aeaa

European Association of Artist Managers (AEAA)


Die Association Européenne des Agents Artistiques / European Association of Artist Managers (AEAA) wurde 1947 in Paris von einer Gruppe von Künstleragenten, Konzertagenten und Impresarios aus fünf europäischen Ländern gegründet. Heute zählt die AEAA über 80 Mitglieder aus 17 Ländern und vertritt mehr als 4.000 Künstlerinnen und Künstler.

Der Verband veranstaltet für seine Mitglieder eine jährliche Generalversammlung, die häufig mit Rundtischgesprächen mit herausragenden Gästen und Referenten verbunden ist. Diese Versammlungen haben seit 1947 in vielen bedeutenden europäischen Städten stattgefunden.

Stiftung Zukunft Berlin

Forum Zukunft Kultur

Die Stiftung Zukunft Berlin will, dass Erfahrung und Kompetenz der Bürgerinnen und Bürger beachtet und für die Entwicklung von Politik und Gesellschaft genutzt werden. Sie will den demokratisch legitimierten Institutionen nicht ihre Verantwortung nehmen – im Gegenteil: Sie will sie stärken, auch durch die Verbesserung der Qualität politischer Entscheidungen mit Hilfe der Bürgerschaft. Es geht um nichts weniger als um die gemeinsame Entscheidungsvorbereitung zwischen Zivilgesellschaft und Politik. Dabei werden vor den Entscheidungen die besten Argumente beider Seiten auf Augenhöhe öffentlich erörtert und abgewogen. Es geht uns um das Gemeinwohl, und es geht uns um die besten Lösungen für Europa und die Zukunft der Hauptstadtregion.

Im Forum Zukunft Kultur arbeiten Berliner Kulturexpert:innen zur Entwicklung der Kultur in der Stadt und zur Kulturpolitik Berlins. Die revolutionäre Zeitenwende von 1989 stellt die Kulturpolitik, Kultureinrichtungen und Künstler:innen bis heute vor neue Herausforderun­gen. Bisherige Strukturen und Ziele müssen so weiterentwickelt werden, dass sie den neuen Bedürfnissen nachhaltig gerecht werden. Das Forum setzt sich für die Entwicklung neuer, zukunftsweisender Strategien für Kultur in Berlin ein. Die vier Säulen des Kulturlebens – Künstler:innen, Verantwortliche der Kulturein­richtungen, Politiker:innen und Private – sollten dem Anspruch folgen, dass alle Beteiligten Neues wagen und dabei über ihren Schatten springen.

VBKI – Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V.

WIR UNTERNEHMEN BERLIN“

Seit 1879 arbeitet der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) an einem einzigartigen Projekt: der Zukunft Berlins! Als Netzwerk des Berliner Unternehmertums, als Organisator von zahlreichen hochkarätigen Veranstaltungen, als Impulsgeber in der Berliner Zukunftsdebatte und als engagierter Förderer des Gemeinwohls bringt er Stadt voran. WIR UNTERNEHMEN BERLIN.

Der Ausschuss Kultur setzt sich dafür ein, interessanten Kulturprojekten die Fördermöglichkeiten aus der Wirtschaft zu erschließen und ihnen dadurch die Chance eröffnen, in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen zu werden. In einer Metropole wie Berlin mit einer so vielfältigen kulturellen Szene laufen kleinere Förderprojekte oft Gefahr, unterzugehen oder übersehen zu werden. Der Kulturausschuss setzt sich daher besonders für kleinere Projekte ein und versucht, diese auf unterschiedliche Weise zu fördern.

Landesmusikrat Berlin

Musik für alle

Der Landesmusikrat Berlin ist der Dachverband der Berliner Musikinstitutionen und Verbände, er tritt für mehr als 600.000 Menschen aus allen Bereichen des Musiklebens ein. Einen besonderen Schwerpunkt legt er auf die Musikalische Bildung sowohl im Jugend- als auch im Erwachsenenbereich.

Der Landesmusikrat vertritt die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder, bildet ihre Koordinationsstelle und hat beratende Funktion gegenüber dem Senat und den Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus.

European Cultural Parliament

„Culture is the core of society“


Das European Cultural Parliament wurde 2001 in den Räumlichkeiten des Europarates in Straßburg gegründet. Ziel war – und ist es bis heute –, die Rolle kultureller und künstlerischer Ideen und Initiativen in Europa zu stärken. Darüber hinaus möchten die Gründer:innen des ECP den Dialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern in Ost- und Westeuropa sowie zwischen den verschiedenen Kunst- und Kulturbereichen fördern.

