Baltic Sea Philharmonic (Kristjan Järvi)

© Peter Adamik

Das Baltic Sea Philharmonic will die Präsentation und Aufführung von Musik im
 21. Jahrhundert revolutionieren. Seine Konzerte sind einzigartige Spektakel, die Musiker und Zuschauer gleichermaßen in neue Dimensionen eintauchen lassen. Sound- und Lichtdesign, Projektionskunst und Choreografien verschmelzen miteinander, ganze Orchesterwerke spielt das Ensemble komplett aus dem Gedächtnis. Unter der mitreißenden Leitung seines künstlerischen Leiters Kristjan Järvi geht von den Konzerten eine ansteckende Leidenschaft und Energie aus. Mehr als das, ist das Baltic Sea Philharmonic eine Bewegung, die Menschen zusammenbringt; eine Gemeinschaft von Musikern aus zehn nordischen Ländern, die geographische und historische Grenzen überwindet. Indem das Ensemble die ganze innovative und progressive Kraft des Nordens verkörpert, führt es dabei das traditionelle Verständnis vom Orchester weiter als je zuvor.

Midnight Sun

Nach dem großen Erfolg ihrer „Midnight Sun“ Tour im Sommer 2019, lassen das Baltic Sea Philharmonic und Kristjan Järvi im Sommer 2020 erneut alte Konzertformate hinter sich. Bereits 2017 schrieb das Orchester Geschichte mit der weltweit ersten auswendig gespielten Aufführung von Stravinskys Feuervogel. Ein großer Erfolg, der die Musiker und Kristjan Järvi motiviert und antreibt. Mit „Midnight Sun“ gehen sie noch einen Schritt weiter und bereiten dem Publikum ein einzigartige Konzerterlebnis: Die Musiker stellen ihre Notenständer zur Seite und spielen das ganze Konzert komplett aus dem Gedächtnis. Das Spiel ohne Noten befreit nicht nur, sondern schafft eine tiefe Verbundenheit zwischen allen Musikern. So entsteht eine völlig andere Art der Kommunikation, sowohl unter den Akteuren auf der Bühne, als auch zwischen dem Orchester und dem Publikum.

Die Musik von „Midnight Sun“ fängt die magische Atmosphäre des nordischen Hochsommers ein, und ist vom Phänomen der beständig, 24-Stunden lang scheinenden Sonne in den Sommermonaten über dem Polarkreis inspiriert. Vielfältige Stücke, darunter Rautavaaras Cantus Arcticus, Strawinskys Der Feuervogel und Werke von Pēteris Vasks, Arvo Pärt, Kristjan Järvi und Max Richter gemeinsam mit der der norwegischen Violinistin Mari Samuelsen aufgeführt, sorgen für ein abwechslungsreiches Programm. Die Art und Weise, wie das Baltic Sea Philharmonic diese Musik präsentiert, ist ebenso originell: Das Programm ist durchsetzt von Liedern des estnischen Singer /Songwriter Mick Pedaja, der vom gesamten Orchester und elektronischer Ambientmusik, begleitet wird. Die Musiker spielen das gesamte zweistündige Konzert komplett auswendig und ohne Unterbrechungen, mit diskreten Übergängen zwischen den Stücken, manchmal sogar vom Orchester improvisiert. Bunte, dynamische Beleuchtung verfeinert die musikalische Atmosphäre.

Vorläufiges Programm

Kristjan Järvi: Aurora für Violine und Orchester
Arvo Pärt: Fratres für Violine, Streichorchester und Schlaginstrumente
Mick Pedaja: Follow / Forest Hymn Pt.2 / Seis / Valgeks – To the Light / Life Full of Different Views – Mick & Angeelia alias MIANG
Einojuhani Rautavaara: Cantus Arcticus Op. 61
Max Richter: Dona Nobis Pacem
Igor Strawinsky: Der Feuervogel
Pēteris Vasks: Lonely Angel für Violine und Streichorchester

©Sunbeam Productions Ardo Kaljuvee Kroonika

 

Musikalische Genres und Grenzen lässt der in Estland geborene Kristjan Järvi spielerisch hinter sich. 1993 gründete er das New Yorker Absolute Ensemble, eine Band, die Jazz, Hip-Hop, Elektro und Klassik miteinander verbindet. Bereits seit der Gründung des Baltic Sea Philharmonic vor zehn Jahren ist Kristjan Järvi Music Director und hat es zu seiner Mission gemacht, das traditionelle Orchestermodell mit innovativen Ansätzen und dem Mut zum Risiko zu erneuern. So geht das Baltic Sea Philharmonic auch mit „Midnight Sun“ neue Wege und führt alle Werke komplett aus dem Gedächtnis auf. Das Programm von „Midnight Sun“ ist für Kristjan Järvi eng mit der Natur und dem hohen Norden, der Arktis, verbunden: „Wir eröffnen das Konzert mit Rautavaaras unglaublichem Cantus Arcticus, einer Hymne auf die Natur. Und wir enden mit Stravinskys beeindruckendem Feuervogel – ein Stück das wie für die Natur geschrieben wurde.“

 

 

 

THE ELEMENTS CYCLE – SEPTEMBER 2020 – PROGRAMM EARTH

In Kultur und Musik etabliert sich eine neue musikalische Kraft: das Baltic Sea Philharmonic. Hervorgegangen aus dem Baltic Sea Youth Philharmonic, bietet es eine zeitgemäße Definition dessen, was ein Orchester sein kann. Umwelt, Kultur und Gesellschaft verpflichtet, lässt es sich von einer gemeinsamen Vision für die nordische Region tragen und legt den Grundstein für eine soziale Bewegung. Das Baltic Sea Philharmonic vereint führende Orchestermusiker aus allen zehn Ländern rund um die Ostsee – Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Norwegen, Polen, Russland und Schweden. Unter der Leitung seines Gründungsdirigenten und musikalischen Leiters, Kristjan Järvi feiert das Ensemble die kulturelle Vielfalt der Region mit einem breitgefächerten Repertoire. Das Baltic Sea Philharmonic bringt mit Musik Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Biografien in einer ehemals durch Krieg und Politik geteilten Region zusammen und will Vorbild für ein friedvolles und respektvolles Miteinander sein. Als Teil dieser Mission engagiert sich das Ensemble für die Umwelt und kreiert beispiellose und faszinierende Konzerterlebnisse.

Vorläufiges Programm

Johann Sebastian Bach: Chaconne (arr. von Arman Tigranyan)
Tan Dun: Earth Concerto für Schlagwerk und Orchester
Edvard Grieg: Peer Gynt

Biographien

2019 Biographie Baltic Sea Philharmonic

2019 Biography Kristjan Jaervi

Links

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