COE & Sir Simon Rattle auf Tournee

Das Chamber Orchestra of Europe ist ab dem 26. Mai mit zwei Programmen im deutschsprachigen Raum unterwegs:  Unter der Leitung von Francois Leleux ist das Orchester zunächst bei den Mozartfesten in Würzburg und Augsburg zu Gast, bevor es mit Sir Simon Rattle, Magdalena Kožená und Andrew Staples mit Werken von Gustav Mahler und Richard Strauss auf Tournee geht!

Donnerstag, 26. Mai 2022 – Mozartfest Würzburg
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 22 Es-Dur Hob. I:22 »Der Philosoph«
Wolfgang Amadeus Mozart: Arien aus »Die Zauberflöte« KV 620 und »Don Giovanni« KV 527
Isabel Mundry: Le Corps des cordes für Violoncello solo
Domenico Cimarosa: Oboenkonzert c-Moll
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 28 C-Dur KV 20
Kate Gould, Violoncello / François Leleux, Oboe und Leitung

Freitag, 27. Mai 2022 – Mozartfest Augsburg
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 22 Es-Dur Hob. I:22 »Der Philosoph«
Wolfgang Amadeus Mozart: Arien aus »Die Zauberflöte« KV 620 und »Don Giovanni« KV 527
Jörg Widmann: Aria für Violine, Viola und elf Streicher
Domenico Cimarosa: Oboenkonzert c-Moll
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 28 C-Dur KV 20
François Leleux, Oboe und Leitung

Dienstag, 31. Mai 2022 – Dresdner Musikfestspiele
Mittwoch, 01. Juni 2022 – Philharmonie Luxembourg
Freitag, 03. Juni 2022 – Kölner Philharmonie
Sonntag, 05. Juni 2022 – Musikverein Wien
Dienstag, 07. Juni 2022 – Elbphilharmonie Hamburg

Richard Strauss: »Metamorphosen« für 23 Solostreicher TrV 290
Gustav Mahler: »Das Lied von der Erde«. Sinfonie für Alt, Tenor und Orchester (bearbeitet für Kammerorchester von Glenn Cortese)
Magdalena Kožená, Mezzosopran / Andrew Staples, Tenor / Sir Simon Rattle, Dirigent

Iván Fischer und das Budapest Festival Orchestra auf Tour

In den kommenden Monaten sind Iván Fischer und das Budapest Festival Orchestra in Deutschland und Italien auf Tournee. Mit Alexandre Kantorow wird das Orchester unter anderem in der Hamburger Elbphilharmonie und bei den Dresdner Musikfestpielen zu erleben sein. Im Anschluss kehren das BFO und Iván Fischer zum Spoleto Festival zurück, das sie als Orchestra in Residence auf der malerischen Piazza Duomo eröffnen.

Newsletter // Saison 2021/22 #7

Das internationale Konzertleben hat endlich wieder an Fahrt aufgenommen! Wir freuen uns auf Konzerte mit dem Freiburger Barockorchester, Vox Luminis, und dem B’Rock Orchestra, auf das erste Konzert des legendären Kronos Quartet in Deutschland seit langer Zeit,auf das Elbphilharmonie-Debüt des Orchestra of the 18th Century, auf die erste Zusammenarbeit zwischen dem Chamber Orchestra of Europe und Sir Simon Rattle, sowie auf das CESARE!-Programm des La Folia Barockorchesters!

Mit neuen Projekten zur IAMA

Lassen Sie sich bereits im Vorfeld der IAMA Konferenz von neuen Projekten unserer Orchester und Ensembles inspirieren! Gerne stellen wir Ihnen hier eine Auswahl der vielseitigen Ideen und Pläne von CHAARTS, Coro e Orchestra Ghislieri, dem Orchestra of the 18th Century und dem franz ensemble vor. Brandneu hinzugekommen ist die Cembalistin Elina Albach mit CONTINUUM.

Julia Larigo, in unserer Agentur für Verkauf und Projekte verantwortlich, steht Ihnen vor Ort gerne für Ihre Fragen und Ideen zur Verfügung!

Sehen wir uns in Zürich?

