Newsletter // Saison 21/22 #4

Mit aufregenden Programmen und neuen Projekten starten unsere Ensembles in das neue Jahr:

  • Europa Galante präsentiert die erste bekannte Oper der Musikgeschichte
  • Ein Tripple-Debüt mit dem Chamber ORchestra of Europe
  • Das La Folia Barockorchester auf den Spuren Cleopatras
  • Stravinskys Welt mit dem Budapest Festival Orchestra und Patricia Kopatchinskaja
  • Das Freiburger BarockConsort feiert den Early Music Day
  • Welcome on board, Babylon ORCHESTRA!
  • Wilkommen im Team!

Babylon ORCHESTRA

Babylon ORCHESTRA, gegründet im Jahr 2016, ist ein urbanes Berliner Fusion Ensemble, das europäische und nahöstliche Musik mit dem Sound einer Big Band und eines zeitgenössischen Orchesters verbindet. Ihr Ziel ist es, die interkulturelle künstlerische Zusammenarbeit zu fördern und damit verschiedenen musikalischen Traditionen einen Platz in einer neuen und einzigartigen Klangwelt zu geben. Sie bringen Menschen mit ihren Geschichten, Liedern, Instrumenten und Rhythmen zusammen, in der Hoffnung kreative Impulse für neue Musikwerke zu geben.

In der Vergangenheit gab es Auftritte u.a. mit dem Rundfunksinfonieorchester Berlin, den Dortmunder Philharmonikern, im Bundespräsidialamt, im Konzerthaus Berlin, deSingel in Gent oder beim Bachfest Leipzig. 

Die Gruppe hat mit diversen Künstlern aus anderen Genres kooperiert und Projekte HipHop-Tanz, Schauspiel, Musiktheater und Akrobatik und Berlin und ganz Deutschland präsentiert. So produzierte das Ensemble mit dem Forum Urbane Tanzkunst das Tanzstück LOST für das Asphalt Festival Düsseldorf 2022 mit Unterstützung von TIKTOK creators for diversity und das Musiktheater und den Kurzfilm „Unsere Fremden“ mithilfe der Kulturstiftung des Bundes und Neustart Kultur 2020 / 2023. 2024 spielt das Ensemble mit dem Stuttgarter Symphonieorchester eine Neukomposition von Mischa Tangian mit der iranischen Perkussion-Solistin Roshanak Rafani.

Das Debütalbum des Ensembles gewann 2019 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik im Bereich „Weltmusik“. 

VIDEO

PRESSESTIMMEN

„Hier versagt das fröhliche Schubladenziehen.”

concerti, 15. November 2021

„Ein faszinierendes Fusion-Konzert, das neben der vierten Wand auch alle musikalischen Erwartungen durchbricht.”

Tagesspiegel Berlin, 18. Juni 2019

„Babylon Orchestra heißt das Wunderwerk der Weltmusik.“

Berliner Kurier, 22. November 2018

PROJEKTE 2026/27 – EINE AUSWAHL

Termine auf Anfrage
Echoes of the Mediterannean

„Echoes of the Mediterranean“ ist ein Projekt des Babylon ORCHESTRA, das Liebeslieder, Balladen, persönliche Geschichten und für diesen Anlass neu geschriebene Gesangsstücke präsentiert, die auf Texten von Autor:innen basieren, die in den Ländern rund um das Mittelmeer lebten oder in ihrem Leben auf unterschiedliche Weise mit diesem verbunden waren. Zwei oder drei Sänger:innen aus Griechenland, Syrien und der Türkei und Musiker:innen aus verschiedenen Ländern des Nahen Ostens und Europas treten gemeinsam als gemischtes Ensemble mit traditionellen und modernen Instrumenten auf. Durch die Kombination von komponierten und improvisierten Elementen, akustischen und elektrischen sowie elektronischen Instrumenten wird ein lebendiges, fast szenisches Konzert geschafft, das den Reichtum dieses kulturellen Erbes zeigt. Sephardische, arabische, türkische und griechische Volkslieder mit neuen Arrangements bilden den Kern dieses Konzertprogramms.

