Das Molyvos International Music Festival feiert seinen 10. Geburtstag! Das von den beiden Pianistinnen Danae und Kiveli Dörken auf der griechischen Insel Lesbos ins Leben gerufene Kammermusikfestival hat sich entgegen aller außermusikalischen Herausforderungen der letzten zehn Jahre als eines der schönsten und inspiriertesten Festivals Südeuropas etablieren können. Mit Leidenschaft, kreativen Ideen und ebenso überzeugten Verbündeten gelang es den beiden Schwestern, Topstars wie Lars Vogt, Christian Tetzlaff und Marlis Petersen sowie den musikalischen Nachwuchs Europas für Kammerkonzerte, Musical Moments in der Altstadt und verschiedene Educationprojekte in Molyvos zu versammelen. Die Geburtstagsausgabe präsentiert unter anderem Künstler wie Simon Bode, Antje Weithaus und Noé Inui sowie eine Welturaufführung von Lucas Thanos.
12. – 19. August 2026, Molyvos International Music Festival, Lesbos EUDAIMONIA Eudaimonia bedeutet bei Aristoteles die höchste Form menschlichen Glücks – ein erfülltes, tugendhaftes und damit „sinnvolles“ Leben. Im Mittelpunkt steht dabei das Verständnis von Glück nicht als kurzfristiges Vergnügen, sondern als lebenslange Entwicklung der eigenen Fähigkeiten und Tugenden. Danae & Kiveli Dörken, Klavier & künstlerische Leitung
Aga Khan Music Programme wurde von Karim Aga Khan mit dem Ziel ins Leben gerufen, herausragende Musiker und Musiklehrer darin zu unterstützen, ihr musikalisches Erbe zu bewahren, zu vermitteln, es in zeitgenössischen Formen weiter zu entwickeln und durch Konzerte und Aufnahmen weltweit zu verbreiten. Das Programm initiiert und implementiert länderspezifische Aktionsprogramme, um die Wiederbelebung und Bewahrung kulturellen Erbes zu unterstützen. Unter dieser Prämisse werden unter anderem besondere Programmreihen, in denen herausragende renommierte Künstler neue Kompositionen, Improvisationen und Arrangements eines stark durch die jeweilige Tradition inspirierten Repertoires vorstellen, entwickelt. Die Programme stellen stets künstlerische Begegnungen zwischen altehrwürdigen Traditionen und zeitgenössischen Formen dar, indem eine neue Generation hochkarätiger Musiker alte Musiktraditionen weiter entwickelt und variiert. Durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen entsteht so eine einzigartige musikalische Kreativität.
Im Februar 2019 waren Musiker des Aga Khan Music Programms zum ersten Mal in Deutschland zu Gast und präsentierten am Konzerthaus Dortmund in vier Konzerten, darunter ein Schulkonzert, die facettenreiche klassische Musik der Seidenstraße. Renommierte Musiker wie die chinesische Pipa-Spielerin Wu Ma, der syrische Komponist und Musiker Basel Rajoub oder Dutar- und der Tanburspieler Sirojiddin Juraev vereinten in ihren Auftritten Musiktraditionen ihrer Länder mit Improvisation und Anleihen aus der westlichen Jazz-Tradition. Das Multimediakonzert Qyrq Qyz – Vierzig Mädchen erzählte und reflektierte musikalisch wie bildlich eine jahrhundertealte Sage Zentralasiens, die die westliche Sicht auf Frauenbilder des Ostens möglicherweise verändern könnte.
„Es ist nachhaltig beeindruckend zu sehen, welch schwindelerregend intellektuelle Leistungen klassischen Musikern in der Türkei, in Thailand und Java abverlangt werden.“
(Michael Church, Old and New Music from the Ends of the Silk Route, 2016, 2)
„Ein musikalisch hoch eindrucksvoller Abend, nicht zuletzt, um sich über das Fremde im Anderen und im eigenen Wesen klarzuwerden“
Vom 15. bis 17. Februar 2019 waren Künstler des Aga Khan Music Programme zum ersten Mal in Deutschland zu Gast und präsentierten am Konzerthaus Dortmundin vier Konzerten, darunter ein Schulkonzert, die facettenreiche klassische Musik der Seidenstraße.
„Die dreitägige Zeitinsel „Klang der Seidenstraße“ war ein Kurzurlaub in einer fremden, fernen Welt.“
Ruhrnachrichten, 18. Februar 2019
Neue Musik von beiden Enden der Seidenstraße mit Wu Man, Pipa / Feras Charestan, Qqnun / Sirojiddin Juraev, Dutar & Tanbur / Basel Rajoub, Duclar & Soprano Saxophon / Abbos Kosimov, Doira
Mit dem Programm Neue Musik von beiden Enden der Seidenstraße führten Künstler aus China, Syrien, Usbekistan und Tadschikistan beim Mosel Musikfestival 2019 westliche und östliche, alte und neue Traditionen genre- und stilübergreifend zusammen. Eine einmalige Kombination von Instrumenten stellte die Klangvielfalt der arabischen Kastenzither Qanun, der persischen Langhalslaute Tanbur, der zentralasiatischen Pipa und weiterer exotischer Instrumente vor.