Wir freuen uns, Sie bei der 31st IAMA Conference in Zürich zu sehen und Ihnen neue Projekte unserer Orchester und Ensembles im persönlichen Gespräch vorzustellen! Sehr gerne vereinbaren wir dazu im Vorfeld einen Termin mit Ihnen. Sie erreichen uns wie folgt:

  • Andreas Richter: a.richter@andreasrichter.berlin
  • Julia Larigo: j.larigo@andreasrichter.berlin
  • Michael Sauter: m.sauter@andreasrichter.berlin

Europa Galante // L’Orfeo-Rückblick

„Was in dem nicht einmal zwei Dutzend Köpfe starken Ensemble Europa Galante unter der Leitung ihres Konzertmeisters Fabio Biondi für ein Farbenreichtum steckt, darüber kann man nur staunen.“ (Hamburger Abendblatt, 17. Februar 2022)

Im Februar 2022 gastierten Europa Galante und Fabio Biondi mit einer konzertanten Fassung der ersten Oper der europäischen Musikgeschichte in Hamburg, Barcelona, Madrid und Wien. Die Titelrolle sang Star-Tenor Ian Bostridge, die Euridice die italienische Monica Piccinini. Mit dem weltweit renommierten RIAS Kammerchor arbeitete das Orchester bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal zusammen.

Einige Pressestimmen:

 
 
 
 

Budapest Festival Orchestra // Tournee

Wir freuen uns, kurzfristig eine Tournee des Budapest Festival Orchestra unter der Leitung seines Gründers und Chefdirigenten Iván Fischer anzukündigen! Eine für März geplante Gastspielereise der Sankt Petersburger Philharmoniker musste coronabedingt verschoben werden. Nun präsentieren das BFO, Iván Fischer und herausragende Solisten verschiedene Programme russischer und europäischer Romantik. 

Frohe Feiertage!

Erneut blicken wir auf ein herausforderndes Jahr zurück, das die Musikwelt und ihre Akteure beständig in Atem hielt: vollständige Schließungen der Theater und Konzerthäuser zu Jahresbeginn, vorsichtige Versuche im Frühsommer, das Konzertleben mittels ausgefeilter Hygienekonzepte wieder in Gang zu setzen,  schließlich beinahe „normale“ Aufführungen unter 3G, 2G und/oder 2G+ zu Saisonbeginn, als sich nicht wenige bereits am Ende des pandemischen Tunnels wähnten. Nun befinden wir uns erneut inmitten einer gewaltigen Welle, die wir hoffentlich gemeinsam gut überstehen werden!

Dennoch brachte das Jahr 2021 viele Lichtblicke, die uns in unserem Tun bestärkten, uns zu neuen Plänen inspirierten und mit neuen Partnern zusammenbrachten – letzteres häufig virtuell, aber immer wieder auch analog und persönlich. Dazu zählten in erster Linie natürlich die wunderbaren Konzerte, die vor allem in der zweiten Jahreshälfte stattfinden konnten: das Chamber Orchestra of Europe, das seit nunmehr 40 Jahren das internationale Konzertpublikum begeistert, kehrte mit Sir András Schiff an die Berliner Philharmonie zurück, ebenso Teodor Currentzis und musicAeterna, die wie gewohnt „die Philharmonie zum Beben brachten“, wie der Tagesspiegel Berlin kommentierte. Das Budapest Festival Orchestra und das Freiburger Barockorchester bescherten ebenso phantastische Konzerterlebnisse wie das La Folia Barockorchester und das Finnish Baroque Orchestra, das Oberon Trio, das Berliner StegreifOrchester und der belgische Chor Vox Luminis.

Auch das Leben innerhalb der Agentur bot ausreichend Gelegenheit in Bewegung zu bleiben: Mitte Juni zogen wir innerhalb unseres Schöneberger Kiezes in ein größeres und noch schöneres Büro um, das zum Jahresende auch beinahe kompett eingerichtet ist 😉; mindestens genauso gut gefällt uns unsere neue Webiste, die wir Anfang Dezember freischalten konnten. 

Bevor wir uns  in die Weihnachtsferien begeben,  möchten wir Ihnen und Euch aber noch  von Herzen ein geruhsames Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein gesundes und erfogreiches Neues Jahr wünschen!

Andreas Richter, Andrea Kerner, Julia Larigo, Michael Alexander Sauter, Daniela Gast & Benjamin Kaiser

Unser Büro ist zwischen dem 23. Dezember 2021 und 03. Januar 2022 nicht besetzt.

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Kronos Quartet – 50 for the Future

Für sein Projekt 50 for the Future bat das Kronos Quartet 50 internationale KomponistInnen um neue Werke. Die entstandenen und noch entstehenden Kompositionen verfolgen einen partizipativen Ansatz, indem die Noten kostenlos zugänglich sind und durch Hörbeispiele und Interviews ergänzt werden. Dadurch entwickeln sich Repertoire und zeitgenössische Spielpraxis – ein Beitrag für das Streichquartett der Zukunft!