„Vitale Spiellust von epischer Leidenschaftlichkeit, gespeist aus jahrhunderter alter Musik:
pure Emotionalität, Gegenwart pur.“

Ludwigsburger Kreiszeitung, 15. Mai 2023

Termine auf Anfrage
KOOPERATIONSPROJEKT MIT SYMPHONIEORCHESTER

Programmbeispiel:
J. S. Bach: Suite für Violoncello Solo, Nr. III in C-Dur, BWV 1009, Bourrée I and II
H. Villa-Lobos: Bachianas Brasileiras Nr. 9 für Streichorchester, W 449
L. v. Beethoven: Leonoren-Ouvertüre Nr.3, op. 72b
Babylon/H.Mojtahedy – Improvisation
A. Dvorak: 9. Sinfonie in e-Moll op. 95, 2. Satz “Largo”
M. Tangian: Die Vergessenen
L. Chaker (Arr. L. Chaker/M. Tangian): Frah el Donniye
H. Mojtahedy und M. Tangian (Arr. M. Tangian): Nour
O. Abdulrasol: Sumerian harp
I. Albeniz (Arr. M. Tangian): Suite Española Nr. 5 “Asturias”
C. Guerra-Peixe (Arr. M. Tangian): Mourão
H. Pascoal (Arr. M. Tangian): O Ovo
J. S. Bach (Arr. M. Tangian): Sonata für Flöte in Es-Dur BWV 1031: II, Siciliano
C. Rohana (Arr. M. Tangian): Sama’i Bayati

Auszug aus dem Konzert vom 14. Oktober 2021 / Mensch – Musik – Über Brücken / Babylon Orchestra mit dem RSB

DOWNLOADS

VERGANGENE KONZERTE – EINE AUSWAHL

27. & 28. Oktober 2024, Staatsoper Stuttgart / Liederhalle

THE ORDER OF TIME
Roshanak Rafani, Percussion / Babylon ORCHESTRA & Staatsorchester Stuttgart / Tianyi Lu, Dirigentin
Werke von G. Kancheli, M. Tangian (Uraufführung) und A. Dvořák

Gründer und künstlerischer Leiter, Mischa Tangian, hat für das Staatsorchester Stuttgart ein Werk für Orchester und Percussion geschrieben, das Ende Oktober 2024 in Stuttgart uraufgeführt wurde. Im Zentrum des Werks mit dem Titel The Order of Time steht die Begegnung europäischer und außereuropäischer Musikkulturen und ihrer Instrumente. Solistin des Abends war die iranische Percussionistin Roshanak Rafani, Dirigentin Tianyi Lu.

Babylon ORCHESTRA © Marc Schmuck
 
 
Babylon ORCHESTRA © Marc Schmuck

„Mehr Abwechlsung geht nicht.”

Stuttgarter Zeitung, 29. Oktober 2024

„Asiatische Musik und europäische Klänge vermischten sich mit einer expressiven Klangsprache.”

Onnline Merker, 27. Oktober 2024

14. August 2023, Berlin

WASSERMUSIK AUF DER SPREE
Babylon ORCHESTRA / Mischa Tangian, Violine & Leitung

Im Rahmen des Kultursommerfestivals Berlin 2023 stachen das Babylon ORCHESTRA und die von Sarah Willis gegründete Sarahbanda auf zwei Flössen in See und ließen die Zuschauer:innen an den Ufern zwischen Holzmarkt 25 und Funkhaus Berlin in mitreißende mediterrane, nahöstliche und karibisch geprägte Klangwelten eintauchen. Vor Anker gingen sie an den Anlegestellen Mercedes Benz Arena/East Side Gallery sowie am Funkhaus Berlin an der Nalepastraße. An beiden Haltestellen spielten die Ensembles halbstündige Konzerte, jeweils zwei an der East Side Gallery und eines am Funkhaus.

Wassermusik auf der Spree © Markus Werner
Babylon ORCHESTRA © Markus Werner
Babylon ORCHESTRA © Markus Werner
Wassermusik auf der Spree © Markus Werner

Coro Ghislieri & Giulio Prandi Gewinner vom ICMA 2022!

Wir freuen uns sehr auf den Sieg der wunderschönen Aufnahme von Rossinis „Petite Messe Solennelle“ bei Giulio Prandi und Coro Ghislieri in der Kategorie Chormusik der International Classical Music Awards 2022!