Das ECP sind seine Mitglieder – 160 Künstler:innen, Kulturmanager:innen und Kulturpersönlichkeiten aus 43 europäischen Ländern.

Das European Cultural Parliament – Future Generation (ECP-FG) ist eine Initiative, die Anfang 2017 innerhalb des ECP gegründet wurde und teilweise auf dem früheren ECP Youth Network (YN) aufbaut. Es handelt sich um ein Netzwerk junger, aufstrebender Künstler:innen und Kulturfachleute im Alter von 18 bis 35 Jahren aus ganz Europa, wie es vom Europarat definiert wird. Die Future Generation verfolgt das Ziel, progressives und innovatives kulturelles Denken zu fördern, um Europa zu inspirieren sowie Entscheidungsträger:innen herauszufordern und zu beeinflussen.

Das ECP-FG unterstützt Künstler:innen dabei, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen, ihre Netzwerke auszubauen und in EU-Kunstforen und bei Veranstaltungen intensiver zusammenzuarbeiten.

Cleopatra

Mit der gefeierten Sopranistin Regula Mühlemann sind das La Folia Barockorchester und sein künstlerischer Leiter Robin Peter Müller zu Jahresbeginn unterwegs: Das gemeinsame Erfolgsprogramm Cleopatra lässt ein facettenreiches Psychogramm der historischen Figur Cleopatra und deren Ausdeutung im Barock entstehen. Neben berühmten Arien Händels und Hasses hält das Programm spannende Wiederentdeckungen von Graun und Vivaldi bereit.

24. Januar 2026, Liepāja Concert Hall Great Amber / 28. Januar 2026, De Singel, Antwerpen / 01. Februar 2026, Philharmonie Essen / 03. Februar 2026, Tonhalle Zürich
CLEOPATRA
Regula Mühlemann, Sopran / La Folia Barockorchester / Robin Peter Müller, musikalische Leitung
Werke von C. H. Graun, G. Legrenzi, G. F. Händel, A. Scarlatti, A. Vivaldi, J. A. Hasse & F. Geminiani


Meister der Polyphonie

Für den Zeitgenossen William Byrd war er ein „musikalisches Genie“, für Glenn Gould war seine Musik knapp 400 Jahre später diejenige, die ihn „mehr bewegt hat als jedes andere Klangerlebnis.“ Die Rede ist von Orlando Gibbons, der sein nicht besonders umfangreiches, dafür enorm vielseitiges Œuvre in der Übergangsphase zwischen dem Elisabethanischen Zeitalter und dem Barock komponierte und der als einer der letzten Vertreter der polyphonen Schule Englands gilt. Das Phantasm Viol Consort hat anlässlich von Gibbons’ 400. Todesjahr 2025 verschiedene Programme entwickelt, die dessen hierzulande selten aufgeführtes Werk vorstellen und es dem einiger seiner Zeitgenossen gegenüberstellen.

Im März 2025 startete Phantasm eine eigene Konzertreihe in der St. Elisabeth-Kirche in Berlin-Mitte. Insgesamt vier Konzerte widmen sich ganz der Polyphonie und rücken jeweils einen in dieser Kompositionstechnik besonders profilierten Komponisten in den Fokus. Im dritten Konzert der Reihe POLYPHONISCHE BEGEGNUNGEN – POLYPHONIC ENCOUNTERS feiert das Ensemble einen der berühmtesten Komponisten Großbritanniens: Henry Purcell (1659–1695), den Orpheus Britannicus. Im Anschluss an das Konzert lädt Phantasm zum traditionellen Umtrunk an der Bar und zur Buchvorstellung ein: Jean-Claude Kuner stellt das englische Original des 2022 erschienenen Romans Parsifals Verführung von Laurence Dreyfus, Gründer und Leiter von Phantasm, vor. Parsifal’s Seduction erscheint Mitte Dezember 2025 im Wolke Verlag.