Samstag, 21. Mai 2022 20.00 Uhr
Ehrenhof, Residenzschloss Ludwigsburg

Continuum

CONTINUUM ist vor allem: vieles nicht. Zum Beispiel: kein festes Ensemble und kein Kollektiv. Es ist eher eine über den konkreten Projekten und Personen schwebende Gesamtidee, die in alle Richtungen sich lehnen kann. Ein Label unter diesem Namen gibt es schon – “CONTINUU|RECORDS|M” – vielleicht auch irgendwann einen Projektraum.

CONTINUUM ist die Freiheit, Alte Musik ganz neu zu denken, innovativ zu präsentieren und sie damit in Bezug setzen zu einer Gegenwart, die ihr nicht so fern liegt, wie der Name und die gewöhnliche Aufführungspraxis suggerieren.

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PROJEKTE 2023/24 – EINE AUSWAHL

Termine auf Anfrage
Missa Miniatura
mit Marie Luise Werneburg & Viola Blache, Sopran // Alex Potter & Tobias Knaus, Countertenor // Benedikt Kristjánsson, Tenor // Tobias Berndt, Bass // Thomas Hall, Sprecher

Was bei Elina Albachs Bearbeitungen großer barocker Werke für kleine Ensembles entsteht, ist mit “Miniatur” eher verharmlosend beschrieben. Die “Missa miniatura” nimmt sich Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe an. Zum einzigen Mal vertont Bach hier alle Texte der lateinischen Messe und übersetzt die überlieferten, beinahe schematischen Phrasen in eine jeden Einzelnen berührende Suche nach einem menschlichen Sein in Ganzheit. Eine Aneignung, die Albach und CONTINUUM mit ihrer Bearbeitung für sieben barocke Multi-Instrumentalis:innen und sechs Sänger:innen weiterdenken. Statt “bloß” innovativ gedachter Alter Musik wächst mit “Missa miniatura” ein Stück heran, das ein prägendes Werk der Kirchenmusik in zeitgenössische, agnostische Reflexion übersetzt und neue musikalische Facetten am altbekannten Material offenlegt.

Nach J. S. Bach: H-Moll-Messe, BWV 232
Besetzung: 7 Instrumentalist:innen, 6 Sänger:innen, 1 Sprecher

© Stephan Röhl
© Stephan Röhl
© Stephan Röhl
© Stephan Röhl
© Stephan Röhl
© Stephan Röhl
© Stephan Röhl

Termine auf Anfrage
Il Passagio (nach Monteverdi: L’Orfeo)
mit Lambert Colson, Zink & Blockflöte // Liam Byrne, Viola da Gamba // Philipp Lamprecht, Percussion // Elina Albach, Orgel & Cembalo

Radikale Neuinterpretation durch Reduktion als künstlerisches Prinzip: Barocke Opulenz, übersetzt in minimalistische, dennoch hochemotionale und musikalisch facettenreiche Settings und Arrangements, bietet Elina Albach und CONTINUUMs Version der mutmaßlich ersten Oper der Weltgeschichte. 1607 bereits fand Claudio Monteverdis “L’Orfeo” im antiken Stoff eine prägende Form der Kunstmusik der Neuzeit.

Statt eines großen Ensembles gestalten bei der modernen Interpretation “Il passagio” ganze vier Instrumentalist*innen die Klänge. Zinken und Gamben, Schlagwerk und barocke Tasteninstrumente kommen auf überraschende Weise zum Einsatz, ziehen das Publikum in immersiven Repetitionen in die Musik, lassen die anziehenden, klaren Melodien strahlen und schenken dabei den instrumental arrangierten Gesangspartien eine besondere, ungehörte Dramatik. Sparsame Textprojektionen ersetzen die in der Oper üblichen Untertitel und lassen den Hörenden Freiraum, die handlungstragenden musikalischen Elemente mit eigener Fantasie zu erschließen.

Nach C. Monteverdi: L’Orfeo, SV 318
Besetzung: 4 Instrumentalist:innen

© Bodo Gierga
© Bodo Gierga
© Bodo Gierga
© Bodo Gierga
© Bodo Gierga
© Bodo Gierga
© Bodo Gierga

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Phantasm

PHANTASM, ein preisgekröntes Gambenconsort, wurde 1994 von Laurence Dreyfus gegründet. Schnell setzte das Ensemble international einen neuen Standard für das Consortspiel, sowohl in der Tiefe seiner Interpretationen als auch in seiner Beherrschung makelloser Streichtechnik.