The Petite Messe Solennelle is an enigmatic and mysterious masterpiece. Perhaps it is only with this recording (which for the first time makes use of the new critical edition), wonderfully conducted by Giulio Prandi with the Ghislieri Choir and four top class singers, that we can truly understand the mysteries of the old Rossini, who winks at the opera theatre but from a now distanced perspective.“ ICMA’s jury

The news of this award surprised and delighted me. It is the corollary of a journey that began twenty years ago; the extraordinary adventure of a group of young artists who came together in an ensemble, animated by the desire to get to the bottom of a marvellous and much-loved repertoire, that of Italian 18th century vocal music, through radical study and research. The only focal point is to bring out not only the beauty, but also the profound ability of this music to speak to the contemporary world. We would not have got this far without the Fondazione Collegio Ghislieri, which has strongly supported this project, first and foremost through Professor Andrea Belvedere. In his more than forty years as Rector, he has shaped the Ghislieri of the Future, and the Centro di Musica Antica Ghislieri, of which he is still President, is one of his most significant achievements, the result of five decades of hard, constant, patient work.

In an extremely difficult historical moment, in a country where the music scene has tended to shrink, in perpetual suffering, the Ghislieri is entering a new phase. After the Abbiati Prize in 2019, the award for „best choral record“ at the ICMA 2021 makes us look to the future with renewed enthusiasm. The Coro e Orchestra Ghislieri have many concerts and recordings to perform between now and 2024, as well as many of my commitments as conductor. My personal activity, through encounters with different and extraordinary orchestras, choirs and artists, allows me to compare notes, increase my experience and mature my sensitivity. These experiences I then bring back home, to Ghislieri, putting them at the service of my wonderful musicians, so that I can grow even more with them. Therefore, I sincerely thank the ICMA jury and, with it, all those who believed in me and in the Ghislieri artistic project. A deep gratitude, which turns into energy and desire to go forward.

Giulio Prandi

Das Album ist auf Apple Music oder Spotify zu finden.

Am 21. April 2022 wird die Preisverleihung in der Philharmonie in Luxemburg stattfinden.

Frohe Feiertage!

Erneut blicken wir auf ein herausforderndes Jahr zurück, das die Musikwelt und ihre Akteure beständig in Atem hielt: vollständige Schließungen der Theater und Konzerthäuser zu Jahresbeginn, vorsichtige Versuche im Frühsommer, das Konzertleben mittels ausgefeilter Hygienekonzepte wieder in Gang zu setzen,  schließlich beinahe „normale“ Aufführungen unter 3G, 2G und/oder 2G+ zu Saisonbeginn, als sich nicht wenige bereits am Ende des pandemischen Tunnels wähnten. Nun befinden wir uns erneut inmitten einer gewaltigen Welle, die wir hoffentlich gemeinsam gut überstehen werden!

Dennoch brachte das Jahr 2021 viele Lichtblicke, die uns in unserem Tun bestärkten, uns zu neuen Plänen inspirierten und mit neuen Partnern zusammenbrachten – letzteres häufig virtuell, aber immer wieder auch analog und persönlich. Dazu zählten in erster Linie natürlich die wunderbaren Konzerte, die vor allem in der zweiten Jahreshälfte stattfinden konnten: das Chamber Orchestra of Europe, das seit nunmehr 40 Jahren das internationale Konzertpublikum begeistert, kehrte mit Sir András Schiff an die Berliner Philharmonie zurück, ebenso Teodor Currentzis und musicAeterna, die wie gewohnt „die Philharmonie zum Beben brachten“, wie der Tagesspiegel Berlin kommentierte. Das Budapest Festival Orchestra und das Freiburger Barockorchester bescherten ebenso phantastische Konzerterlebnisse wie das La Folia Barockorchester und das Finnish Baroque Orchestra, das Oberon Trio, das Berliner StegreifOrchester und der belgische Chor Vox Luminis.

Auch das Leben innerhalb der Agentur bot ausreichend Gelegenheit in Bewegung zu bleiben: Mitte Juni zogen wir innerhalb unseres Schöneberger Kiezes in ein größeres und noch schöneres Büro um, das zum Jahresende auch beinahe kompett eingerichtet ist 😉; mindestens genauso gut gefällt uns unsere neue Webiste, die wir Anfang Dezember freischalten konnten. 

