musicAeterna und Teoder Currentzis in Europa

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Mit drei unterschiedlichen Konzertprogrammen kehren  Teodor Currentzis, der „Revoluzzer“ unter den Dirigenten (Die Zeit, 2016), und musicAeterna zu einer vierwöchigen Konzertreise nach Westeuropa zurück. An ihrer Seite: die aus Moldawien stammende Ausnahme-Violinisten Patricia Kopatchinskaja, die sich bereits im Frühjahr 2016 mit einer viel gepriesenen Tschaikowsky-Einspielung als kongeniale Partnerin für Dirigent und Orchester erwies –  „Das Ergebnis ist ‚Starkstrom aus dem Lautsprecher‘“, urteilte der Deutschlandfunk über die Aufnahme.

Mit  Alban Bergs Violinkonzert und Gustav Mahler Sinfonie Nr. 1 wird zu Beginn der Tournee zwei der bedeutendsten musikalischen Erneuerer ihrer Zeit gedacht. Kontemplation im „Andenken an einen Engel“ wird visionärem Furor eines getriebenen Schaffensgeistes gegenübergestellt.

Salutations de Vienne à  France – heißt es dann im zweiten Programm, das zwei besondere Werke der Wiener Klassik präsentiert. Wie „öhl“ sei ihm das „strasbourger=Concert“ von der Hand gegangen, meinte Mozart über sein Violinkonzert in D-Dur, das stark von französischen Traditionen geprägt ist – ebenso wie Beethovens Sinfonie Nr. 3, in die er aus ursprünglicher Bewunderung für Napoleon Motive französischer Revolutionsmusik einarbeitete. Am 10. April  wird im Teator Comunale statt Mozarts Violinkonzert sein Klavierkonzert Nr. 25 g-moll, interpretiert von Alexander Melnikov zu erleben sein.

Schließlich stehen – passend zur nahenden Osterezeit – mit Pergolesis „Sabat Mater“ und Haydns „ Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ (in der Orchesterfassung) zwei Kernwerke  sakraler Musik auf dem Programm. Als Solisten sind die  spanische Sopranistin Nuria Rial und die irische Mezzosopranistin Paula Murrihy zu erleben.
Die Termine finden Sie hier.

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