musicAeterna

© Olya Runyova
© Nikita Chuntomo
© Nikita Chuntomo

Das russische Orchester musicAeterna wurde 2004 von Teodor Currentzis in Nowosibirsk mit dem Ziel gegründet, barocke und klassische Werke im Originalklang aufzuführen, aber auch neue Impulse im Bereich der zeitgenössischen Musik zu setzen. Von der Spielzeit 2011_12 bis 2019_20 war das Ensemble, zu dem auch der musicAeterna Kammerchor gehört, am Staatlichen Ballett- und Operntheater Perm (Ural) beheimatet.

Überdies gibt es zahlreiche, zum Teil preisgekrönte Aufnahmen, darunter ein maßstabsetzender Mozart-Da-Ponte-Zyklus sowie die international ebenso gefeierte Einspielung von Mahlers Sinfonie Nr. 6 aus dem Jahr 2018.

Zahlreiche Tourneen führten das Orchester an die renommiertesten Konzerthäuser Europas. Zuletzt setzten Teodor Currentzis und musicAeterna im April 2019 mit Verdis Messa di Requiem sowie im September 2019 mit ihrem Da Ponte-Zyklus neue Maßstäbe.

Mit der Gründung der musicAeterna byzantina erweiterte Teodor Currentzis im Jahr 2018 die musicAeterna-Familie um ein weiteres Mitglied. Der neue Chor besteht aus den 16 besten Absolventen der Schulen für byzantinische Musik in Griechenland und soll unter der Leitung von Antonios Koutroupis die Schätze der byzantinischen Musikkultur dem internationalen Konzertpublikum zugänglich machen.

Seit September 2019 ist musicAeterna als unabhängiges, privat finanziertes Ensemble unterwegs.

VIDEO

PRESSESTIMMEN

„Mit seinem unglaublich fitten, auf Originalinstrumenten spielenden Orchester MusicAeterna, das total auf ihn als Herrn und Meister und Guru eingeschworen ist, gelingt Currentzis etwas wirklich Unwahrscheinliches: Er gewinnt einem der am häufigsten aufgenommenen Werke der klassischen Musik neue, selten in dieser Form gehörte Aspekte ab.“

BR Klassik, 17.04.2021

„Bei aller Schroffheit, die sie auch besitzt, ist Currentzis und seinem Orchester MusicaAeterna mit dieser Fünften eine Aufnahme von fast zärtlicher Radikalität gelungen, die auch für die bereits eingespielte, aber noch nicht veröffentlichte Siebte eine Liebeserklärung an Beethoven als Revolutionär erwarten lässt.“

Deutschlandfunk, 07.06.2020

„Es gibt ein Staunen darüber, wie sich in diesem Orchester Emotionalität und Akribie die Waage halten, wie prächtig laut und wie nah am Unhörbaren leise sie spielen (ein Hoch auf die oft geschmähte Gasteig-Akustik!), wie kollegial die Instrumentalgruppen miteinander dialogisieren.“

Süddeutsche Zeitung, 09.10.2019

DOWNLOADS