Stegreif – The Improvising Symphony Orchestra

Ohne Noten – Ohne Dirigent*in – Ohne Stühle: Stegreif zeigt neue Wege, wie ein zeitgenössisches Orchester heute aussehen kann. Die internationalen Musiker*innen verbinden in radikalen Rekompositionen sinfonische Musik mit Improvisation und Einflüssen anderer Genres und binden das Publikum in originelle Raumkonzepte ein. Mit diesen innovativen Konzertformaten begeistert das junge Ensemble ein wachsendes Publikum unterschiedlicher Zielgruppen.

Seit der Gründung des Orchesters im Jahre 2015 wurde jedes Jahr mindestens ein neues Konzertprogramm erarbeitet: #freebeethoven, #freeschubert, #freebrahms, #free∃roica, #bfree, #freemahler, #explore_mozart, #explorefreischütz, #bechange. Zudem wurden Koproduktionen u.a. mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und der jungen norddeutschen Philharmonie (TRIKESTRA) realisiert. Stegreif spielte dabei Konzerte auf renommierten Bühnen wie der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, der Elbphilharmonie Hamburg, der Alten Oper Frankfurt, dem Brucknerhaus Linz, dem Radialsystem Berlin, dem Beethovenfest Bonn oder dem Prinzregententheater München sowie bei alternativen Festivals wie z. B. der FUSION, dem Detect Classic, PODIUM Esslingen, dem Düsseldorf Festival oder dem Oranjewoud Festival (NL).

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PRESSESTIMMEN

„Eine Bruckner-Sinfonie in einem interaktiven Format: Es ist einer der stärksten Gänsehautmomente dieses Abends und Magie pur. Selten erlebt man die Dringlichkeit und den Ausnahmecharakter dieser Musik derart am eigenen Leib, wie es hier der Fall war.“

Urs Mattenberger in der Luzerner Zeitung, 12.09.2024

„Dem Ausklingen einer Bruckner-Sinfonie folgen meist Momente der Stille. Für die Stegreif-Darbietung explodierte geradezu der Applaus.“

Wolfgang Katzböck im Oberösterreichischen Volksblatt, 09.09.2024

„Es gab tosenden Trampel-Applaus und stehende Ovationen für diese grandiose Performance eines Ensemble, das „geliefert“ hatte.“

Reinhard Frank auf shz.de, 24.07.2022

PROJEKTE 2027/28 – EINE AUSWAHL

Termine auf Anfrage
#FREE∃ROICA
Beethovens dritte Sinfonie – ohne Noten, Dirigent*in und Stühle
Stegreif / Sebastian Caspar, musikalische Leitung / Mike Conrad & Alistair Duncan, Rekomposition & Arrangement

free∃roica handelt von Revolutionen – geschichtlich wie musikalisch – und den Helden, die sie hervorgebracht haben. Ohne Noten, ohne Dirigent und ohne Stühle strebt das Orchester ihnen entgegen und sucht dabei auch nach den kleinen Umwälzungen – und mögen diese „nur“ darin bestehen, ohne Schuhe den Konzertsaal zu betreten oder das Publikum auf eine Reise vom Frankreich des 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart mitzunehmen.

L. v. Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55

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VERGANGENE KONZERTE – EINE AUSWAHL

02. + 03. November 2023, Elbphilharmonie
SYMPHONY OF CHANGE KLÄNGE DER NACHHALTIGKEIT
Stegreif / Juri de Marco & Lorenz Blaumer, künstlerische Leitung / Nikola Djurica, musikalische Leitung / David Fernández, Regie & Choreographie / Tabea Schrenk, Nina Kazourian, Julia Biłat, Helena Montag, Franziska Aller: Rekomposition & Arrangement

Wandelnd zwischen gesellschaftlicher Verantwortung und individueller Hoffnung präsentiert das Stegreif Orchester die symphony of change: als Abschluss der Reihe bechange. Dabei stellt es das Spannungsfeld zwischen Musik und Nachhaltigkeit in den Fokus und entwickelt eine musikalische Aufforderung, sich einzubringen und den Wandel anzustoßen, der für die großen Fragen unserer Zeit notwendig ist.

