Juni 2023

15. – 20. Juni

Freiburger Barockorchester
mit René Jacobs, Dirigent / RIAS-Kammerchor (SATB) / Helena Rasker, Orfeo, Alt / Polina Pastirchak, Euridice, Sopran / Giulia Semenzato, Amore/Sopran

»Christoph Willibald Gluck: Orfeo ed Euridice (konzertant)«

Besetzung: 37 Musiker, Chor

5. – 18. Juni /
Juli & August auf Anfrage /
1. – 8. Mai

CHAARTS
mit Regula Mühlemann, Sopran

»Feenlieder«

In der Welt der Feen, ihrer zauberhaften Klänge und betörenden Gesänge – umgeben von der Mystik des Nordens und ihrer schillernden Sagenwelt – sind die Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann und das internationale Kammerensemble CHAARTS wortwörtlich auf den ‹Flügeln des Gesanges› unterwegs. Hier werden große Oper, filigranes Singspiel und fulminante Orchestersuiten durch die kongeniale Instrumentierkunst von Wolfgang Renz für elf Instrumente zu packender Unmittelbarkeit verschmolzen und es eröffnen sich im Dialog zwischen Sängerin und elf Musiker:innen sowohl Oasen feinster Musikalität als auch Klangräume von bemerkenswerter Fülle.

Edvard Grieg: Suite aus Peer Gynt Nr. 1 op. 46 / Vier Lieder: Solveigs Wiegenlied (Peer Gynt), Frühling (Lieder op. 33), Ein Schwan (6 Lieder op. 25), Solveigs Lied (Peer Gynt)
Giuseppe Verdi: Ninfe! Elfi! Silfi! … Sul fil d’un soffio eteseo (Arie der Nannetta aus Falstaff)
Felix Mendelssohn Bartholdy: In dem Mondenschein im Walde op. 19 Nr. 4, Ouverture, Bunte Schlangen zweigezüngt, Scherzo, Bei des Feuers mattem Flimmern (Ein Sommernachtstraum)
Antonín Dvořák: Lied an den Mond (Rusalka)
Charles Gounod: Je veux vivre dans le rêve (Arie der Juliette aus Roméo et Juliette)
und weitere Werke

Besetzung: 11 Instrumentalist:innen (5 Bläser, 5 Streicher, Harfe)

7./8./9./11./12. Juni

Il Giardino Armonico
mit Giovanni Antonini, Leitung und Blockflöte

»Viaggio dei Bassano – Die Reisen der Familie Bassano«

Mehrere Mitglieder der venezianischen Familie Bassano – ihres Zeichens Virtuosen, Improvisatoren und Instrumentenbauer – wanderten zu Beginn des 16. Jahrhunderts in das von Heinrich VIII. regierte England aus, wo sie die Kunst der italienischen Improvisation etablierten. Dem Repertoire der verschiedenen Generationen folgend, präsentiert das Programm Musik vom Ende des 14. bis zum Ende des 16. Jahrhunderts und greift in einem Wechselspiel englischer und italienischer Werke historische Ereignisse sowie berühmte Persönlichkeiten wie englische Herrscher, aber auch Shakespeare auf – letzteren nicht zuletzt wegen des Mysteriums um seine Identität, die von einigen Historikern der Familie Bassano zugeschrieben wurde.

Josquin Desprez: L’homme armè, canon a 4 (Canti B, Petrucci, Venezia, 1503); La Spagna, a 5 (Manoscritto)
Heinrich Isaac: La my (Manoscritto Henry VIII); La Morra (Harmonice Musices Odh.)
Anonym: La Spagna, a 2 (1494)
Anonym: Consort IX (Manoscritto Henry VIII)
Hayne van Ghizeghem: De tous bien plaine (Harmonice musices Odhecaton A, 1501)
Roelkin (Rudolf Agricola?): De tous bien plaine (Cancionero de Segovia)
Alexandar Agricola: Tandernaken (Petrucci Canti C, Venedig, 1504)
William Cornysh: Consort VII (Manoscritto Henry VIII)
Gioseffo Giuseppe Guami: Canzone a 4 l’Accorta (Venedig, 1601)
Augustine Bassano: Galiarda
Salomone Rossi: Sinfonia undecima (Venedig, 1607)
Anthony Holborne: Pavana “The Funeral” and Galliard, a 5 (London, 1599)
William Brade: Courante (Hamburg, 1617)
Bartolomeo Tromboncino: “Che farala che dirala” für Soloorgel (bearbeitet von Andrea Antico, Rom, 1517)
Gioseffo Giuseppe Guami: Canzone „La Cromatica“ a 4 (Venedig, 1601)
William Cornysh: Ah, Robin, gentle Robin (Manoscritto Henry VIII)
John Baldwine: A Browninge of 3 voc. (London, 1603)
William Brade: Ein Scottish Tantz (Hamburg, 1617); Rotschenken Tanz (Hamburg, 1617)
Jacob van Eyck: Engels Nachtegaeltje für Solo-Blockflöte (Amsterdam, 1646)
Tarquinio Merula: Canzone a quattro „La Lusignola“ Op. 1 Nr. 2 (Venedig, 1615)
Giovanni Bassano: Diminuzioni su Introduxit me rex di Palestrina (Venedig, 1585)

Besetzung: 7 Musiker:innen

Termine auf Anfrage

B’Rock Orchestra
mit Antoine Tamestit, künstlerische Leitung und Viola

»Tränen der Wehmut«

„Auch werden die Tränen nicht immer in Trauer, sondern manchmal in Freude und Frohsinn vergossen.“ Im Vorwort zu seinen Lachrimae oder Sieben Tränen weist John Dowland darauf hin, dass jede Träne, jede seiner sieben langsamen, stattlichen Pavane, anders ist. Klagend-traurige Tränen stehen neben aufrichtig liebenden: In diesem, von Antoine Tamestit geleiteten Programm, klingen Dowlands Lachrimae wie eine Ouvertüre, wie ein Auftakt zu einer bewegenden Reise, durch die sich die Melancholie wie ein roter Faden zieht.

J. Dowland: Lachrimae oder Sieben Tränen
B. Britten: Lachrymae Op. 48a für Bratsche und Streicher
H. Purcell: Suite Z 770
H. Purcell: Chaconne g-Moll Z 730
G. Muffat: Concerto IV Dulce Somnium
P. Hindemith: Trauermusik für Bratsche und Streicher
G. Muffat: Concerto VI – Saeculum