Rückblick // Der Freischütz mit dem FBO

Es war wahrscheinlich das bislang größte Projekt des Freiburger Barockorchesters: Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ unter der Leitung seines spiritus rector René Jacobs.
Mit einem hochkarätigen Gesangssolisten und der kongenialen Zürcher Sing-Akademie darunter Arttu Kataja, Polina Pastirchak und Dimitry Ivashchenko bescherten Orchester und Dirigent im April und Mai 2022 mitreißende Aufführungen in Freiburg, Wiesbaden, Köln und Hamburg.

Ottokar / Kilian: Yannick Debus
Kuno: Matthias Winckhler
Agathe: Polina Pastirchak
Ännchen: Katharina Ruckgaber
Kaspar: Dimitry Ivashchenko
Max: Magnus Staveland
Ein Eremit: Torben Jürgens
Sprecher: Max Urlacher
Zürcher Sing-Akademie

Einige Auszüge aus der Presse
„Die ersehnten, einzigartigen Farbspektakel von bravourösem Blech, Holz, Perkussion und mystischen Darmsaiten ließen das Herz höher schlagen.“ (Bachtrack, 03. Mai 2022)
„Doch wie schon in der Aufnahme ist es das FBO, das hier das Kommando übernimmt und das Melodram als Film in Klängen inszeniert.“ (Badische Zeitung, 30. April 2022)
„So präsentiert, wurde Webers Meisterwerk noch besser, als es ohnehin schon klingen kann.“ (Hamburger Abendblatt, 06. Mai 2022)
„Umso mehr Freude, Dankbarkeit und Jubel für die konzertante oder sagen wir semiszenische Aufführung unter René Jacobs in der Kölner Philharmonie am 2. Mai 2022.“ (operagazet.com, 06. Mai 2022)

 
 
 
 
 
 

Konzerte im Juni und Juli

Beethovens sämtliche Klavierkonzerte, eine Johannespassion für drei Musiker:innen, entfesselter Brahms und wohltemperierte Gambenmusik – dies sind nur einige Beispiele der auf- und anregenden Programme, mit denen unsere Ensembles im Juni und Juli zu erleben sind. Erfahren Sie mehr über die Konzerte des Chamber Orchestra of Europe. des La Folia Barockorchesters, des Freiburger Barockorchesters, des STEGREIF.orchesters, des Oberon Trios und des Finnish Baroque Orchestra, von PHANTASM, Europa Galante, Il Giardino Armonico und CONTINUUM in unserem neuen Newsletter!

COE & Sir Simon Rattle auf Tournee

Das Chamber Orchestra of Europe ist ab dem 26. Mai mit zwei Programmen im deutschsprachigen Raum unterwegs:  Unter der Leitung von Francois Leleux ist das Orchester zunächst bei den Mozartfesten in Würzburg und Augsburg zu Gast, bevor es mit Sir Simon Rattle, Magdalena Kožená und Andrew Staples mit Werken von Gustav Mahler und Richard Strauss auf Tournee geht!

Donnerstag, 26. Mai 2022 – Mozartfest Würzburg
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 22 Es-Dur Hob. I:22 »Der Philosoph«
Wolfgang Amadeus Mozart: Arien aus »Die Zauberflöte« KV 620 und »Don Giovanni« KV 527
Isabel Mundry: Le Corps des cordes für Violoncello solo
Domenico Cimarosa: Oboenkonzert c-Moll
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 28 C-Dur KV 20
Kate Gould, Violoncello / François Leleux, Oboe und Leitung

Freitag, 27. Mai 2022 – Mozartfest Augsburg
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 22 Es-Dur Hob. I:22 »Der Philosoph«
Wolfgang Amadeus Mozart: Arien aus »Die Zauberflöte« KV 620 und »Don Giovanni« KV 527
Jörg Widmann: Aria für Violine, Viola und elf Streicher
Domenico Cimarosa: Oboenkonzert c-Moll
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 28 C-Dur KV 20
François Leleux, Oboe und Leitung

Dienstag, 31. Mai 2022 – Dresdner Musikfestspiele
Mittwoch, 01. Juni 2022 – Philharmonie Luxembourg
Freitag, 03. Juni 2022 – Kölner Philharmonie
Sonntag, 05. Juni 2022 – Musikverein Wien
Dienstag, 07. Juni 2022 – Elbphilharmonie Hamburg