Bevor wir uns  in die Weihnachtsferien begeben,  möchten wir Ihnen und Euch aber noch  von Herzen ein geruhsames Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein gesundes und erfogreiches Neues Jahr wünschen!

Andreas Richter, Andrea Kerner, Julia Larigo, Michael Alexander Sauter, Daniela Gast & Benjamin Kaiser

Unser Büro ist zwischen dem 23. Dezember 2021 und 03. Januar 2022 nicht besetzt.

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Dezember 2023

01. + 02. Dezember

Chamber Orchestra of Europe
mit Antonio Pappano Leitung / Beatrice Rana, Klavier

»Programm mit Antonio Pappano«

Felix Mendelssohn-Bartholdy:
Ouvertüre Ruy Blas c-Moll op. 95
Robert Schumann:
Klavierkonzert a-moll op. 54
Antonín Dvorák:
Sinfonie Nr. 6 D-Dur op. 60

11. – 17. Dez. 2023 / 22. – 28. Januar &
4. – 10. März 2024

CHAARTS
mit Felix Kieser, Horn

»Seelenlust«

Kunst hat die Kraft gerade am Rande der Unmöglichkeit Außergewöhnliches hervorzubringen. Felix Klieser bedient die Ventile an seinem Horn mit den Zehen des linken Fußes, denn der Hornist ist ohne Arme geboren. Er sieht in diesem Handicap vor allem eine Herausforderung, welche er stets mit Fleiß und Ideen-reichtum begegnet ist. Dadurch wurde Felix Klieser zu einem der besten Hornisten überhaupt. Im August 2020 nahm Klieser mit CHAARTS seine neueste CD auf. «Beyond Words» wurde zum Top-Seller des Frühjahrs 2021 und stürmte auf Platz 1 der Klassik-Charts. Einige Arien dieser Produktion sind neben klassischen Meisterwerken und einer Orchesteradaption des sogenannten «Quintenquartetts» von Haydn zu hören.

Wolfgang Amadeus Mozart: Hornquintett in Es-Dur KV 407
Johann Sebastian Bach: Violinkonzert a-Moll BWV 1041
Georg Friedrich Händel: Stille Amare HWV 25
Antonio Vivaldi: Sileant zephyri RV 638
Johann Sebastian Bach: Erbarme dich, mein Gott BWV 244
Joseph Haydn: Divertimento für Streicher nach dem Streichquartett d-Moll op. 76/2 / Hornkonzert Nr. 2 D-Dur

Besetzung: 13 Instrumentalist:innen

November 2023

01. – 18. November

Kronos Quartet

Programm n.n.

Anfang November sowie auf Anfrage

Il Giardino Armonico
mit Giovanni Antonini, Leitung

»J. Haydn: Orlando Paladino« (konzertant)

Besetzung n.n.

10. und 12. November

Freiburger Barockorchester
mit ensemble recherche

Liebeslieder united II

A. Zagaykevych: Blicke der Verliebten
Fr. Tregian: Balla d’amore
J. Dowland: Lachrimae amnatis
A. Holborne: The Fruit of Love
T. Hume: Love’s farewell
J. Dowland: Essex-Galliard
C. Bauckholt: Liebeslied
H. Parra: Love to recherche
R. Lazkano: Lied ohne Worte
E. Mendoza: Liebeslied
H. Purcell: The Married Beau
J. Widmann: Liebeslied
J. Bow: Venus and Adonis

Besetzung: Freiburger BarockConsort: 7 Instrumentalist:innen / ensemble recherche: 8 Instrumentalist:innen

15. November –
2. Dezember

Orchestra of the Eighteenth Century
mit Johannes Moser, Cello & Leitung

»Haydn/Mozart-Programm«

Carl Philipp Emanuel Bach:
Cellokonzert A-Dur
Orchester-Sinfonien mit zwölf obligaten Stimmen Wq 183

Besetzung: n.n.