Das Consort, das unter anderem mit drei Gramophone Awards ausgezeichnet wurde, reist um die ganze Welt und tritt in Konzertreihen und bei Festivals in ganz Europa, Amerika und Asien auf. Die Auftritte und mehr als 20 CD-Aufnahmen von Phantasm werden immer wieder gelobt, wobei Kritiker ihre „Intensität und Homogenität des Klangs und ihre Schärfe für den stets aktiven emotionalen Fluss der Musik“ hervorheben. Ihre jüngsten Auszeichnungen sind der Gramophone Award 2017 für Alte Musik und der Diapason d’or de l’année 2017, der für ihre Aufnahme von Dowlands Lachrimae verliehen wurde.

Die Mitglieder von Phantasm (aus Großbritannien, Finnland und Deutschland) waren von 2005 bis 2015 Consort-in-Residence an der University of Oxford und dem Magdalen College. Im Jahr 2015 verlagerte sich die Kunstaktivität der Gruppe nach Berlin.

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PRESSESTIMMEN

„Das beste Gambenensemble der Welt“

BR Klassik

„Rigoroser Intellekt mit sensibler Musikalität.“

BBC Music Magazine

PROJEKTE 2023/24 – EINE AUSWAHL

Termine auf Anfrage
Das Wohltemperierte Consort: Musik von J. S. Bach

In diesem Programm versuchen wir, uns in Bachs Kopf hineinzuversetzen, um in Bachs glorreicher Polyphonie nicht nur seine zahlreichen Bezüge zu Arien, Konzerten, Tänzen und Sonaten zu erfassen, sondern auch, um uns als Instrumentalisten mit der erstaunlichen Vielfalt an Charakteren, Stilen und Emotionen zu beschäftigen, die unter der Oberfläche der Noten verborgen sind. Selbst diejenigen, die mit diesem Repertoire für das Tasteninstrument bereits vertraut sind, werden verblüfft sein, wie die Klarheit der Linien, auf den Gamben gespielt, zu ganz neuen Werken aus Bachs genialer Feder zu führen scheint.

Termine auf Anfrage
The Art of Being Human

The Art of Being Human ist eine Erkundung des Gefühls, lebendig zu sein und unter anderen zu existieren, in Beziehungen, die durch die Polyphonie der Alten Musik – ihre Dissonanzen und Harmonien – perfekt zum Ausdruck gebracht werden und sich in der Bewegung der Körper der Tänzer widerspiegeln, in einer Aufführung, die tiefe Einblicke in den eigentlichen Sinn des Lebens bietet. The Art of Being Human wurde vom Pierre- Boulez-Saal, Berlin in Auftrag gegeben und wird dort im März 2023.

5 Musiker:innen, 5 Tänzer:innen

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Mai 2024

10. – 15. + 17. Mai

Freiburger Barockorchester
mit Vox Luminis, Chor

DONNERODE

G. Ph. Telemann: Die Donnerode TWV 6:3
J. S. Bach: Missa Brevis F-Dur BWV 233

Besetzung folgt

26. Mai – 3. Juni

Chamber Orchestra of Europe
mit Sir András Schiff, Leitung und Klavier

»Programm mit András Schiff«

W. A. Mozart: Rondo für Klavier und Orchester D-Dur KV 382
F. Schubert: Sinfonie Nr. 7 h-Moll „Unvollendete“ D 759
W. Lutoslawski: Musique funèbre [Muzyka żałobna] (1958)
B. Bartók: Klavierkonzert Nr. 3 SZ 119

Besetzung: n.n.

29 + 31. Mai und
2. – 9. Juni

Freiburger Barockorchester
mit Kristian Bezuidenhout, Leitung / n.n., Solist:innen

G. F. Händel: Theodora HWV 68

Besetzung folgt

Juni 2024

29 + 31. Mai und
2. – 9. Juni

Freiburger Barockorchester
mit Kristian Bezuidenhout, Leitung / n.n., Solist:innen

G. F. Händel: Theodora HWV 68

Besetzung folgt

Juni und Februar 2024

B’Rock Orchestra
mit Andreas Küppers, künstlerische Leitung & Tasteninstrumente // B’Rock Vocal Consort

»Monteverdi in Flandern«

Claudio Monteverdi verließ Italien nur zweimal in seinem langen Leben. Als Mitglied des Hofes von Vincenzo Gonzaga, dem Herzog von Mantua, begab er sich 1599 auf eine Reise in die Region, aus der viele seiner wichtigsten musikalischen Einflüsse stammten: Flandern. B’Rock folgt Monteverdi auf seiner Reise nach Flandern in einem Programm, das seine wichtigsten flämischen Einflüsse und die Musik, die diese widerspiegelt und weiterentwickelt, zu einem neuen Zeitalter zusammenführt.

Werke von C. Monteverdi, J. Desprez, A. Willaert, O. di Lasso, G. de Wert, u.a.