Richard Strauss: »Metamorphosen« für 23 Solostreicher TrV 290
Gustav Mahler: »Das Lied von der Erde«. Sinfonie für Alt, Tenor und Orchester (bearbeitet für Kammerorchester von Glenn Cortese)
Magdalena Kožená, Mezzosopran / Andrew Staples, Tenor / Sir Simon Rattle, Dirigent

Kronos Quartet – 50 for the Future

Für sein Projekt 50 for the Future bat das Kronos Quartet 50 internationale KomponistInnen um neue Werke. Die entstandenen und noch entstehenden Kompositionen verfolgen einen partizipativen Ansatz, indem die Noten kostenlos zugänglich sind und durch Hörbeispiele und Interviews ergänzt werden. Dadurch entwickeln sich Repertoire und zeitgenössische Spielpraxis – ein Beitrag für das Streichquartett der Zukunft!

Samstag, 21. Mai 2022 20.00 Uhr
Ehrenhof, Residenzschloss Ludwigsburg

Iván Fischer und das Budapest Festival Orchestra auf Tour

In den kommenden Monaten sind Iván Fischer und das Budapest Festival Orchestra in Deutschland und Italien auf Tournee. Mit Alexandre Kantorow wird das Orchester unter anderem in der Hamburger Elbphilharmonie und bei den Dresdner Musikfestpielen zu erleben sein. Im Anschluss kehren das BFO und Iván Fischer zum Spoleto Festival zurück, das sie als Orchestra in Residence auf der malerischen Piazza Duomo eröffnen.

Continuum

CONTINUUM ist vor allem: vieles nicht. Zum Beispiel: kein festes Ensemble und kein Kollektiv. Es ist eher eine über den konkreten Projekten und Personen schwebende Gesamtidee, die in alle Richtungen sich lehnen kann. Ein Label unter diesem Namen gibt es schon – “CONTINUU|RECORDS|M” – vielleicht auch irgendwann einen Projektraum.

CONTINUUM ist die Freiheit, Alte Musik ganz neu zu denken, innovativ zu präsentieren und sie damit in Bezug setzen zu einer Gegenwart, die ihr nicht so fern liegt, wie der Name und die gewöhnliche Aufführungspraxis suggerieren.

VIDEO

PROJEKTE 2023/24 – EINE AUSWAHL

Termine auf Anfrage
Missa Miniatura
mit Marie Luise Werneburg & Viola Blache, Sopran // Alex Potter & Tobias Knaus, Countertenor // Benedikt Kristjánsson, Tenor // Tobias Berndt, Bass // Thomas Hall, Sprecher

Was bei Elina Albachs Bearbeitungen großer barocker Werke für kleine Ensembles entsteht, ist mit “Miniatur” eher verharmlosend beschrieben. Die “Missa miniatura” nimmt sich Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe an. Zum einzigen Mal vertont Bach hier alle Texte der lateinischen Messe und übersetzt die überlieferten, beinahe schematischen Phrasen in eine jeden Einzelnen berührende Suche nach einem menschlichen Sein in Ganzheit. Eine Aneignung, die Albach und CONTINUUM mit ihrer Bearbeitung für sieben barocke Multi-Instrumentalis:innen und sechs Sänger:innen weiterdenken. Statt “bloß” innovativ gedachter Alter Musik wächst mit “Missa miniatura” ein Stück heran, das ein prägendes Werk der Kirchenmusik in zeitgenössische, agnostische Reflexion übersetzt und neue musikalische Facetten am altbekannten Material offenlegt.

Nach J. S. Bach: H-Moll-Messe, BWV 232
Besetzung: 7 Instrumentalist:innen, 6 Sänger:innen, 1 Sprecher

© Stephan Röhl
© Stephan Röhl
© Stephan Röhl
© Stephan Röhl
© Stephan Röhl
© Stephan Röhl
© Stephan Röhl

Termine auf Anfrage
Il Passagio (nach Monteverdi: L’Orfeo)
mit Lambert Colson, Zink & Blockflöte // Liam Byrne, Viola da Gamba // Philipp Lamprecht, Percussion // Elina Albach, Orgel & Cembalo

Radikale Neuinterpretation durch Reduktion als künstlerisches Prinzip: Barocke Opulenz, übersetzt in minimalistische, dennoch hochemotionale und musikalisch facettenreiche Settings und Arrangements, bietet Elina Albach und CONTINUUMs Version der mutmaßlich ersten Oper der Weltgeschichte. 1607 bereits fand Claudio Monteverdis “L’Orfeo” im antiken Stoff eine prägende Form der Kunstmusik der Neuzeit.

