Freiburger Barockorchester mit Cecilia Bernardini, Violine / Corina Golomoz, Viola
Sinfonia concertante
Programm enthält u.a. Sinfonia concertante Es-Dur KV 364 von W. A. Mozart
Besetzung folgt
15. Janunar – 15. April 2024
CHAARTS mit Regula Mühlemann, Sopran
»Feenlieder«
In der Welt der Feen, ihrer zauberhaften Klänge und betörenden Gesänge – umgeben von der Mystik des Nordens und ihrer schillernden Sagenwelt – sind die Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann und das internationale Kammerensemble CHAARTS wortwörtlich auf den ‹Flügeln des Gesanges› unterwegs. Hier werden große Oper, filigranes Singspiel und fulminante Orchestersuiten durch die kongeniale Instrumentierkunst von Wolfgang Renz für elf Instrumente zu packender Unmittelbarkeit verschmolzen und es eröffnen sich im Dialog zwischen Sängerin und elf Musiker:innen sowohl Oasen feinster Musikalität als auch Klangräume von bemerkenswerter Fülle.
Edvard Grieg: Suite aus Peer Gynt Nr. 1 op. 46 Vier Lieder: Solveigs Wiegenlied (Peer Gynt), Frühling (Lieder op. 33), Ein Schwan (6 Lieder op. 25), Solveigs Lied (Peer Gynt) Giuseppe Verdi: Ninfe! Elfi! Silfi! … Sul fil d’un soffio eteseo (Arie der Nannetta aus Falstaff Felix Mendelssohn Bartholdy: In dem Mondenschein im Walde op. 19 Nr. 4, Overtüre, Bunte Schlangen zweigezüngt, Scherzo, Bei des Feuers mattem Flimmern (Ein Sommernachtstraum) Antonín Dvořák: Lied an den Mond (Rusalka) Charles Gounod: Je veux vivre dans le rêve (Arie der Juliette aus Roméo et Juliette) und weitere Werke
22. – 28. Januar & 4. – 10. März 2024 sowie 11. – 17. Dezember 2023
CHAARTS mit Felix Kieser, Horn
»Seelenlust«
Kunst hat die Kraft gerade am Rande der Unmöglichkeit Außergewöhnliches hervorzubringen. Felix Klieser bedient die Ventile an seinem Horn mit den Zehen des linken Fußes, denn der Hornist ist ohne Arme geboren. Er sieht in diesem Handicap vor allem eine Herausforderung, welche er stets mit Fleiß und Ideen-reichtum begegnet ist. Dadurch wurde Felix Klieser zu einem der besten Hornisten überhaupt. Im August 2020 nahm Klieser mit CHAARTS seine neueste CD auf. «Beyond Words» wurde zum Top-Seller des Frühjahrs 2021 und stürmte auf Platz 1 der Klassik-Charts. Einige Arien dieser Produktion sind neben klassischen Meisterwerken und einer Orchesteradaption des sogenannten «Quintenquartetts» von Haydn zu hören.
Wolfgang Amadeus Mozart: Hornquintett in Es-Dur KV 407 Johann Sebastian Bach: Violinkonzert a-Moll BWV 1041 Georg Friedrich Händel: Stille Amare HWV 25 Antonio Vivaldi: Sileant zephyri RV 638 Johann Sebastian Bach: Erbarme dich, mein Gott BWV 244 Joseph Haydn: Divertimento für Streicher nach dem Streichquartett d-Moll op. 76/2 / Hornkonzert Nr. 2 in D-Dur
Wir freuen uns, Sie bei der 31st IAMA Conference in Zürich zu sehen und Ihnen neue Projekte unserer Orchester und Ensembles im persönlichen Gespräch vorzustellen! Sehr gerne vereinbaren wir dazu im Vorfeld einen Termin mit Ihnen. Sie erreichen uns wie folgt:
„Was in dem nicht einmal zwei Dutzend Köpfe starken Ensemble Europa Galante unter der Leitung ihres Konzertmeisters Fabio Biondi für ein Farbenreichtum steckt, darüber kann man nur staunen.“ (Hamburger Abendblatt, 17. Februar 2022)
Im Februar 2022 gastierten Europa Galante und Fabio Biondi mit einer konzertanten Fassung der ersten Oper der europäischen Musikgeschichte in Hamburg, Barcelona, Madrid und Wien. Die Titelrolle sang Star-Tenor Ian Bostridge, die Euridice die italienische Monica Piccinini. Mit dem weltweit renommierten RIAS Kammerchor arbeitete das Orchester bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal zusammen.