27. Dezember 2025, Wigmore Hall
A COMPLETE ENGLISH CHEST
Laurence Dreyfus, Diskantgambe & künstlerische Leitung / Emilia Benjamin, Diskantgambe / Jonathan Manson, Altgambe / Heidi Gröger, Altgambe / Christopher Terepin, Bassgambe / Markku Luolajan-Mikkola, Bassgambe
Werke von O. Gibbons, J. Ward, T. Tomkins & W. Lawes


28. Dezember 2025, Klassik im Alten Kloster, Bad Saulgau / 29. Dezember 2025,
Kirchensaal der Herrnhuter Brüdergemeinde, Köngsfeld im Schwarzwald

GIBBONS ANNIVERSARY
Laurence Dreyfus, Diskantgambe & künstlerische Leitung / Emilia Benjamin, Diskantgambe / Jonathan Manson, Altgambe / Heidi Gröger, Altgambe / Martin Jantzen, Bassgambe / Markku Luolajan-Mikkola, Bassgambe
Werke von O. Gibbons, T. Tomkins & J. S. Bach

11. Januar 2026, St. Elisabeth-Kirche, Berlin
HENRY PURCELL, PROPHETIC PATHFINDER
Laurence Dreyfus, Diskantgambe, Konzeption und künstlerische Leitung / Emilia Benjamin, Diskantgambe / Jonathan Manson, Altgambe / Heidi Gröger, Alt- und Diskantgambe / Markku Luolajan-Mikkola, Bassgambe
Gäste: Ulrich Wolff, Bassgambe / Lea Rahel Bader, Bassgambe / Jean-Claude Kuner, Buchvorstellung
Werke von H. Purcell
Buchvorstellung: Parsifal’s Seduction (Laurence Dreyfus)


The Sarahbanda

Die Sarahbanda entstand aus Sarah Willis’ Idee, das klassische Horn erstmals fest in eine kubanische Band zu integrieren – inspiriert von ihrem Erfolgsprojekt Mozart y Mambo. Dafür stellte sie ein Ensemble herausragender kubanischer Musiker zusammen, das ihre Leidenschaft für Salsa, Son und Mambo teilt und mit neuen Klangfarben verbindet.

2024 erschien das Debütalbum der Band mit frischen Arrangements populärer kubanischer Klassiker und eigenen Kompositionen, unter anderem von Jorge Aragón, Edgar Olivero und anderen Mitgliedern des Ensembles. Die Sarahbanda bleibt dabei stets der kubanischen Tradition treu und entwickelt sie zugleich weiter. Das Ensemble ist regelmäßig bei bedeutenden Festivals und Konzerthäusern zu Gast, darunter das Lucerne Festival, das Rheingau Musik Festival, die Philharmonie Berlin und Schloss Elmau. 2025 erschien bei der Deutschen Grammophon das zweite Album Cuban Christmas.

VIDEO

PRESSESTIMMEN

„Das Feuer und die untergründige Leidenschaft der kubanischen Musik zündelten den ganzen Abend. (…) Nichts war hier plakativ, alles kam vollkommen authentisch rüber: Actually I’m in Havanna!“

Mainpost, 17. Oktober 2025

„Willis’s ever imaginative and skilful playing brings its own character to the variety of Cuban popular dance explored here.“

BBC Music Magazine, November 2024

„Sarah Willis‘ desire to combine the incandescent character of these works with her unique vision of musicality has been fulfilled beautifully.“

El mundo clásico, 17. September 2024

PROJEKTE 2027/28

Termine auf Anfrage
THE SARAHBANDA
Sarah Willis, Horn / Yuniet Lombida, Saxophon / Harold Madrigal, Trompete / Amelia Febles, Violine / Carlos García, Kontrabass / Adel González & Alejandro Aguiar, Percussion / Edgar Olivero, Klavier

Das Programm der Sarahbanda verbindet klassische Werke und kubanische Musik zu einer stilistisch eigenständigen, energiegeladenen Klangwelt. Im Zentrum steht die Idee, traditionelle kubanische Tanzrhythmen – Son, Mambo, Guaracha, Bolero und Guajira – mit neuen Arrangements so zu gestalten, dass das Horn organisch in die typische kubanische Banda-Besetzung integriert wird.

Das Repertoire umfasst sowohl ikonische kubanische Klassiker wie Sandunguera, Chan Chan, Pare Cochero, La Comparsa oder Guajira Sencilla, als auch eigene Kompositionen der Musiker, etwa von Yuniet Lombida oder Aylín Pino. Diese Stücke werden in zeitgemäßen, oft raffiniert erweiterten Arrangements präsentiert, die das Wechselspiel von Horn, Saxophon, Violine, Klavier und Percussion in den Vordergrund stellen. Hinzu kommen neu gestaltete Versionen europäischer Werke – darunter Mozarts Romanza und Bizets Habanera – die im kubanischen Stil neu erfunden werden, ohne ihre melodische Identität zu verlieren.