29. November

Chamber Orchestra of Europe
mit Antonio Pappano Leitung / Beatrice Rana, Klavier

»Programm mit Antonio Pappano«

Felix Mendelssohn-Bartholdy:
Ouvertüre Ruy Blas c-Moll op. 95
Robert Schumann:
Klavierkonzert a-moll op. 54
Antonín Dvorák:
Sinfonie Nr. 6 D-Dur op. 60

Oktober 2023

1. Oktober &
27. – 30. September

B’Rock Orchestra
mit René Jacobs, Leitung // Vilde Frang, Geige

»Mendelssohn, eine neue Reise «

Mit Aufführungen und Einspielungen sämtlicher Schubert-Sinfonien haben B’Rock und René Jacobs eine sinfonische Reise begonnen, die sie nun einen Schritt weiter zurück in die Vergangenheit führen: Gemeinsam erkunden sie die Welt von Felix Mendelssohn Bartholdy. Mit seiner stürmischen Ersten Symphonie zeigte sich der junge Komponist bereits als ein Meister der Nuancen, der Schwung und Innovation mühelos miteinander zu verbinden wusste. Die gleichen Zutaten kennzeichnen seine berühmte Fünfte Symphonie, die er zu Ehren des 300. Jahrestages des Augsburger Bekenntnisses, eines Schlüsseldokuments des Protestantismus, schrieb – Luthers berühmten Choral Ein feste Burg ist unser Gott… verführt dazu, (leise) mitzusummen.

Der Höhepunkt dieses Mendelssohn-Programms ist das berühmte Violinkonzert. In seiner Zartheit, seinem schelmischen Witz und seiner Anmut passt das Konzert wie angegossen zu Vilde Frang.

Felix Mendelssohn-Bartholdy:
Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 11
Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 107
Violinkonzert e-Moll op. 64

01. – 15. Oktober

Orchestra of the Eighteenth Century
Mit Manoj Kamps, Dirigent / Lisenka Heijboer Castañón, Regie (tbc) / Claron McFadden, Sorpan / Katharine Dain, Sopran / Henk Neven, Bariton

»Così fan tutte«

Wolfgang Amadeus Mozart: Così fan tutte

Besetzung: n.n.

4. – 7. Oktober

Freiburger Barockorchester
mit Gottfried von der Goltz, Konzertmeister

LONDONER SINFONIEN

Programm enthält u.a. eine Londoner Sinfonie von J. Haydn

Besetzung folgt

4. Oktober – 9. November 2023 sowie auf Anfrage

CHAARTS
Mit Jonian Ilias Kadesha, Violine

»Fortuna«

Antonio Vivaldi: Violinkonzert RV 208 „Il Grosso Mogul
Giovanni Sollima: Moghul für Violine, Flauto Dolce, b.c. und Streicher Fortuna (Uraufführung 2023)
Igor Stravinsky: „Suite italienne“ für Violine und Streicher

Besetzung: 10 oder 14 Instrumentalist:innen

13. – 15. Oktober

Freiburger Barockorchester
mit Miriam Feuersinger, Sopran / Georg Poplutz, Tenor

KRIEG UND FRIEDEN II

S. Scheidt: Galliard Battaglia XXI aus Ludi Musici
H. Albert: „O der rauhen Grausamkeit“
S. Scheidt: Courante à4 aus Ludi musici
E. Kindermann: „Ach Herr, wie lange haben wir“
J. H. Schein: Suite Nr. 6 a-Moll aus „Banchetto Musicale“
E. Kindermann: „Ich hab einen guten Kampff gekämpfft“
M. Franck: „Wenn euer Sünd“
J. Schop: Lachrymae Pavane
J. Vierdanck: Passamezzo
A. Hammerschmidt: „Es danken dir, Gott, die Völker“
H. Schütz: „Lobet den Herrn“ aus „Symphonie Sacrae II“
S. Scheidt: Bergamasca aus „Ludi Musici“
H. Schütz: „Der Herr ist mein Licht“ und „Es steh Gott auf“ aus SS II

Freiburger BarockConsort: 10 Instrumentalist:innen

20. – 29. Oktober

B’Rock Orchestra
mit Dorothee Oberlinger, künstlerische Leitung & Blockflöte

»Repeat« (Arbeitstitel)