Das Chamber Orchestra of Europe startet im März 2022 seine Residenz im Schloss Esterházy in Eisenstadt, der langjährigen Wirkungsstätte Joseph Haydns. Das Orchester wird hier in den kommenden drei Jahren jährlich mehrere Konzertprojekte sowie Kammermusik- und Bildungsprogramme präsentieren. Sein Residenz-Debüt gibt das COE unter der Leitung von Robin Ticciati, mit dem es eine enge künstlerische und persönliche Freundschaft pflegt. Solist Fazil Say gibt ebenfalls ein Debüt – er tritt zu dieser Gelegenheit das erste Mal mit dem COE auf. Einen gemeinsamen Einstand geben Orchester, Dirigent und Pianist am folgenden Abend in der 2021 eröffneten Isarphilharmonie in München.
Im Vorfeld ist das Orchester mit Robin Ticciati und Cellist Jean-Guihen Queyras erneut im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin sowie im BASF Feierabendhaus zu Gast.
Kammermusiksaal der Philharmonie, Berlin, 03. März 2022 Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Robert Schumann und Ludwig van Beethoven Jean-Guihen Queyras, Cello / Robin Ticciati, Dirigent
Schloß Esterházy, Eisenstadt, 11. März 2022 Isarphilharmonie, München 12. März 2022 Werke von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Fazil Say und Ludwig van Beethoven Fazil Say, Klavier / Robin Ticciati, Dirigent
Wir freuen uns, kurzfristig eine Tournee des Budapest Festival Orchestra unter der Leitung seines Gründers und Chefdirigenten Iván Fischer anzukündigen! Eine für März geplante Gastspielereise der Sankt Petersburger Philharmoniker musste coronabedingt verschoben werden. Nun präsentieren das BFO, Iván Fischer und herausragende Solisten verschiedene Programme russischer und europäischer Romantik.
Europa Galante und Fabio Biondi setzen in Hamburg eine persönliche Monteverdi-Tradition fort.
Im April 2019 debütierten sie in der Elbphilharmonie mit Il Ritorno d’Ulissein Patria (1641), nun folgt L’Orfeo (1607). Mit der Titelrolle schuf Monteverdi eine der anspruchsvollsten Gesangspartien der frühen Operngeschichte, die hier mit Ausnahme-Tenor Ian Bostridge geradezu ideal besetzt ist. Mit dem weltweit renommierten RIAS Kammerchor arbeitet das Orchester bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal zusammen.
Claudio Monteverdi: L’Orfeo – Favola in musica Ian Bostridge (Orfeo) / Monica Piccinini (Euridice, La Musica) / Marina de Liso (Messagera, La Speranza) / RIAS Kammerchor / Europa Galante / Fabio Biondi (Leitung) u.a.
Babylon ORCHESTRA, gegründet im Jahr 2016, ist ein urbanes Berliner Fusion Ensemble, das europäische und nahöstliche Musik mit dem Sound einer Big Band und eines zeitgenössischen Orchesters verbindet. Ihr Ziel ist es, die interkulturelle künstlerische Zusammenarbeit zu fördern und damit verschiedenen musikalischen Traditionen einen Platz in einer neuen und einzigartigen Klangwelt zu geben. Sie bringen Menschen mit ihren Geschichten, Liedern, Instrumenten und Rhythmen zusammen, in der Hoffnung kreative Impulse für neue Musikwerke zu geben.
In der Vergangenheit gab es Auftritte u.a. mit dem Rundfunksinfonieorchester Berlin, den Dortmunder Philharmonikern, im Bundespräsidialamt, im Konzerthaus Berlin, deSingel in Gent oder beim Bachfest Leipzig.
