Gaechinger Cantorey

Seit ihrer Gründung im Jahr 1981 durch Helmuth Rilling hat sich die Internationale Bachakademie Stuttgart mit maßstabsetzenden Aufführungen und einer lebendigen Vermittlungsarbeit der Musik Johann Sebastian Bachs verschrieben. In diesen Kontext gehört ebenso die Musik seiner Zeitgenossen, wie die seiner Vorgänger und seiner Nachfolger. Mit Bach im Zentrum setzt sich somit das Repertoire der Bachakademie aus geistlicher Vokalmusik, Oratorien und Chorsinfonik vom 17. Jahrhundert bis in die heutige Gegenwart zusammen.

Seit 2013 steht die Institution unter der Leitung des Dirigenten Hans-Christoph Rademann, der im Jahr 2016 die einstigen Ensembles Gächinger Kantorei (Chor) und Bach-Collegium Stuttgart (Orchester) zu einem Ensemble aus reformiertem Chor und neu gegründetem Barockorchester unter dem Namen Gaechinger Cantorey zusammengeführt hat. In ihr verbinden sich ein Barockorchester und ein handverlesener Chor zu einem fein aufeinander abgestimmten Originalklangkörper. Unter dem Dirigat von Akademieleiter Hans-Christoph Rademann hat sich dieses Ensemble die internationale Verbreitung eines „Stuttgarter Bachstils“ auf die Fahne geschrieben.

Das zweiwöchige Festival Internationales Bachfest Stuttgart vereint junge und erfahrene Künstler:innen aus der ganzen Welt, die sich dem Komponisten und seiner Zeit widmen. Weiterhin unterhält die Bachakademie eigene Abonnementkonzertreihen in Stuttgart und Ludwigsburg und geht einer regen Konzerttätigkeit mit Auftritten im In- und Ausland nach.

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PRESSESTIMMEN

„Denn was Hans-Christoph Rademann, seine Gaechinger Cantorey und handverlesene Solisten hier an vokal-instrumentaler Abstimmung, klanglicher Differenziertheit und rhetorisch geschulter Gestaltungskunst offenbaren, markiert wohl derzeit die Spitze historisch informierter Aufführungspraxis!“

concerti, 13. November 2023

„Dem Publikum des Jahres 2023 sprach dies aus innerstem Herzen.“

bachtrack, 16. Juli 2023

PROJEKTE 2026/27 – EINE AUSWAHL

18.-24. Januar 2027 – sowie auf Anfrage
MISSA SOLEMNIS
mit Christiane Karg, Sopran / Ulrike Malotta, Alt / Benjamin Bruns, Tenor / Markus Eiche, Bass / Chor und Orchester der Gaechinger Cantorey / Hans-Christoph Rademann, Dirigent

Zum Beethoven-Jahr 2027 präsentieren Hans-Christoph Rademann und die Gaechinger Cantorey ein Werk der Superlative: Als sein »opus summum« bezeichnete Beethoven seine Missa Solemnis – denn sie sprengt alle Grenzen des zuvor Bekannten. Nicht im Gottesdienst, sondern im Konzertsaal wurde sie uraufgeführt. Nicht liturgisch, sondern geradezu sinfonisch ist sie konzipiert, und ähnlich wie die nicht zufällig kurz darauf entstandene „Neunte“ verlangt sie den Ausführenden Höchstleistungen ab.

L. v. Beethoven: Missa solemnis op.123

Christiane Karg  ©  Gisela Schenker

23., 24. & 26. März 2027
JOHANNESPASSION
mit Rowan Pierce, Sopran / Henriette Gödde, Alt / Patrick Grahl, Tenor – Evangelist / Tobias Berndt, Bass – Pilatus und Arien / Markus Eiche, Bass – Christus / Chor der Gaechinger Cantorey / Kammerorchester Basel / Hans-Christoph Rademann, Dirigent