Werke von H. von Bingen, W. von Bayreuth, W. Mayer, C. Schumann

Symphony of change - Beethovenfest Bonn © Nekame Klahsom
Symphony of change - Beethovenfest Bonn © Alexander Ziegler
Symphony of change - Philharmonie Berlin © Navina Neuschl
Symphony of change - Philharmonie Berlin © Navina Neuschl

Molyvos International Music Festival

Das Molyvos International Music Festival feiert seinen 10. Geburtstag! Das von den beiden Pianistinnen Danae und Kiveli Dörken auf der griechischen Insel Lesbos ins Leben gerufene Kammermusikfestival hat sich entgegen aller außermusikalischen Herausforderungen der letzten zehn Jahre als eines der schönsten und inspiriertesten Festivals Südeuropas etablieren können. Mit Leidenschaft, kreativen Ideen und ebenso überzeugten Verbündeten gelang es den beiden Schwestern, Topstars wie Lars Vogt, Christian Tetzlaff und Marlis Petersen sowie den musikalischen Nachwuchs Europas für Kammerkonzerte, Musical Moments in der Altstadt und verschiedene Educationprojekte in Molyvos zu versammelen. Die Geburtstagsausgabe präsentiert unter anderem Künstler wie Simon Bode, Antje Weithaus und Noé Inui sowie eine Welturaufführung von Lucas Thanos.

12. – 19. August 2026, Molyvos International Music Festival, Lesbos
EUDAIMONIA
Eudaimonia bedeutet bei Aristoteles die höchste Form menschlichen Glücks – ein erfülltes, tugendhaftes und damit „sinnvolles“ Leben. Im Mittelpunkt steht dabei das Verständnis von Glück nicht als kurzfristiges Vergnügen, sondern als lebenslange Entwicklung der eigenen Fähigkeiten und Tugenden.
Danae & Kiveli Dörken, Klavier & künstlerische Leitung

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FESTIVAL 2026 – ΕΥΔΑΙΜΟΝΙΑ

12. – 19. August 2026, Molyvos International Music Festival
EUDAIMONIA
Danae & Kiveli Dörken, Klavier & künstlerische Leitung / Antje Weithaas, Violine / Clemence de Forceville, Violine / Tomoko Akasaka, Viola / Benedict Kloeckner, Cello / Sebastian Manz, Klarinette / Pascal Schumacher, Schlagwerg / u.a.

Vom 12. bis 19. August 2026 veranstalten die Pianistinnenschwestern Danae und Kiveli Dörken auf der Insel Lesbos bereits zum zwölften Mal ihr Molyvos International Music Festival – in diesem Jahr unter dem Motto GLÜCKSELIGKEIT|ΕΥΔΑΙΜΟΝΙΑ mit 16 Veranstaltungen an einzigartigen Open – Air-Locations. Zur spannenden Setlist des Kammermusikfestivals zählen u. a. die Philip-Glass-Hommage „Glass for Two“, ein Chorwerk von Sven Helbig sowie eine Uraufführung von Christos Papageorgiou

Werke von J. S. Bach, N. Paganini, E. Ysaÿe, S. Helbig, C. Papageorgiou, L. v. Beethoven, R. Schumann, P. Glass und anderen

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Aga Khan Music Programme

Aga Khan Music Programme wurde von Karim Aga Khan mit dem Ziel ins Leben gerufen, herausragende Musiker und Musiklehrer darin zu unterstützen, ihr musikalisches Erbe zu bewahren, zu vermitteln, es in zeitgenössischen Formen weiter zu entwickeln und durch Konzerte und Aufnahmen weltweit zu verbreiten. Das Programm initiiert und implementiert länderspezifische Aktionsprogramme, um die Wiederbelebung und Bewahrung kulturellen Erbes zu unterstützen. Unter dieser Prämisse werden unter anderem besondere Programmreihen, in denen herausragende renommierte Künstler neue Kompositionen, Improvisationen und Arrangements eines stark durch die jeweilige Tradition inspirierten Repertoires vorstellen, entwickelt. Die Programme stellen stets künstlerische Begegnungen zwischen altehrwürdigen Traditionen und zeitgenössischen Formen dar, indem eine neue Generation hochkarätiger Musiker alte Musiktraditionen weiter entwickelt und variiert. Durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen entsteht so eine einzigartige musikalische Kreativität.

Im Februar 2019 waren Musiker des Aga Khan Music Programms zum ersten Mal in Deutschland zu Gast und präsentierten am Konzerthaus Dortmund in vier Konzerten, darunter ein Schulkonzert, die facettenreiche klassische Musik der Seidenstraße. Renommierte Musiker wie die chinesische Pipa-Spielerin Wu Ma, der syrische Komponist und Musiker Basel Rajoub oder Dutar- und der Tanburspieler Sirojiddin Juraev vereinten in ihren Auftritten Musiktraditionen ihrer Länder mit Improvisation und Anleihen aus der westlichen Jazz-Tradition. Das Multimediakonzert Qyrq Qyz – Vierzig Mädchen erzählte und reflektierte musikalisch wie bildlich eine jahrhundertealte Sage Zentralasiens, die die westliche Sicht auf Frauenbilder des Ostens möglicherweise verändern könnte.