Die Gruppe hat mit diversen Künstlern aus anderen Genres kooperiert und Projekte HipHop-Tanz, Schauspiel, Musiktheater und Akrobatik und Berlin und ganz Deutschland präsentiert. So produzierte das Ensemble mit dem Forum Urbane Tanzkunst das Tanzstück LOST für das Asphalt Festival Düsseldorf 2022 mit Unterstützung von TIKTOK creators for diversity und das Musiktheater und den Kurzfilm „Unsere Fremden“ mithilfe der Kulturstiftung des Bundes und Neustart Kultur 2020 / 2023. 2024 spielt das Ensemble mit dem Stuttgarter Symphonieorchester eine Neukomposition von Mischa Tangian mit der iranischen Perkussion-Solistin Roshanak Rafani.
Das Debütalbum des Ensembles gewann 2019 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik im Bereich „Weltmusik“.
Termine auf Anfrage ECHOES OF THE MEDITERANEAN Rebal Alkhodari, Countertenor (SYR) / Momo Djender, Tenor (ALG/FRA) / Stelina Apotolopoulpou, Sopran (GRC) / Basma Jabr, Alt (SYR/AUT) / Babylon ORCHESTRA / Mischa Tangian, Violine & musikalische Leitung
„Echoes of the Mediterranean“ ist ein Projekt des Babylon ORCHESTRA, das Liebeslieder, Balladen, persönliche Geschichten und für diesen Anlass neu geschriebene Gesangsstücke präsentiert, die auf Texten von Autor:innen basieren, die in den Ländern rund um das Mittelmeer lebten oder in ihrem Leben auf unterschiedliche Weise mit diesem verbunden waren. Zwei oder drei Sänger:innen aus Griechenland, Syrien und der Türkei und Musiker:innen aus verschiedenen Ländern des Nahen Ostens und Europas treten gemeinsam als gemischtes Ensemble mit traditionellen und modernen Instrumenten auf.
„Vitale Spiellust von epischer Leidenschaftlichkeit, gespeist aus jahrhunderter alter Musik: pure Emotionalität, Gegenwart pur.“
Ludwigsburger Kreiszeitung, 15. Mai 2023
Termine auf Anfrage BABYLON ORCHESTRA FEAT. NESRINE Babylon ORCHESTRA / Nesrine Belmokh, Cello und Gesang / Mischa Tangian, Violine & musikalische Leitung
Zusammen mit der Cellistin und Sängerin Nesrine Belmokh, die in ihren eigenen Kompo- sitionen, maghrebinische Musikstile, Jazz sowie klassisches Cello einfließen lässt, spielt das Babylon ORCHESTRA ein Programm, das traditionelle algerische, marokkanische und andere nordafrikanische Stile mit neuen Bearbeitungen klassischer Werke aus der Renaissance sowie von mündlichen Überlieferungen verbindet.
„Können Geschichten so fesseln, dass man immer weiter hören möchte? Im Falle der franko-algerischen Musikerin Nesrine könnte das so sein.“
NDR Kultur, 07. November 2024
Termine auf Anfrage KOOPERATIONSPROJEKT MIT SYMPHONIEORCHESTER
Programmbeispiel: J. S. Bach: Suite für Violoncello Solo, Nr. III in C-Dur, BWV 1009, Bourrée I and II H. Villa-Lobos: Bachianas Brasileiras Nr. 9 für Streichorchester, W 449 L. v. Beethoven: Leonoren-Ouvertüre Nr.3, op. 72b Babylon/H.Mojtahedy – Improvisation A. Dvorak: 9. Sinfonie in e-Moll op. 95, 2. Satz “Largo” M. Tangian: Die Vergessenen L. Chaker (Arr. L. Chaker/M. Tangian): Frah el Donniye H. Mojtahedy und M. Tangian (Arr. M. Tangian): Nour O. Abdulrasol: Sumerian harp I. Albeniz (Arr. M. Tangian): Suite Española Nr. 5 “Asturias” C. Guerra-Peixe (Arr. M. Tangian): Mourão H. Pascoal (Arr. M. Tangian): O Ovo J. S. Bach (Arr. M. Tangian): Sonata für Flöte in Es-Dur BWV 1031: II, Siciliano C. Rohana (Arr. M. Tangian): Sama’i Bayati
Auszug aus dem Konzert vom 14. Oktober 2021 / Mensch – Musik – Über Brücken / Babylon Orchestra mit dem RSB
27. & 28. Oktober 2024, Staatsoper Stuttgart / Liederhalle THE ORDER OF TIME Babylon ORCHESTRA & Staatsorchester Stuttgart / Roshanak Rafani, Percussion / Tianyi Lu, Dirigentin
Gründer und künstlerischer Leiter, Mischa Tangian, hat für das Staatsorchester Stuttgart ein Werk für Orchester und Percussion geschrieben, das Ende Oktober 2024 in Stuttgart uraufgeführt wurde. Im Zentrum des Werks mit dem Titel The Order of Time steht die Begegnung europäischer und außereuropäischer Musikkulturen und ihrer Instrumente. Solistin des Abends war die iranische Percussionistin Roshanak Rafani, Dirigentin Tianyi Lu.