Termine auf Anfrage
CUBAN CHRISTMAS
Sarah Willis, Horn / Yuniet Lombida, Saxophon / Harold Madrigal, Trompete / Amelia Febles, Violine / Carlos García, Kontrabass / Adel González & Alejandro Aguiar, Percussion / Edgar Olivero, Klavier

Mit Cuban Christmas präsentiert die Sarahbanda ein außergewöhnliches Weihnachtsprogramm, das bekannte internationale Klassiker in ein neues, warmes und rhythmisch pulsierendes Licht taucht. Vertraute Weihnachtsmelodien – von Jingle Bells über Silent Night bis The Christmas Song – werden mit der reichen Tradition kubanischer Tanzmusik verbunden. Salsa, Danzón, Bolero, Son und Mambo werden dabei nicht als bloße stilistische Dekoration genutzt, sondern bilden die musikalische Grundlage, in die die Themen der Originalwerke eingewoben werden.

Viele Arrangements stammen aus der engeren künstlerischen Familie der Sarahbanda, darunter Edgar Olivero und Jorge Aragón, die es verstehen, die charakteristischen Farben kubanischer Musik mit kammermusikalischer Feinheit zu verbinden. Hinzu kommen Bearbeitungen klassischer Werke, etwa ein neu gedachtes Intermezzo aus Tschaikowskys Nussknacker-Suite oder ein Arrangement aus Bachs Brandenburgischem Konzert Nr. 3, die beide einen „weihnachtlichen” kubanischen Charakter erhalten, ohne die barocke Struktur zu verlieren.

„This is for those who want something different,
and something hot.“

The Times, 18. Dezember 2025

„You can’t sit still to this one.“

The Observer, 07. Dezember 2025

„The Cuban Nutcracker Suite is not to be missed: ‘Dance of the Sugar Plum Fairy’ is a touch of percussive genius.“

Gramophone, 09. Dezember 2025

DOWNLOADS

Frohe Feiertage

Liebe Kolleg:innen & Konzertfreund:innen

wieder neigt sich ein auf allen Ebenen ereignisreiches Jahr dem Ende entgegen, und wir kommen kaum hinterher, mit den vielfältigen Entwicklungen in der Welt Schritt zu halten. Angesichts der unzähligen Krisen und Herausforderungen, die auch vor dem Kulturbetrieb nicht haltmachen, gehen wir alle sicher weniger unbeschwert in die Weihnachtsferien, als noch vor ein paar Jahren.

Dennoch sehen wir in der Rückschau auf das zu Ende gehende und in der Vorschau auf das kommende Jahr vieles, das uns optimistisch stimmt und motiviert: Nach wie vor sind die hochkarätigen Orchester, mit denen wir seit Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiten, weltweit willkommene Gäste; nach wie vor vertrauen uns unsere Partner*innen in den internationalen Konzerthäusern, wenn wir ihnen experimentierfreudige Ensembles empfehlen, die (noch) nicht für ausverkaufte Säle garantieren können. Auch wenn es mit unseren Künstler*innen aus Übersee administrativ komplizierter wird, zeigen alle Beteiligten unermüdlichen Einsatz, um das scheinbar Unmögliche möglich zu machen – weil Freiheit und Mobilität von Künstler*innen gerade jetzt unverzichtbar sind, weil wir in einer Phase steigender Demokratieverachtung und um sich greifenden Protektionismus den grenzübergreifenden Dialog auf allen Ebenen umso dringender brauchen und weil Musik uns nach wie vor verbindet, inspiriert und ein wenig glücklicher macht.

In diesem Sinne gehen wir dem Jahresende optimistisch entgegen und erwarten das kommende Jahr mit Zuversicht und Vorfreude!

Wir wünschen Ihnen, Ihren Kolleg*innen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest, sofern Sie es feiern, einen friedlichen Jahreswechsel und einen guten Start in ein gesundes & glückliches Jahr 2026!

Herzlich grüßt das Team von ARCC

Andreas Richter, Andrea Kerner, Michael Sauter, Ina Holthaus, Daniela Gast, Raphael Reher,
Capucine Valois, Benjamin Kaiser & Emily Dreyfus

Zwischen dem 22. Dezember 2025 und dem 05. Januar 2026 ist unser Büro nicht besetzt.