Die Gaechinger Cantorey hat sich unter der Leitung Hans-Christoph Rademanns die internationale Verbreitung eines “Stuttgarter Bachstils” auf die Fahne geschrieben. Unter den vielen Meilensteinen, die gesetzt wurden, zählt zweifellos die Johannespassion, deren emotionale Vielschichtigkeit von Ensemble und Dirigent so tiefgehend ausgelotet wie leidenschaftlich musiziert wird. In der Saison 2026/27 beleuchten Rademann und der Chor der Gaechinger Cantorey das Werk aus Sicht einer jüngeren Epoche, und präsentieren es gemeinsam mit dem Kammerorchester Basel in der 1851 in Düsseldorf (ur-)aufgeführten Fassung von Robert Schumann.


J. S. Bach: Johannespassion BWV 245 in der Bearbeitung von R. Schumann

Kammerochester Basel © Matthias Müller

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Collegium Vocale Gent

Das 1970 von Philippe Herreweghe gegründete Collegium Vocale Gent revolutionierte die barocke Vokalmusik durch die Einführung neuer Aufführungspraktiken. Die Betonung von Authentizität und Textklarheit verschaffte dem Ensemble internationale Anerkennung und führte es auf Bühnen von Europa bis Asien. Seit 2017 veranstaltet das Ensemble sein eigenes Sommerfestival, Collegium Vocale Crete Senesi, in der malerischen Umgebung der Toskana, Italien.

Mit einem vielfältigen Repertoire, das Jahrhunderte umspannt, hat sich Collegium Vocale Gent zu einem vielseitigen Ensemble entwickelt, das seine Kräfte auf jedes Projekt abstimmt. Die Anpassungsfähigkeit des Ensembles kennt keine Grenzen und reicht von intimen Interpretationen von Renaissancemusik bis hin zu großen symphonischen Aufführungen von Werken der Romantik und der Gegenwart. Die Beherrschung des deutschen Barockrepertoires, insbesondere der Vokalkompositionen von J.S. Bach, ist unübertroffen.

Durch die Zusammenarbeit mit führenden historischen Orchestern und Sinfonieorchestern hat sich das Collegium Vocale Gent als eine dynamische Kraft in der Welt der klassischen Musik etabliert. Unter der Leitung von Herreweghe hat das Ensemble eine umfangreiche Diskografie erstellt, die sein künstlerisches Können und seine Innovationskraft unter Beweis stellt. Mit Unterstützung der Flämischen Gemeinschaft, der Stadt Gent und der belgischen Nationallotterie inspiriert das Collegium Vocale Gent das Publikum in aller Welt mit seinen zeitlosen Interpretationen und seinem unermüdlichen Einsatz für musikalische Spitzenleistungen.

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PRESSESTIMMEN

„Diese herrlichen Stimmen!“

Tagesspiegel Berlin, 28. September 2024

„Selten hat man virtuose Koloratur mit solcher Selbstverständlichkeit und zugleich Ausdruckskraft vernommen wie bei dem Collegium vocale aus Gent.“

Tagesspiegel Berlin, 16. September 2022

„Es gibt Ensembles und Dirigenten, die für die Aufführungsgeschichte eines Komponisten nicht wegzudenken sind. Beim von Philippe Herreweghe erdachten Collegium Vocale Gent ist dies der in sehr kleiner Besetzung schlank auf das musikalische Schild emporgehobene Johann Sebastian Bach.“

bachtrack, 08. April 2022

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Vox Luminis

Vor 15 Jahren erblickte Vox Luminis das Licht der Welt. Heutzutage gilt das Ensemble als wahrer Lichtblick in der Welt der Alten Musik! Der Gründungsimpuls stammte von Lionel Meunier, Bassstimme und Schlüsselfigur bei Vox Luminis. Durch Musik zum Licht gelangen – das ist das oberste Ziel. Pro Jahr bringt das Ensemble durchschnittlich zwei Alben heraus und gibt weltweit mehr als 60 Konzerte.
Die Besetzung der Solistengruppe variiert je nach Repertoire. Der am Königlichen Konservatorium von Den Haag gebildete Kern wird durch ein Continuo, zusätzliche Musikern oder ein vollständiges Orchester ergänzt. Vox Luminis konzentriert sich hauptsächlich auf das englische, italienische und deutsche Repertoire aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Signifikantes Merkmal des Ensembles ist die Kohärenz der Stimmklänge, die durch die Persönlichkeit und die individuelle Qualität der SängerInnen verstärkt wird.