Werke von G. Kancheli, M. Tangian (Uraufführung) und A. Dvořák
„Asiatische Musik und europäische Klänge vermischten sich mit einer expressiven Klangsprache.”
Onnline Merker, 27. Oktober 2024
14. August 2023, Berlin WASSERMUSIK AUF DER SPREE Babylon ORCHESTRA / Mischa Tangian, Violine & Leitung
Im Rahmen des Kultursommerfestivals Berlin 2023 stachen das Babylon ORCHESTRA und die von Sarah Willis gegründete Sarahbanda auf zwei Flössen in See und ließen die Zuschauer:innen an den Ufern zwischen Holzmarkt 25 und Funkhaus Berlin in mitreißende mediterrane, nahöstliche und karibisch geprägte Klangwelten eintauchen. Vor Anker gingen sie an den Anlegestellen Mercedes Benz Arena/East Side Gallery sowie am Funkhaus Berlin an der Nalepastraße. An beiden Haltestellen spielten die Ensembles halbstündige Konzerte, jeweils zwei an der East Side Gallery und eines am Funkhaus.
Wir freuen uns sehr auf den Sieg der wunderschönen Aufnahme von Rossinis „Petite Messe Solennelle“ bei Giulio Prandi und Coro Ghislieri in der Kategorie Chormusik der International Classical Music Awards 2022!
„The Petite Messe Solennelle is an enigmatic and mysterious masterpiece. Perhaps it is only with this recording (which for the first time makes use of the new critical edition), wonderfully conducted by Giulio Prandi with the Ghislieri Choir and four top class singers, that we can truly understand the mysteries of the old Rossini, who winks at the opera theatre but from a now distanced perspective.“ ICMA’s jury
The news of this award surprised and delighted me. It is the corollary of a journey that began twenty years ago; the extraordinary adventure of a group of young artists who came together in an ensemble, animated by the desire to get to the bottom of a marvellous and much-loved repertoire, that of Italian 18th century vocal music, through radical study and research. The only focal point is to bring out not only the beauty, but also the profound ability of this music to speak to the contemporary world. We would not have got this far without the Fondazione Collegio Ghislieri, which has strongly supported this project, first and foremost through Professor Andrea Belvedere. In his more than forty years as Rector, he has shaped the Ghislieri of the Future, and the Centro di Musica Antica Ghislieri, of which he is still President, is one of his most significant achievements, the result of five decades of hard, constant, patient work.
In an extremely difficult historical moment, in a country where the music scene has tended to shrink, in perpetual suffering, the Ghislieri is entering a new phase. After the Abbiati Prize in 2019, the award for „best choral record“ at the ICMA 2021 makes us look to the future with renewed enthusiasm. The Coro e Orchestra Ghislieri have many concerts and recordings to perform between now and 2024, as well as many of my commitments as conductor. My personal activity, through encounters with different and extraordinary orchestras, choirs and artists, allows me to compare notes, increase my experience and mature my sensitivity. These experiences I then bring back home, to Ghislieri, putting them at the service of my wonderful musicians, so that I can grow even more with them. Therefore, I sincerely thank the ICMA jury and, with it, all those who believed in me and in the Ghislieri artistic project. A deep gratitude, which turns into energy and desire to go forward.