre / 04. Mai 2024, Tainan Cultural Center / 05. Mai 2024, National Concerthall, Taipei MOZART Y MAMBO Sarah Willis, Horn & musikalische Leitung Werke von R.. Egües, W. A. Mozart, J. Davis, J. Peña, J. Fernández, S. Siaba u.a. Arrangements: J. Aragon
Die Classical:NEXT hat sich zu einer der wichtigsten Zusammenkünfte der internationalen Klassikwelt entwickelt. In diesem Jahr findet sie zum ersten Mal in Berlin statt, und auch hinter den Kulissen hat es Veränderungen gegeben: Seit Jahresbeginn ist Andreas Richter als Gesellschafter in die ausrichtende GmbH eingestiegen und zeichnet mit dem ARCC-Team für den Konferenzteil der Veranstaltung verantwortlich. Ebenfalls neu dabei sind Karsten Witt und Nikolaus Rexroth, beide von Karsten Witt Musik Management, sowie Clemens Seemann. Die Geschäftsführung liegt bei Fabienne Krause.
Das Konferenzprogramm bietet eine große Vielfalt an inspirierenden Themen: neue Konzertformate und Audience Development, Digitalität und KI, Change Management und Nachhaltigkeit und viele weitere. Showcases präsentieren ein breites Spektrum an hochkarätigen Künstlern und Produktionen aller Sparten von früh bis zeitgenössisch, traditionell bis experimentell aus der ganzen Welt.
Pressekonferenz Donnerstag, 25. April 2024 10.30 Uhr Beginn (Einlass ab 10.00 Uhr) Colosseum Berlin, Schönhauser Allee 123, 10437 Berlin
Auf dem Podium: Joe Chialo, Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Fabienne Krause, Managing Director Classical:NEXT Ole Bækhøj, Intendant Pierre Boulez Saal Katja Frei, Mitglied der Classical:NEXT Jury
13 .- 17. Mai 2024, Berlin, Colosseum / Pierre Boulez Saal / Holzmarkt 25 Classical:NEXT – The Global Gathering For All Art Music Professionalset Conference Sessions, Showcases, Meet Ups, Exhibition, Mentorings and more
“Ein Maitag ist ein kategorischer Imperativ der Freude”, fand schon der Dichter Friedrich Hebbel. Für uns beginnt die Freude schon im April mit einer Konzertreise nach Athen, und endet noch längst nicht Ende Mai auf Schloss Esterházy. Die Programme und Projekte der nächsten Wochen weisen in vielerlei Hinsicht in die Zukunft, spielen mit Genregrenzen und begleiten die nächste Generation junger Musiker:innen aus aller Welt:
Das Chamber Orchestra of Europe trägt Europa nicht nur im Namen Debüt im Fernen Osten: Sarah Willis’ Mozart y Mambo Fab’ Four: Kronos Quartet Pianist:innen von morgen: Building Bridges Barock und mehr: B’Rock Orchestra Die Classical:NEXT rückt näher!
Wir freuen uns, Sie nächste Woche auf der IAMA 2024 im Concertgebouw Brügge zu treffen! Julia Larigo und Michael Sauter sind von Montag bis Mittwoch vor Ort und stellen Ihnen gerne die neuen Programme unserer Orchester und Ensembles sowie unserer Special Projects vor.
Zudem freuen wir uns, neue Klangkörper in unserem Portfolio präsentieren zu können: das Philharmonische Staatsorchester Hamburg, das Scharoun Ensemble sowie Stanley Dodds’ musikalisches Multimedia-Projekt: The Once and Future!
29. April – 01. Mai 2024, Concertgebouw Bruges / Brugge 33rd IAMA Conference
Das Freiburger Barockorchester ist erneut in Korea zu Gast und präsentiert unter der Leitung Francesco Cortis BachsMatthäus-Passion. Das in jeder Hinsicht singuläre Werk wird von einem exquisiten Solist:innen-Ensemble und einem der besten Chöre für barockes Repertoire, der Zürcher Sing-Akademie, zur Aufführung gebracht. Ein weiteres Programm präsentiert den weltweit gefeierten Bratschisten Antoine Tamestit.
„So gelang an diesem Abend eine Aufführung, in der die ganze Vielfalt und kunstvolle Schönheit der Matthäus-Passion zur Blüte gelangte.” (Bachtrack, 28. März 2023)
03. April 2024, Lotte Hall, Seoul / 05. April 2024, Tonyeong International Music Festival07. April 2024, LG Arts Center, Seoul MATTHÄUS-PASSION Maximilian Schmitt, Evangelist / Yannick Debus, Christus / Kateryna Kasper, Sopran / Philippe Jaroussky, Alt / Zachary Wilder, Tenor / Andreas Wolf, Bass / Zürcher Sing-Akademie / Francesco Corti, Leitung J. S. Bach: Matthäus-Passion BWV 244
06. April, Tongyeong International Music Festival BACH & TELEMANN Antonie Tamestit, Viola / Gottfried von der Goltz, Violine & Viola / Francesco Corti, Cembalo & Leitung Werke von G.- Ph. Telemann, A. Vivaldi & J.-S. Bach