Statt eines großen Ensembles gestalten bei der modernen Interpretation “Il passagio” ganze vier Instrumentalist*innen die Klänge. Zinken und Gamben, Schlagwerk und barocke Tasteninstrumente kommen auf überraschende Weise zum Einsatz, ziehen das Publikum in immersiven Repetitionen in die Musik, lassen die anziehenden, klaren Melodien strahlen und schenken dabei den instrumental arrangierten Gesangspartien eine besondere, ungehörte Dramatik. Sparsame Textprojektionen ersetzen die in der Oper üblichen Untertitel und lassen den Hörenden Freiraum, die handlungstragenden musikalischen Elemente mit eigener Fantasie zu erschließen.

Nach C. Monteverdi: L’Orfeo, SV 318
Besetzung: 4 Instrumentalist:innen

© Bodo Gierga
© Bodo Gierga
© Bodo Gierga
© Bodo Gierga
© Bodo Gierga
© Bodo Gierga
© Bodo Gierga

DOWNLOADS

Newsletter // Saison 2021/22 #7

Das internationale Konzertleben hat endlich wieder an Fahrt aufgenommen! Wir freuen uns auf Konzerte mit dem Freiburger Barockorchester, Vox Luminis, und dem B’Rock Orchestra, auf das erste Konzert des legendären Kronos Quartet in Deutschland seit langer Zeit,auf das Elbphilharmonie-Debüt des Orchestra of the 18th Century, auf die erste Zusammenarbeit zwischen dem Chamber Orchestra of Europe und Sir Simon Rattle, sowie auf das CESARE!-Programm des La Folia Barockorchesters!

Mai 2024

10. – 15. + 17. Mai

Freiburger Barockorchester
mit Vox Luminis, Chor

DONNERODE

G. Ph. Telemann: Die Donnerode TWV 6:3
J. S. Bach: Missa Brevis F-Dur BWV 233

Besetzung folgt

26. Mai – 3. Juni

Chamber Orchestra of Europe
mit Sir András Schiff, Leitung und Klavier

»Programm mit András Schiff«

W. A. Mozart: Rondo für Klavier und Orchester D-Dur KV 382
F. Schubert: Sinfonie Nr. 7 h-Moll „Unvollendete“ D 759
W. Lutoslawski: Musique funèbre [Muzyka żałobna] (1958)
B. Bartók: Klavierkonzert Nr. 3 SZ 119

Besetzung: n.n.

29 + 31. Mai und
2. – 9. Juni

Freiburger Barockorchester
mit Kristian Bezuidenhout, Leitung / n.n., Solist:innen

G. F. Händel: Theodora HWV 68

Besetzung folgt

Juni 2024

29 + 31. Mai und
2. – 9. Juni

Freiburger Barockorchester
mit Kristian Bezuidenhout, Leitung / n.n., Solist:innen

G. F. Händel: Theodora HWV 68

Besetzung folgt

Juni und Februar 2024

B’Rock Orchestra
mit Andreas Küppers, künstlerische Leitung & Tasteninstrumente // B’Rock Vocal Consort

»Monteverdi in Flandern«

Claudio Monteverdi verließ Italien nur zweimal in seinem langen Leben. Als Mitglied des Hofes von Vincenzo Gonzaga, dem Herzog von Mantua, begab er sich 1599 auf eine Reise in die Region, aus der viele seiner wichtigsten musikalischen Einflüsse stammten: Flandern. B’Rock folgt Monteverdi auf seiner Reise nach Flandern in einem Programm, das seine wichtigsten flämischen Einflüsse und die Musik, die diese widerspiegelt und weiterentwickelt, zu einem neuen Zeitalter zusammenführt.

Werke von C. Monteverdi, J. Desprez, A. Willaert, O. di Lasso, G. de Wert, u.a.