Linear oder kreisförmig, endlich oder ewig – Komponist:innen aller Zeiten und Regionen waren und sind von der unauflösbaren Dichotomie, dem Zwiespalt zwischen geradliniger oder kreisförmiger Natur der Zeit, fasziniert, und setzten sich mit diesem Kontrast intensiv auseinander. Mit Hilfe von Ritornellen, Themen, Mustern und Wiederholungen spielten sie mit der Zeit in der Musik, die zwar per definitionem temporär – aber deswegen auch linear ist? B’Rock konzentriert sich auf das zirkuläre Prinzip in der Musik. In einem wirbelnden Programm, das acht Jahrhunderte Musik umspannt, steht die Idee der Wiederholung im Vordergrund. B’Rock schließt mit einer typischen Passacaglia aus der Barockzeit, dem Repertoire, mit dem alles für das Orchester begann. Der Kreis ist geschlossen.

H. von Bingen: Antiphon „O Ecclesia“
K. Gourzi: Messages between trees
P. Glass: Company
D. Hahne: Commentari 3 (uit „O Ecclesia“)
A. Pärt: Summa
L. Berio: Gesti
G. Ligeti: Continuum
A. Vivaldi: Concerto in G RV 101
F. Geminiani: Concerto Grosso „Follia“ naar Corelli, opus 5 Nr. 12
J-B. Lully: Uit „Armide“ LWV 71: Passacaille (Act V)

27. und 28. Oktober

Freiburger Barockorchester
mit Robin Ticciati, Leitung / n.n., Solist

Chr. W. Gluck: Ouvertüre zu „Alceste“
H. Berlioz: „La Mort de Cleopatre“
L. v. Beethoven: Sinfonie Nr. 3 „Eroica“

Besetzung folgt

September 2023

08. – 13. September

franz ensemble

»Werke von Ludwig van Beethoven, Franz Berwald, Helena Winkelmann und anderen«

Für eine Repertoirliste und Programme bitte Mailanfrage senden.

Besetzung: 8 Musiker

15. – 17. September

Freiburger Barockorchester
mit RIAS-Kammerchor / Justin Doyle, Leitung

mit Werken von J. Haydn und W. A. Mozart

27. September –
1. Oktober 2023

B’Rock Orchestra
mit René Jacobs, Leitung / Vilde Frang, Geige

»Mendelssohn, eine neue Reise«

Mit Aufführungen und Einspielungen sämtlicher Schubert-Sinfonien haben B’Rock und René Jacobs eine sinfonische Reise begonnen, die sie nun einen Schritt weiter zurück in die Vergangenheit führen: Gemeinsam erkunden sie die Welt von Felix Mendelssohn Bartholdy. Mit seiner stürmischen Ersten Symphonie zeigte sich der junge Komponist bereits als ein Meister der Nuancen, der Schwung und Innovation mühelos miteinander zu verbinden wusste. Die gleichen Zutaten kennzeichnen seine berühmte Fünfte Symphonie, die er zu Ehren des 300. Jahrestages des Augsburger Bekenntnisses, eines Schlüsseldokuments des Protestantismus, schrieb – Luthers berühmten Choral Ein feste Burg ist unser Gott… verführt dazu, (leise) mitzusummen.

Der Höhepunkt dieses Mendelssohn-Programms ist das berühmte Violinkonzert. In seiner Zartheit, seinem schelmischen Witz und seiner Anmut passt das Konzert wie angegossen zu Vilde Frang.

Felix Mendelssohn-Bartholdy:
Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 11
Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 107
Violinkonzert e-Moll op. 64

September 2023 sowie auf Anfrage

B’Rock Orchestra
mit Jeanine de Bique, Sopran / Andreas Küppers, künstlerische Leitung und Tasteninstrumente / B’Rock Vocal Consort

»Transformers«

Die vielseitige Jeanine de Bique, B’Rocks abenteuerlustige Schwester im Geiste, schließt sich dem Ensemble für einen Abend voller Wandlungen und Metamorphosen an: Transformationserfahrungen von Opernprotagonisten bilden ein Kaleidoskop verschiedener lebensverändernder (oder -beendender) Erfahrungen, von Ikarus (Phaeton von Lully), der zur Sonne fliegt, bis zu Acis (Händel), die sich in einen Fluss verwandelt, von Platée (Rameau), die verrückt wird, bis zu Medea, die einen Drachen einschläfert. Von Euridices Gang in den Hades bis zu Arianna (Monteverdi), die klagt – und stirbt. Verwoben mit barocken Trauerhymnen (vom Leben zum Tod), ein musikalisches Geschichtenerzählen auf höchstem Niveau.