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PRESSESTIMMEN

„Es ist nachhaltig beeindruckend zu sehen, welch schwindelerregend intellektuelle Leistungen klassischen Musikern in der Türkei, in Thailand und Java abverlangt werden.“

(Michael Church, Old and New Music from the Ends of the Silk Route, 2016, 2)

„Ein musikalisch hoch eindrucksvoller Abend, nicht zuletzt, um sich über das Fremde im Anderen und im eigenen Wesen klarzuwerden“

(Eva-Maria Reuther im Volksfreund, 12.08.2019)

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VERGANGENE KONZERTE – EINE AUSWAHL

15 – 17 Februar 2019, Konzerthaus Dortmund
ZEITINSEL – TRADITION UND NEUERFINDUNG

Vom 15. bis 17. Februar 2019 waren Künstler des Aga Khan Music Programme zum ersten Mal in Deutschland zu Gast und präsentierten am Konzerthaus Dortmund in vier Konzerten, darunter ein Schulkonzert, die facettenreiche klassische Musik der Seidenstraße.

NEUE MUSIK VON BEIDEN ENDEN DER SEIDENSTRAßE
Wu Man, Pipa / Basel Rajoub Saxofon, Duclar / Sirojiddin Juraev Dutar, Tanbur / Feras Charestan, Kanun / Andrea Piccioni, Perkussion

Das weite Netz der Seidenstraße steht nicht nur für regen Handel, sondern auch für ein virtuoses Instrumental- und Vokalrepertoire. Die Musiker um Pipa-Spielerin Wu Man wollen diese alten Musiktraditionen ihrer Heimat nicht in Vergessenheit geraten lassen und bewahren sie als stete Orientierungshilfe, mit der sie diesem Erbe durch zeitgenössische Klangimpulse neues Leben verleihen.

QYRQ QYZ – VIERZIG MÄDCHEN
Raushan Orazbaeva Musikalische Leitung, Kyl Kobiz / Gumisay Berdikhanova Gesang, Girjek / Gumshagul Bekturganova Gesang, Dutar / Aziza Davronova Gesang, Dutar, Schlagwerk / Tokzhan Karatai Gesang, Kyl Kobiz / Makhabat Kobogonova Gesang, Kyl-Kiyak, Choor / Chopo-Choor, Harfe / Arailym Omirbekova Gesang, Dombyra / Saltanat Yersultan Gesang, Jetigen / Alibek Kabdurakhmanov Perkussion, Chang / Saodat Ismailova Film und Inszenierung / Dmitri Yanov-Yanovsky Komponist

Einmalig in der zentralasiatischen Heldenepik ist die Legende der »Qyrq Qyz«, der vierzig Mädchen, die ihren Turkstamm gegen Angriffe verteidigten. In einem multimedialen Konzert wird ihre Geschichte in Filmsequenzen, auf traditionellen Instrumenten und im Gesang der Musikerinnen auf die Konzerthaus-Bühne gebracht.


„Die dreitägige Zeitinsel „Klang der Seidenstraße“ war ein Kurzurlaub in einer fremden, fernen Welt.“

Ruhrnachrichten, 18. Februar 2019

11. August 2019, Mosel Musikfestival
NEUE MUSIK VON BEIDEN ENDEN DER SEIDENSTRAßE
Wu Man, Pipa / Feras Charestan, Qqnun / Sirojiddin Juraev, Dutar & Tanbur / Basel Rajoub, Duclar & Soprano Saxophon / Abbos Kosimov, Doira

Mit dem Programm Neue Musik von beiden Enden der Seidenstraße führten Künstler aus China, Syrien, Usbekistan und Tadschikistan beim Mosel Musikfestival 2019 westliche und östliche, alte und neue Traditionen genre- und stilübergreifend zusammen. Eine einmalige Kombination von Instrumenten stellte die Klangvielfalt der arabischen Kastenzither Qanun, der persischen Langhalslaute Tanbur, der zentralasiatischen Pipa und weiterer exotischer Instrumente vor.

Aga Khan Music Programme © Sebastian Schutyser