Vox Luminis wird von der Fédération Wallonie-Bruxelles, der Stadt Namur sowie Namur Confluent Culture und der wallonischen Konzertförderung Art et Vie Tours unterstützt.

Lionel Meunier genießt als Dirigent und künstlerischer Leiter des von ihm 2004 gegründeten Vox Luminis Ensembles internationale Bekanntheit. Seine Ausbildung begann Meunier in seiner Heimatstadt Clamecy, wo er Musiktheorie, Blockflöte und Trompete studierte. Später wechselte er zum IMEP (Institut für Musik und Pädagogik) in Namur und absolvierte ein Gesangsstudium am Königlichen Konservatorium in Den Haag. 2013 erhielt Lionel Meunier den Preis „Namurois de l’Année“ im Bereich Kultur.

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PRESSESTIMMEN

„Diese beiden großartigen Ensembles, das belgische Vokalensemble „Vox Luminis“ und das Freiburger Barockorchester, brauchen keinen Vortänzer, keine raumgreifenden Gesten eines Dirigenten.“

BR Klassik, 23. Juli 2025

„Individual voices had the clarity and color to pick them out of the ensemble while the blend among them was finely balanced. The thoughtfulness and musicality were most impressive.“

New York Classical Review, 28. Oktober 2024

„Die Interpretation von Vox Luminis ist Wohlklang pur.“

BR Klassik, 01. Juni 2023

PROJEKTE 2026/27 – EINE AUSWAHL

10. – 23. Dezember 2026
WEIHNACHTSHISTORIE

Heinrich Schütz hat mit seiner Weihnachtshistorie das Modell des Weihnachtsoratoriums geschaffen, auf das sich später Bach und die Musiker seiner Generation bezogen. Vox Luminis und Lionel Meunier ergänzen das Werk mit Motetten für die Weihnachtszeit von Heinrich Schütz und Andreas Hammerschmidt.

H. Schütz: Weihnachtshistorie SWV 435, Werke von A. Hammerschmidt, M. Praetorius

„De Lionel Meunier et son ensemble Vox Luminis, on n’attendait pas moins que cette réalisation musicale proche de la perfection.“

Telerama, 2024

„2024’s Best Classical Christmas Albums.“

WFMT, 2024

Termine auf Anfrage
SACRO MONTEVERDI

C. Monteverdi: Auszüge aus Selva morale e spirituale, SV 252-288

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VERGANGENE KONZERTE – EINE AUSWAHL


21. Juli 2024, Salzburger Festspiele

SPEM IN ALIUM
Vox Luminis / Lionel Meunier, Bass & musikalischer Leitung
Werke von T. Tallis, J. Sheppard & A. Striggio

Vox Luminis © Marco Borrelli

„Ein überwältigendes Erlebnis.“

BR Klassik, 23. Juli 2024

„Das sind Festspiele!“

drehpunkkultur.at 22. Juli 2024

„Das Publikum dankt es erst mit andächtiger Stille und dann mit Standing Ovations.“

Salzburger Nachrichten 22. Juli 2024


05. April 2023, Elbphilharmonie Hamburg / 06. April 2023, Konzerthaus Dortmund

MATTHÄUS-PASSION
Freiburger Barockorchester / Vox Luminis / Lionel Meunier, Bass & musikalischer Leitung
J. S. Bach: Matthäus-Passion BWV 244

FBO & Vox Luminis © Foppe Schut

„So gelang an diesem Abend eine Aufführung, in der die ganze Vielfalt und kunstvolle Schönheit der Matthäus-Passion zur Blüte gelangte.“

bachtrack, 28. März 2023