Besetzung: n.n.

September 2023 sowie auf Anfrage

B’Rock Orchestra
mit Damien Guillon, Dirigent tbc. / Solisten tbc.

»Deborah«

Georg Friedrich Händel: Deborah (Oratorium)

Besetzung: n.n.

August 2023

03. + 04. August

Freiburger Barockorchester
mit Windsbacher Knabenchor

»Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244«

Besetzung: X Musiker (tbc.), Chor

23. August – 11. September

Kronos Quartet

Programm: n.n.

26.-27. August

B’Rock Orchestra

»Adventures, Or: A Dirty Business«

Mit „Adventurers, Or: A Dirty Business“ legt B’Rock den Finger in die Wunde und lenkt den Blick des Publikums auf eine weithin übersehene Tatsache: die vielschichtigen Beziehungen zwischen (Barock-)Musik und Unterdrückung Schwarzer Menschen. Von der ökonomischen Abhängigkeit der Opernbestrebungen Händels von der Ausbeutung Schwarzer Menschen bis hin zum offenen Rassismus in der europäischen „Musikindustrie“ des 18. Jahrhunderts will B’Rock auf Mechanismen hinweisen, die noch in der heutigen Gesellschaft nachhallen.

G. F. Händel:
Ouvertüre aus Wassermusik Suite Nr. 1 HWV 348
Recitative und Arie aus Acis and Galatea HWV 49
Rigaudon & Menuett aus Wassermusik Suite Nr. 3 HWV
Arie Make me a clean heart aus Chandos Anthem Nr. 3
Have Mercy upon Me, O God HWV 248
Air aus Wassermusik Suite Nr. 1 HWV 348
Auszüge aus Esther HWV 50
C. Th. Pachelbel:
God of sleep, for whom I Linguish (mit Sopran)
J. Boulogne Chevalier de Saint-Georges:
Ouvertüre aus dem Ballett L’amant anonyme
Contredanse, Ballett Nr. 1 & 6 aus L’amant anonyme
Sinfonie G-Dur op. 11 Nr. 1

26. – 31. August 2023, sowie
6. – 14. April 2024

B’Rock Orchestra
mit Alexander Melnikov, künstlerische Leitung, Pianoforte & Konzept

»Beethoven – The Listeners Academy«

Beethovens Klavierkonzerte, wie Sie sie noch nie erlebt haben: Inspiriert von Leonard Bernstein, der einst mit „Bernstein on…“ einem breiten Publikum tiefere Einblicke in Meisterwerke der Musikgeschichte vermittelte, stellen B’Rock und Alexander Melnikov ihre Vision und ihre Interpretationen der Klavierkonzerte in einem ebenso klug konzipierten wie unterhaltsamen, halbszenischen Format vor. Dadurch in besonderer Form aktiviert, erlebt das Publikum die folgende Aufführung der Klavierkonzerte neu und mit Sicherheit anders!

Verschiedene Formate sind nach Absprache möglich:
– kompaktes 1-stündiges Konzert, mit Schwerpunkt auf einem Beethoven-Konzert (das dann zwei- oder sogar dreimal an einem Tag aufgeführt werden kann)
– Doppelformate, mit den Konzerten Nr. 1 und 2 (abendfüllend)
– Mischformate: „Listeners Academy“ mit Schwerpunkt auf einem Konzert in der ersten Hälfte, in der zweiten Hälfte werden die Beethoven-Sinfonie Nr. 1 und die Beethoven-Kammermusik mit Pianiforte präsentiert.

31. August und auf Anfrage

Il Giardino Armonico
mit Giovanni Antonini, Leitung & Blockflöte / Anna Prohaska, Sopran

»Serpent & Fire«

H. Purcell: Ouvertüre + Ah! Belinda, I’m press’d with torment aus Dido und Aeneas
C. Graupner: Holdestes Lispeln der spielenden Fluthen aus Dido, Königin von Karthago
A. Sartorio: Non voglio amar aus Giulio Cesare in Egitto
M. Locke: Auszüge aus The Tempest
D. Castrovillari: A Dio regni, a Dio scettri aus La Cleopatra
A. Sartorio: Quando voglio aus Giulio Cesare in Egitto
H. Purcell: Chaconne – Dance for Chinese Man and Woman aus The Fairy Queen
C. Graupner: Der Himmel ist von Donner + Infido Cupido – Agitado da Tempeste aus Dido, Königin von Karthago
G. Sammartini: Concerto F-Dur
J. A. Hasse: Già si desta la tempesta aus Didone abbandonata
G. F. Händel: Che sento? Oh Dio! … Se pietà di me non senti aus Giulio Cesare in Egitto
D. Castello: Sonata Decima Quinta a quattro D-Dur
F. Cavalli: Re de’ Getuli Altero … Il mio marito aus Didone
J. A. Hasse: Morte col fiere aspetto aus Marc Antonio e Cleopatra
L. Rossi: Passacaille Del Seigneur Luigi
H. Purcell: Oft she visits this lone mountain – Thy hand, Belinda.. When I am laid in earth aus Dido and Aeneas

Besetzung: Version mit 8 oder 16 Instrumentalist:innen möglich

Termine auf Anfrage

B’Rock Orchestra
mit Antoine Tamestit, künstlerische Leitung und Viola

»Tränen der Wehmut«

„Auch werden die Tränen nicht immer in Trauer, sondern manchmal in Freude und Frohsinn vergossen.“ Im Vorwort zu seinen Lachrimae oder Sieben Tränen weist John Dowland darauf hin, dass jede Träne, jede seiner sieben langsamen, stattlichen Pavane, anders ist. Klagend-traurige Tränen stehen neben aufrichtig liebenden: In diesem, von Antoine Tamestit geleiteten Programm, klingen Dowlands Lachrimae wie eine Ouvertüre, wie ein Auftakt zu einer bewegenden Reise, durch die sich die Melancholie wie ein roter Faden zieht.

J. Dowland: Lachrimae oder Sieben Tränen
B. Britten: Lachrymae Op. 48a für Bratsche und Streicher
H. Purcell: Suite Z 770
H. Purcell: Chaconne g-Moll Z 730
G. Muffat: Concerto IV Dulce Somnium
P. Hindemith: Trauermusik für Bratsche und Streicher
G. Muffat: Concerto VI – Saeculum

August sowie
1. – 8. Mai, 5. – 18. Juni, Juli 2023
und
15. Jan. – 15. April 2024

CHAARTS
mit Regula Mühlemann, Sopran

»Feenlieder«

In der Welt der Feen, ihrer zauberhaften Klänge und betörenden Gesänge – umgeben von der Mystik des Nordens und ihrer schillernden Sagenwelt – sind die Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann und das internationale Kammerensemble CHAARTS wortwörtlich auf den ‹Flügeln des Gesanges› unterwegs. Hier werden große Oper, filigranes Singspiel und fulminante Orchestersuiten durch die kongeniale Instrumentierkunst von Wolfgang Renz für elf Instrumente zu packender Unmittelbarkeit verschmolzen und es eröffnen sich im Dialog zwischen Sängerin und elf Musiker:innen sowohl Oasen feinster Musikalität als auch Klangräume von bemerkenswerter Fülle.

Edvard Grieg: Suite aus Peer Gynt Nr. 1 op. 46 / Vier Lieder: Solveigs Wiegenlied (Peer Gynt), Frühling (Lieder op. 33), Ein Schwan (6 Lieder op. 25), Solveigs Lied (Peer Gynt)
Giuseppe Verdi: Ninfe! Elfi! Silfi! … Sul fil d’un soffio eteseo (Arie der Nannetta aus Falstaff)
Felix Mendelssohn Bartholdy: In dem Mondenschein im Walde op. 19 Nr. 4 / Overtüre / Bunte Schlangen zweigezüngt / Scherzo / Bei des Feuers mattem Flimmern (Ein Sommernachtstraum)
Antonín Dvořák: Lied an den Mond (Rusalka) Charles Gounod: Je veux vivre dans le rêve (Arie der Juliette aus Roméo et Juliette)
und weitere Werke

Besetzung: 11 Instrumentalist:innen (5 Bläser, 5 Streicher, Harfe)